Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Psychische Erkrankungen und wie man damit umgeht. Betroffene und außenstehende.

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Meine Beobachtung ist, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen oft stigmatisiert werden. Sie werden in soziale Kategorien eingeteilt, mit denen zahlreiche Merkmale, Vorstellungen und negative Stereotype (negative Annahmen/Überzeugungen von Menschengruppen) verknüpft sind. Das heißt, ihnen werden, aufgrund der Erwartungshaltung der Gesellschaft, von vornherein bestimmte, negativ bewertete Merkmale und Eigenschaften zugeschrieben.
Zudem habe ich das Gefühl, dass psychisch kranke Menschen oft nicht als gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft gesehen werden. Vielleicht hat es aber auch etwas mit der Etikettierung "psychisch krank" zu tun. Eine Trennung in eine Eigen- und Fremdgruppe -> "Wir - die psychisch Gesunden" und "Sie - die psychisch Kranken".

Ich merke das z.B., wenn man in Gesprächen nicht für voll genommen wird oder einem gar gesagt wird, man sei nicht urteilsfähig bzw. nicht in der Lage eine Situation klar zu beurteilen und eine uneingeschränkte Sichtweise darauf zu haben. Einem wird die eigene Kompetenz in bestimmten Bereichen abgesprochen. Das beobachte ich auch hier im HR häufig.
 
Ich bin meistens ok mit meinen Diagnosen. Wenn mich jemand daran erinnert, dass ich es habe geht es mir doch schlecht. in der tagesstätte hat ja jeder seine probleme. Und meine verwandten sind in polen die wissen auch nichts. nur meine eltis. da es niemand so hatte in der Familie sage ich es auch nicht.
Ich finde auch depressive Menschen verhalten sich normal deswegen kann nicht jeder depressiver gleich krank gesetzt werden. Deswegen kann sich ein depressiver gut verstecken,
warum sollt ich mich für meine krankheit selber runterreden? Sie beschäftigt mich schon, aber das ist kein Grund sie als schlecht zu sehen, wenn man das problem kennt, kann man anfangen es zu lösen Oder gut damit umgehen. Ich denke, es ist wichtig wie man selber mit seiner krankheit umgeht.

ich denke auch dass viele unerkannt depressiv sind oder sie wollen sich nicht helfen lassen.
 
Aber die nächste Frage, wie definiere ich psychisch gesund?

Eigentlich schwierige Frage, ich habe mich immer an dem orientiert, was Freud gesagt haben soll "Lieben und Arbeiten" bedeutet für mich, wenn jemand arbeitsfähig ist und in einer Beziehung lebt, ist er "gesund" oder eben auch nicht, weil halt schwierige Frage.

Ich finde heutzutage wird viel zu viel pathologisiert, z. B. Depressionen, so oft habe ich von Leuten, denen es mal paar Tage nicht gut ging gehört, sie seien "schwer depressiv". Das ist für mich so ein Hohn denen gegenüber die wirklich schwer depresssiv sind und sich kaum äußern können.

Wenn jemand andere pauschal abwertet und diskriminiert schreibst du, dann liegt ein psychisches Problem vor. Sicher sehe ich auch so, sehe da aber keine psychische Krankheit bei dem, der das macht. Weil das passiert gefühlt an jeder Ecke und leider kommen meiner Erfahrung nach solche Menschen noch relativ gut durchs Leben.

Ich bin selbst offiziell psychisch krank und erhalte eine befristete EM-Rente. Das wollte ich nie und doch ist es passiert. Das steht mir nicht auf der Stirn geschrieben und doch gibt es so viel Stigmatisierung und wenn andere das nicht machen, mache ich es selbst.

Was mir persönlich am meisten auf den Zeiger geht, sind Leute, die ein gutes Leben haben und am meisten jammern über ihre angeblichen psychischen Probleme. Ist aber wohl eher mein Problem.
 
Nun, es gibt auch sehr viel pathologische Psychopathen in Deutschland und der Welt und die meisten gehen einer, zumeist auch gut bezahlten Tätigkeit nach. Trotzdem sind sie krank.

Der Mensch trägt von Grund auf antisoziale Verhaltensweisen in sich. Wir sind schon alle in einem gewissen Maße krank wenn man da soweit ehrlich zu sich selbst ist.
Wenn man allerdings das was die meisten tun als normal ansieht, naja.....
 
Nun, es gibt auch sehr viel pathologische Psychopathen in Deutschland und der Welt und die meisten gehen einer, zumeist auch gut bezahlten Tätigkeit nach. Trotzdem sind sie krank.
"Krank" ist doch wenn andere darunter leiden oder man selbst so weit ich weiß. Bei den Psychopathen ist das Problem, dass sie (oft) nicht unter sich selbst leiden und sich auch bei keinem Arzt vorstellen.

Und bei den pathologischen Psychopathen (die ich persönlich kenne!) denke ich, hilft auch keine Therapie. Oder nur minimal. Das ist für mich Bösartigkeit und "Gestörtheit". Das ist im Extremfall der Sinn des Lebens für die.
 
Möchtest du damit sagen das Depressive schwache Menschen sind ? Woran machst du das fest ?
Sorry, dass ich antworte.
In depressiven Phasen sind auch ansonsten starke Menschen schwach.
Dass nur schwache Menschen depressiv werden, ist mit Sicherheit nicht der Fall.
Auch wenn sie eher dazu neigen.
Das ist meine Meinung, andere Meinungen sind mir willkommen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben