SchwarzesSchäfchen
Neues Mitglied
Hallo zusammen 🙂
Ich bin Pseudologin und nicht stolz drauf. Die meisten kennen Pseudologen wahrscheinlich selber und sind von der Krankheit meist nicht betroffen sondern haben nur im Umfeld Menschen die dieser Krankheit unterliegen.
Das hier ist nicht wirklich ein Hilferuf sondern möchte ich mir einfach den Kummer von dir Seele reden, viele Pseudologen tuen dies glaube ich nicht und ich behaupte das ist auch einer der größten Fehler. Sich selber erstmal einzugestehen das man Pseudologe ist und damit umzugehen.
Ich lüge zwanghaft. Mittlerweile weiß ich wieso und so länger man sich selber damit auseinander setzt desto wahrscheinlich ist es das man sich selber akzeptiert und daran arbeiten kann. Wenn man sich selbst nicht als Krank bezeichnen kann bzw. es nicht sieht kann man sich auch nicht heilen.
Ich bin eine ganze Zeitlang zum Therapeuten gegangen, er hat mir geholfen, ich weiß jetzt woher es kommt. Aber selbst Ihm konnte ich nicht vertrauen. Ich schäme mich bis heute das ich den lügen verführt bin.
Am Anfang waren es kleine Lügen, weniger fatal.
Nach der Zeit wurden Sie immer schlimmer, ich bin in einen richtigen Sumpf gefallen, bis eine meiner Lügen so dramatisch war, das ich deswegen zu Gericht musste. Ich habe eine Geldstrafe von fast 1000€ zahlen müssen, ich habe anderen das Leben zur Hölle gemacht.
Ich habe mich eine Zeitlang gefragt, wieso ich so bin wie ich bin. Alles schöner zu reden, besser zu sein, interessanter zu sein, in der Hoffnung das ich genug Anerkennung kriege. Was ein Schwachsinn, wenn die Menschen nur eine Fassade von dir Lieben, dann ist das alles doch nicht echt!
Wenn die Menschen, von denen du die Erkennung willst, dich nicht so nehmen wie du wirklich bist sondern nur wenn du denen Lügenmärchen erzählst, dann sollte man eher auf Sie verzichten.
Mein Ex-Freund war so ein Mensch, aus meinen Lügen hat er nur seine Vorteile genutzt und immer schön alles auf mich geschoben.
Einer meiner Freunde ist ein Pseudologe, will es sich selber nicht eingestehen und versucht seine Lügen zu vertuschen. Aber er weiß nicht, dass Pseudologen sich bestens untereinander verstehen und sich gegenseitig super durchschauen können.
Meine Eltern, tut es manchmal noch echt weh, es passiert nun mal noch das ich lüge und es dauert weil 100%ig wird man nie geheilt sein.
Mittlerweile, bzw. jetzt habe ich jemanden kennengelernt und ich habe Ihm direkt gesagt, ich bin Pseudologin. Du musst selbst entscheiden ob du damit umgehen kannst oder nicht. Ich denke für mich ist es einfacher, weil meist wenn ich weiß die Menschen in meinem Umfeld kennen meine Krankheit habe ich mehr Hemmung davor Sie anzulügen, was aber nicht heißt das ich gar nicht Lüge.
Pseudologe zu werden hat immer einen bestimmten Grund, oft bin ich verurteilt worden. Beschimpft worden aber nur von Menschen, die für sowas kein Verständnis haben oder es nicht verstehen wollen/können. Es braucht seine Zeit überhaupt einzusehen dass man es ist … Und noch mehr Zeit damit umzugehen und Erfolge zu erzielen.
Vielleicht hab ihr auch nicht nur negative Sachen mit Pseudologen erlebt oder seid selbst einer ? Mit Leuten drüber zu reden macht einem manchmal Mut. Das ist wie Balsam für die Seele, sich nicht verstellen zu müssen.
Lieben Gruß Juin
Ich bin Pseudologin und nicht stolz drauf. Die meisten kennen Pseudologen wahrscheinlich selber und sind von der Krankheit meist nicht betroffen sondern haben nur im Umfeld Menschen die dieser Krankheit unterliegen.
Das hier ist nicht wirklich ein Hilferuf sondern möchte ich mir einfach den Kummer von dir Seele reden, viele Pseudologen tuen dies glaube ich nicht und ich behaupte das ist auch einer der größten Fehler. Sich selber erstmal einzugestehen das man Pseudologe ist und damit umzugehen.
Ich lüge zwanghaft. Mittlerweile weiß ich wieso und so länger man sich selber damit auseinander setzt desto wahrscheinlich ist es das man sich selber akzeptiert und daran arbeiten kann. Wenn man sich selbst nicht als Krank bezeichnen kann bzw. es nicht sieht kann man sich auch nicht heilen.
Ich bin eine ganze Zeitlang zum Therapeuten gegangen, er hat mir geholfen, ich weiß jetzt woher es kommt. Aber selbst Ihm konnte ich nicht vertrauen. Ich schäme mich bis heute das ich den lügen verführt bin.
Am Anfang waren es kleine Lügen, weniger fatal.
Nach der Zeit wurden Sie immer schlimmer, ich bin in einen richtigen Sumpf gefallen, bis eine meiner Lügen so dramatisch war, das ich deswegen zu Gericht musste. Ich habe eine Geldstrafe von fast 1000€ zahlen müssen, ich habe anderen das Leben zur Hölle gemacht.
Ich habe mich eine Zeitlang gefragt, wieso ich so bin wie ich bin. Alles schöner zu reden, besser zu sein, interessanter zu sein, in der Hoffnung das ich genug Anerkennung kriege. Was ein Schwachsinn, wenn die Menschen nur eine Fassade von dir Lieben, dann ist das alles doch nicht echt!
Wenn die Menschen, von denen du die Erkennung willst, dich nicht so nehmen wie du wirklich bist sondern nur wenn du denen Lügenmärchen erzählst, dann sollte man eher auf Sie verzichten.
Mein Ex-Freund war so ein Mensch, aus meinen Lügen hat er nur seine Vorteile genutzt und immer schön alles auf mich geschoben.
Einer meiner Freunde ist ein Pseudologe, will es sich selber nicht eingestehen und versucht seine Lügen zu vertuschen. Aber er weiß nicht, dass Pseudologen sich bestens untereinander verstehen und sich gegenseitig super durchschauen können.
Meine Eltern, tut es manchmal noch echt weh, es passiert nun mal noch das ich lüge und es dauert weil 100%ig wird man nie geheilt sein.
Mittlerweile, bzw. jetzt habe ich jemanden kennengelernt und ich habe Ihm direkt gesagt, ich bin Pseudologin. Du musst selbst entscheiden ob du damit umgehen kannst oder nicht. Ich denke für mich ist es einfacher, weil meist wenn ich weiß die Menschen in meinem Umfeld kennen meine Krankheit habe ich mehr Hemmung davor Sie anzulügen, was aber nicht heißt das ich gar nicht Lüge.
Pseudologe zu werden hat immer einen bestimmten Grund, oft bin ich verurteilt worden. Beschimpft worden aber nur von Menschen, die für sowas kein Verständnis haben oder es nicht verstehen wollen/können. Es braucht seine Zeit überhaupt einzusehen dass man es ist … Und noch mehr Zeit damit umzugehen und Erfolge zu erzielen.
Vielleicht hab ihr auch nicht nur negative Sachen mit Pseudologen erlebt oder seid selbst einer ? Mit Leuten drüber zu reden macht einem manchmal Mut. Das ist wie Balsam für die Seele, sich nicht verstellen zu müssen.
Lieben Gruß Juin