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Professionelle Distanz - oder Freundschaft?

Du arbeitest bei einem Amt da muss jeder mal hin da sind auch sicher mal so wie so Leute die du kennst, Nachbarn, Freunde etc.

Nee... war bisher noch nicht. 🙂 Da ich nicht in demselben Ort wohne, in dem ich arbeite, sind das meistens Fremde, die kommen.

Margret 1956 meinte:
Quittung vom Kaffee nicht vergessen.

😕 *hä wie jetzt?*
Wenn ich ausserhalb meines Dienstes privat Kaffee trinken gehe, dann ist das doch meine ganz eigene Sache, die ich dann logischerweise auch aus meiner eigenen Tasche bezahle. Den Kaffee da irgendwie als Spesen abzurechnen, wär mir jetzt im Leben nicht eingefallen.

Kena meinte:
solange du für sie nicht irgendwelche strafzettel verschwinden läßt oder ihr sonstige vorteile einräumst, ist daran doch nichts verwerfliches!

So weitreichend ist mein Einfluss nun auch wieder nicht, dass ich der Straßenverkehrsbehörde da was reinreden könnte... bin froh, wenn ich durch Augenaufschläge und "bitte-bitte" ab und zu mal eigene Tickets nicht zahlen muss. 😀

Und sonstige Vorteile... wüsst ich auch nicht. Nur, dass vielleicht, wenn sie mal heiratet, meine Trau-Ansprache ein Stück persönlicher wäre als bei anderen Paaren.
 
Hallo,
ein besserer Titel fiel mir nicht ein. 😀

Normalerweise halte ich zu den vielen Bürgern, die zu mir ins Amt kommen, eine höfliche dienstliche Distanz.
Bin zwar nett, aber lass sie eben auch nicht "näherkommen".

Nun war aber vorhin eine Frau da, da war es - hm... ganz anders.
Irgendwie waren wir auf einer Wellenlänge, und dann ergab es sich ("Aufhänger" waren die Bilder meiner Katzen in meinem Büro), dass wir privat redeten - und uns richtig gut verstanden haben - und wohl in Kontakt bleiben und demnächst einen Kaffee zusammen trinken.

Hmmmm... ist sowas schon mal jemandem hier passiert?
Ich mein, Vorteilsnahme im Amt bzw. Bestechlichkeit wird man mir wohl nicht vorwerfen können, ihr Antrag wurde normal behandelt wie der anderer Bürger auch und ich zahl ja meinen Kaffee dann später selbst.

Soll ich es einfach laufen lassen und mich im besten Fall über eine neue Freundin freuen oder sollte ich die Finger davon lassen?

Lass die Finger davon, vielleicht ist die Frau ein Lockvogel, der von deinen Arbeitgeber als Test eingesetzt wurde. Arbeitgeber sind unberechenbar heutzutage.
 
also ich weiß nicht, aber was soll denn bitte schlimm daran sein wenn zwei leute miteinander cafe trinken gehen?
wie wäre es denn wenn du eine freundin hast mit der du dich gut verstehst und eines tages kommt sie "zufällig" auf dein amt und noch in deine beratung!

sollst du ihr dann evtl die freundschaft kündigen??

selbst wenn es ein lockvogel wäre, wegen ein bisschen smalltalk ist ja wohl noch niemand gekündigt worden, ausserdem finde ich das sehr weit hergeholt!
 
Zumal ich ihr ja keinerlei Vorteile gegenüber anderen eingeräumt habe... die Verwaltungshandlung, wegen der sie bei mir war, ist Routine und die hätt ich bei jedem anderen genauso durchgeführt - und sie hat bei mir auch ganz normal die angefallenen Gebühren gezahlt.
 
Zumal ich ihr ja keinerlei Vorteile gegenüber anderen eingeräumt habe... die Verwaltungshandlung, wegen der sie bei mir war, ist Routine und die hätt ich bei jedem anderen genauso durchgeführt - und sie hat bei mir auch ganz normal die angefallenen Gebühren gezahlt.


Ja.
Und doch kann (muss nicht) es gegenseitige Vorurteile auch seitens von Kollegen oder/und Kunden geben... .
Leider.

LG
Landkaffee
 
Denke mal, dass das nicht schlimm ist. Diese Frau hat bzw. hätte ja keinen Vorteil dadurch.

Anders wäre es, wenn du z.B. beim Sozialamt arbeiten würdest, da könnten dann schon dumme Gedanken aufkommen, dass sie sich Vorteile erhofft. Was man dann aber wieder abändern könnte, indem ein Kollege sie betreuen würde und nicht du.

Aber so, ne glaub ich nicht. Dann dürften ja alle, die bei einer Behörde arbeiten, überhaupt keine Freunde haben.
 
Denke mal, dass das nicht schlimm ist. Diese Frau hat bzw. hätte ja keinen Vorteil dadurch.

Anders wäre es, wenn du z.B. beim Sozialamt arbeiten würdest, da könnten dann schon dumme Gedanken aufkommen, dass sie sich Vorteile erhofft. Was man dann aber wieder abändern könnte, indem ein Kollege sie betreuen würde und nicht du.

Aber so, ne glaub ich nicht. Dann dürften ja alle, die bei einer Behörde arbeiten, überhaupt keine Freunde haben.


Ist ja sicher oft so.... .
Und manchmal nicht!🙂

LG
Landkaffee
 

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