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Prostituieren um Studium zu finanzieren?

  • Starter*in Starter*in Nina93
  • Datum Start Datum Start
Welcher Mann will denn bitte später eine Frau ,die sich prostituiert hat egal aus welchem Grund , bestimmt die wenigsten bis keiner.

Ich finde das einfach nur widerlich und abstoßend.

Habe selber Freunde und Bekannte die nebenbei jobben und die kommen gut hin.
 
ich bin nun im 7. semester und habe mich vielleicht bisher mit 30 männern (alle unter 40) getroffen und damit 2 komplette jahre ohne jobben finanziert. ich habe super noten und werde wohl in der regelstudienzeit abschliessen.

Dann wirst Du sicher auch einen gut bezahlten Job finden und Dich darüber hinaus dank Deiner Dir mittlerweile vertrauten und erprobten Zusatztalente problemlos in eine gehobenere Stellung rammeln können.

Das ist natürlich ein durchaus gangbarer Weg der, wenn man es ganz realistisch betrachtet, unter den herrschenden, noch immer stark patriarchalisch geprägten gesellschaftlichen Bedingungen für viele Frauen der einzige Weg ist der zum gewünschten Erfolg führt.

Für eine potentielle Liebe Deines Lebens wirst Du als eine auf diese Weise "gemachte Frau" allerdings unter Umständen zu einem Stück verdorbenem Obst.
 
Unglaublich was für Ansichten die letzten beiden Schreiber haben. 🙄

Aus welchem Kloster hat man euch den entlassen ?

Das ist ein steurlich anerkannter beruf , so wie der eurige auch. Es kommt nur darauf an, ob man die gesunde Verfassung hat, damit umgehen zu können.
Nicht jeder kann Chirug werden, genauso wenig wie jeder Sexarbeiter werden kann.

Dumm das kann wohl jeder sein, wie man bei euch sieht.
 
@ Drachenkönigin

Es ist meine Ansicht und jeder hat ebend seine eigene.

Ich bin weder dumm und auch nicht aus einem Kloster also schreib nicht so ein blödsinn daher.
 
@ Drachenkönigin

Es ist meine Ansicht und jeder hat ebend seine eigene.

Ich bin weder dumm und auch nicht aus einem Kloster also schreib nicht so ein blödsinn daher.

genau wegen solcher ansichten ist es aber in kleinstädten schwer sich auf diese art das studium zu finanzieren, obwohl ja sogar reguläre prostitution ein legaler beruf in deutschland ist, manche menschen denken da aber immer noch wie im letzten jahrhundert.

ich muss auch sagen, dass ich in einer der beiden norddeutschen millionenstädte studiere und so etwas in einer kleinstadt nicht unbedingt machen würde, einerseits wegen der anonymität, andererseits wegen der spiessigen einstellung der menschen in kleinstädten und dörfern.

wenn die TE also in einer stadt unter 100.000 einwohner studiert, sollte sie jedenfalls etwas geheimer vorgehen. in berlin und hamburg dagegen machen es so viele,.dass sich keiner mehr das maul zerreisst und da bin ich auch froh drüber....

kleinstadt? never ever!
 
Hallo Nina,
für solche Fälle gibt es den Studienkredit der KfW. Für den braucht man keine Sicherheiten/keine Bonität und es ist sch.. egal, ob Du nichts oder tausende Euronen nebenher verdienst. Das wird alles nicht geprüft, weil es ein Förderprogramm ist. Informationen dazu findest Du auf der Seite der KfW. Du musst den Antrag dann online ausfüllen und ausgedruckt mit zu einer Bank nehmen, die mit der KfW kooperiert. Ob Deine Hausbank mit der KfW in dem Fall zusammenarbeitet, kannst Du einfach bei Deiner Bank erfragen. Sonst halt zu irgendeiner anderen entsprechenden Bank gehen. Viele Filialen der Deutschen Bank sind bspw. angeschlossen. Die Bearbeitungsgebühr, die auf der Seite der KfW aufgeführt wird, brauchst Du nicht sofort zahlen. Sie ist automatisch in den Kreditbetrag eingerechnet.

Alternativ kann Dich aber auch das Studentenwerk dazu beraten. Eventuell kann Dir das Studentenwerk auch ein anderes Förderprogramm (Darlehen/Stipendium) vermitteln. Sprechenden Menschen kann geholfen werden 🙂

Sollte dem Grunde nach auch kein Anspruch auf Bafög bestehen, so hast Du die Möglichkeit, neben den o.g. Finanzierungsmöglichkeiten, Wohngeld zu beziehen.
 
Der_um_den_Baum_tanzt äussert lediglich dezidiert seine Meinung. Das geht absolut in Ordnung. Vielleicht entspricht er damit ja sogar der Vorstellung, welche auch die Fragestellerin ein Stück weit vertritt und hilft ihr damit, die für sie richtigen Entscheide zu treffen.
SCREAM lehnt sich allerdings ganz klar zu weit aus dem Fenster. Mit seiner pauschalisierten Aussage "Welcher Mann will denn schon eine frühere Prostituierte?" versucht er für die Mehrheit der Männer zu sprechen. Da kann ich ihm eigentlich nur ganz trocken entgegnen: Ich, zum Beispiel. Nicht im Sinne davon, dass ich das speziell suche, aber es wäre absolut kein Kriterium, einen lieben Menschen nicht in mein Leben zu lassen. Korrekt formuliert, hätte SCREAM sagen müssen: "Ich könnte mir niemals vorstellen, mit einer früheren Prostituierten zusammenzukommen." Andersrum fallen wir hier sonst plötzlich auf Stammtischniveau, und dann macht das Ganze keinen Sinn mehr. :mad:
 
Was würdet ihr mir raten?

1) Das Studium unterbrechen, und bei ausreichender Finanzieller Absicherung erneut aufnehmen.
2) Einen Studienkredit beantragen. Den könntest du wohl schneller abbauen, als deine Erlebnisse mit der Prostitution.
3) Und das auf jeden Fall: Setz dich mit deinem Studienkoordinator oder deinem Studienberater zusammen. Normalerweise hat jede Uni diverse Anlaufstellen für Hilfesuchende.
 
1) Das Studium unterbrechen, und bei ausreichender Finanzieller Absicherung erneut aufnehmen.
2) Einen Studienkredit beantragen. Den könntest du wohl schneller abbauen, als deine Erlebnisse mit der Prostitution.
3) Und das auf jeden Fall: Setz dich mit deinem Studienkoordinator oder deinem Studienberater zusammen. Normalerweise hat jede Uni diverse Anlaufstellen für Hilfesuchende.

Genau das ist der Weg!
Ich lese aus deinem Post heraus, dass Du Dich nicht wirklich prostituieren willst, also lass es bloß bleiben!
Es gibt genug andere Weg, die Du noch nicht probiert hast. Man kann ein Studium im schlimmsten fall auch immer unterbrechen und ein Semester jobben, bis genug Kohle da ist. Studienkredit kriegt jeder. Bafög würd ich auch nochmal prüfen. Geh zur Studienbreatung der Asta- die kennen sich aus!
 

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