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Psychatrie

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nerdfilms

Gast
Achtung, geht hier um käuflichen Sex. Vor ca. 2 Jahren verbrachte ich einige Tage in Laibach. Am Abend wollte ich mich entspannen, dort ist Prostitution scheinbar verboten, aber es gibt Massagesalons. Das hat mir sehr gut gefallen, man verbringt viel Zeit mit der Frau, es läuft ohne Condom ab und mich hat es nicht gestört, dass es zu keinem Beischlaf kommt.
Also wollte ich es zuhause in Berlin auch machen. Sie war die Frau auf den Fotos, die mir am besten gefiel, also buchte ich sie. Die Woche darauf probierte ich ein anderes Mädchen und als ich den Salon verlassen wollte, sah sie mich zufällig am Gang und grüßte mich lächelnd mit meinem Namen. Also buchte ich die Woche darauf wieder sie.
Dann kam Corona. Ich rief im Salon an, dort sagte man mir aber, dass sie geschlossen sind. Zu meiner Überraschung bekam ich kurz darauf von ihr eine WhatsApp, dass sie sich sehr freue, dass ich nach ihr gefragt habe und sie bot mir an, dass wir uns in einem separaten Zimmer treffen könnten. Es war wunderbar persönlich und ich glaube, das war der Zeitpunkt an dem wir sexuell auch über die normalen Tantra-Grenzen hinausgingen, bzw. sie ließ es zu.
Die Woche darauf schrieb ich sie wieder an, aber es war ihr wegen den Kontrollen zu riskant geworden. Sie stellte mir ein Datum in Aussicht, an dem sie wohl ihren Beruf wieder würde ausführen können. Dieser verging, sie meldete sich abermals und so ging es eine Zeitlang dahin. Zwischenzeitlich schickte sie mir links von Unterschriftslisten der Berufsvertretung der Sexworker, aber auch Nacktaufnahmen.
Irgendwann bekam ich von ihr die Nachricht, da sich der lockdown wohl noch länger hinziehen würde, sie mir nur anbieten könne, sich bei mir zuhause zu treffen, was ich natürlich freudig annahm. Komisch kam mir vor, dass sie sich bei MIR für das "Vertrauen" bedankte.
Wir trafen uns danach regelmäßig, der Sex wurde immer intensiver, obwohl mir auffiel, dass sie recht passiv blieb. Wir redeten viel und nach etwa einem knappen Jahr merkte ich, dass ich mich in sie verliebt hatte. Schmerzlich war jedes Mal, wenn sie keine Zeit hatte, vor allem einmal, als ich im Urlaub war.
Als Begründung gab sie, z. B. an, dass sie ihre Oma besuchen war oder ihren Vater.
Geldgierig war sie eigentlich nicht, es war üblich, dass sie mich beim Verabschieden eben zahlen ließ, was ich für richtig halte. Von Mal zu Mal gab ich ihr ein bisschen mehr, der Preis hielt sich halbwegs in Grenzen.
Es war im Februar, nachdem wir uns bei einer verschneiten Autofahrt intensiv unterhalten hatten, dass wieder 2 wöchentliche Absagen kamen. Bei der ersten schrieb ich sie am Freitag an und die Absage kam erst am Montag. Die Woche oder so darauf antwortete sie mir zwar zügiger, aber in einer Weise, die ich nur als achtloses Abwimmeln beschreiben kann, ohne Angabe eines Grundes z. B. Da wurde mir klar, dass meine Gefühle nicht erwidert werden und ich versuchte mich von ihr zu trennen, schrieb ihr nicht mehr.
Mir ging es sehr schlecht, online suchte ich mir eine Psychologin, half aber nicht wirklich. Mehr als 2 Monate hielt ich durch, irgendwann mitten in der Nacht gab ich klein bei und erkundigte mich schriftlich bei ihr wie es geht. Sie antwortete und fügte ein bisschen Smalltalk zu.
Als ich dann am Abend zuhause war, schilderte ich ihr mein Problem, dass ich den Eindruck habe, ihr liegt nichts an mir, dass sie wohl einen Partner hat und dass ich aber nicht von ihr loskomme. Sie antwortete sehr nett, dass ich trotzdem ich ihr Kunde bin auch als Mensch für sie positiv bin und dass sie ihre Freizeit mit Kollegen und Familie verbringt.
Ich war wieder happy und kurz danach machte ich mir einen weiteren Termin mit ihr aus. Es würde zwar 3 Wochen dauern, aber ich wartete gerne.
Als es soweit war, holte ich sie wie ausgemacht mit dem Auto ab. Ihr Wesen hatte sich verändert, mir fiel auf, dass sie jetzt mit einem harten deutschen Akzent sprach, den sie früher nicht hatte, auch benutzte sie viele Floskeln. Bei mir zuhause redete sie dann laut, so als wollte sie Distanz schaffen.
Natürlich hatte ich mir viel vorgenommen, das ich besprechen wollte.
Es stellte sich nun heraus, dass sie sogar zwei Liebhaber hat. Einer ist seit 40 Jahren verheiratet und würde seine Frau niemals verlassen, den anderen hat sie als Therapeutin kennengelernt, als dieser einen sehr leichten Schlaganfall gehabt hat.
Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, sie ließ mich unmissverständlich wissen, dass meine Liebe von ihr nicht erwidert wurde.
In der Nacht konnte ich nicht schlafen und fragte um ein weiteres Treffen an, wohl aber hauptsächlich, um mit ihr zu kommunizieren.
In der Früh antwortete sie, dass sie das nächste Wochenende Besuch habe, beim übernächsten treffe sie sich mit ihrer Mutter. Ob wir uns denn nicht auch unter der Woche sehen könnten.
Ich ließ das offen, machte Sport, meditatierte tief. Als ich es in meiner Wohnung nicht mehr aushielt, machte ich einen Spaziergang zu einem nahegelegenen See. Unterwegs verfiel ich auf den Gedanken, ihr wieder zu schreiben und ihr zynisch viel Spaß mit ihrem "Besuch" zu wünschen und sie darauf aufmerksam zu machen, dass es nett gewesen wäre, nicht zu behaupten, sie verbringe ihre Freizeit mit Kollegen und der Familie.
Nicht lange darauf kam die Antwort, dass sie nachgedacht hätte und sich nicht mehr mit mir treffen wolle. Sie bat mich, sie nicht mehr zu kontaktieren, nicht ihne mir zu versichern, dass ich ganz sicher jemand anderen finden werde.
Ich tat mein Bestes, arbeitete die nächsten Tage, obwohl ich in der Nacht kein Auge zutun konnte. In all der Zeit wälzte ich Selbstmordgedanken. Im Auto fing ich z. B. zum Weinen an. Am Mittwoch schließlich ging es nicht mehr weiter, mitten im Arbeitstag rief ich meinen Chef an und begab mich zur Hausärztin. Wegen der Suizidgedanken überwies sie mich in die Psychatrie, von wo ich das hier schreibe. Sorry über den Stil, sie haben mir gerade eine Schlaftablette gegeben
 

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-sofia-

Sehr aktives Mitglied
Du warst für sie nur ein sympathischer Kunde.
Sie wird noch mehr private Kunden gehabt haben.
Anstatt ihre Familie zu besuchen, wird sie Kundenbesuche gemacht haben.
Das hättest du dir doch denken können.
Von nur einem Kunden, wird sie in der Coronazeit nicht leben können.
Du hast ja auch kein Monopol auf sie.
Ihr Kontakabbruch war konsequent.
Du hast dir falsche Hoffnungen gemacht.
Deine Verliebtheit wurde nicht erwidert.
Lass nach deiner Entlassung die Finger von Prostituierten, sonst wiederholt sich das Ganze.
Wenn dich dein Erlebnis so mitnimmt, dann ist es ja gut, dass du psychiatrisch behandelt wirst.
Ich wünsche dir gute Besserung.
 

Eva

Aktives Mitglied
Im Grunde hat @-sofia- schon alles wichtige geschrieben. Ich denke, Prostituierte haben auch oft Kunden, die z.B. alt, betrunken, grob etc., etc. sind. Da wird sie "froh" gewesen sein, dich als Kunden zu haben. Du hast "vergessen", dass es ihr Job ist. Auf deiner Arbeit bist du auch nett zu Kunden, ob du sie magst oder nicht.

Ich finde es wirklich traurig, dass du wegen der Frau so tief gefallen bist, und wünsche dir, dass dir in der Psychatrie geholfen wird.
 

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