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Probleme mit Schwiegermutter

Nora123

Neues Mitglied
Hallo zusammen.

Hoffentlich kann mir jemand einen guten Tipp hierzu geben:

Meine Schwiegermutter und ich verstehen uns aktuell überhaupt nicht. Seit mein Mann und ich zusammen sind (15 Jahre) konnte ich ihre Art nicht leiden.

Letzten Monat hat sie abends meinen Mann angerufen und sich bei ihm über mich beschwert. Ich würde ihr die Enkeltochter vorenthalten. Es ist so, dass sie Montag bis Mittwoch mittags auf sie 2-3 Stunden aufgepasst hat, zusammen mit ihrer anderen Enkelin (Tochter ihrer Tochter), die gleich nebenan wohnt.

Seit September 2020 war das Woche für Woche.

Grund zum Anlass war, dass meine Tochter am Montag mittags nach dem Kindergarten eingeschlafen war und sie deshalb nicht rüber zur Cousine konnte. Am Dienstag hatten wir mittags einen Frisörtermin.

An diesem Abend rief sie an und hat sich beschwert.

Am Mittwoch hab ich sie im Hof abgefangen und sie angesprochen, weshalb sie sowas von mir sagt. Dann ging es richtig los. Sie hat mir weitere Sachen unterstellt, ich würde nicht grüßen, ich hätte nichts zu sagen, wenn sie auf unsere Tochter aufpasst, sie hat mehr Erfahrung in der Erziehung wie ich, sie darf hier machen was sie will, usw. Unglaubliche Sachen, die ich bis dahin nicht mal ahnte. Sie hat mir Sachen vom Juli vorigen Jahres unterstellt, an die ich mich nicht mal erinnern kann. Seit Monaten war sie die 3 Tage mittags da und jetzt hat es 2 x nicht geklappt und schon geht für sie die Welt unter.

Ich hab mich ruhig verhalten, sie war lauter.

Es ist so, dass sie seit 14 Jahren von ihrem Mann geschieden ist und alleine lebt. Meine Vermutung ist, dass sie ziemlich einsam ist und nur ihre Enkel als Lebensinhalt hat. Sie hat keine Hobbys oder Ähnliches.

Letztes Jahr hat sie das gleiche mit dem Mann ihrer Tochter gemacht. Sachen unterstellt die nicht richtig sind.

Das schlimmste ist, dass mein Mann und seine Frau nicht zu uns halten.

Für sie ist es die arme, arme Mama. Wir 2 sind die Bösen in der Geschichte.

Ich würde meine Mutter auch verteidigen, aber bis zu einem bestimmten Punkt muss man das doch realistisch sehen? Wäre es meine, würde ich mit ihr sprechen und fragen was das ganze soll. Diese Familie neigt leider dazu lieber alles totzuschweigen als ein klärendes Gespräch zu führen.

Als ich meinem Mann alles erzählt hab, hieß es nur, das sie die Sachen nur im Affekt gesagt hat. Ich soll das nicht so ernst nehmen. Sie ist halt empfindlich, da muss man Rücksicht nehmen.

Ich bin auch nicht perfekt, aber ich möchte so nicht weiterleben. Ich soll mich so benehmen, damit die Schwiegermutter es bequem hat? Alles schlucken und hinnehmen?

Ihr Schwiegersohn spricht zum Beispiel gar nicht mehr mit ihr, ich schaff grad noch so ein Hallo und Tschüß.

Es ist traurig, dass mein Mann und seine Schwester es teilweise einsehen, welche Spielchen sie hier mit uns treibt, beide aber nicht im Stande sind mit der Mutter zu sprechen und hinter uns stehn.
 

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Youshri

Aktives Mitglied
Die andere Seite, also die Schwester usw., würde ich erstmal da heraus halten.
Das Grundproblem scheint ja wohl zu sein, dass Du die Art Deiner Schwiegermutter nicht magst. Wie soll sie diese Art denn verändern .... können? Antipathien gehen nicht so schnell weg. Deiner Tochter zuliebe beiss in den sauren Apfel oder lade Deine Schwiegermutter zu einem Kaffee ein und sage ihr freundlich, dass Deine Tochter sehr gern zu ihrer Oma geht, aber Du dafür bist, dass Deine Erziehungsmethoden respektiert werden. Ausserdem würdest Du überall stets für Deine Tochter da sein, selbst, wenn sie gerade von der Oma gehütet werde. Denn das sei allein schon im Interesse des Kindes wichtig, um ihm keine unnötigen Konflikte zu bereiten. Andererseits würdest Du sie bei einem Kaffeegespräch gern über ihre Erfahrungen anhören. Dabei könntest Du dann ihr erklären, warum man in unserer heutigen Zeit so vieles anders macht.
Das nur so mal zur Empfehlung, aber wie schon geschrieben, Antipathien leuchten immer durch, selbst, wenn man drüber schweigt. Im Interesse Deiner Tochter solltest Du daran vielleicht etwas arbeiten?
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Ich hätte ihr gesagt, wenn sie dich so unfreundlich behandelt ist es vermutlich besser, wenn dein Kind gar nicht mehr zu ihr geht und du dir für die Betreuung eine andere Person suchst.

Ich würde mich allgemein von der Schwiegermutter distanzieren.
 

CompletelyLost

Mitglied
Sehr schweres Thema, denn da steckt ja viel drin. Familie, Kids, Haus, Freunde, Umkreis, Verein, Sport, also mal eben das gesamte Leben. Fühl Dich umarmt, ich kann Dich gut verstehen. Leider sind die Optionen begrenzt, Du musst versuchen, Dich durchzusetzen. Gelingt das nicht, weil Mutter = Blut (dicker als Wasser), hast Du auf jeden Fall einen Stressfaktor am Hals.

Mit vielen Menschen ist das Reden schwer, da sie in eigenen Welten reden, eigene Sichten haben und so. Leider kann das bis zur Trennung gehen, was ich Dir nicht wünsche.

Sei standhaft und bleib auf Deinem Standpunkt. Das ist leider alles, was ich Dir raten kann.
 

flower55

Aktives Mitglied
Hallo,
schwierig, schwierig. Nicht so einfach.

Deine Schwiegermutter wird sich Dir und ihrem Enkelkind zuliebe nicht ändern;
das hätte sie sonst schon längst getan.
Ändere Du Dich.

Das eigene Kind in diese schwierigen Familienstrukturen mit einzubeziehen, ist
keine gute Idee. Auch dann nicht, wenn es wirklich gut gemeint ist und Enkelkind
und Oma zusammen eine gewisse Zeit erleben sollen, die sich auf täglich
bezieht. Es kann, wie es Dir passiert, auch etwas dazwischenkommen.

Gibt es die Möglichkeit, dass Du diese gemeinsamen Zeiten für Enkelkind und
ihre Oma reduzierst? Was genau veranlaßt Dich, dass Euer gemeinsames
Kind zu Deiner Schwiegermutter gebracht wird, obwohl Euer gemeinsames
Schwiegermutter-Schwiegertochter-Verhältnis nicht gerade von Freundlichkeit
geprägt ist.

Es zeigen sich klare Grenzen auf zwischen Wohlverhalten der Schwiegermutter
und Wohlverhalten Eures gemeinsamen Kindes, welches diese Spannungen
zwischen Euch beiden spürt und nicht weiß, was ist.

Falls es berufliche Gründe sind, die Dich dazu bewegen, Euer gemeisames Kind
bei Deiner Schwiegermutter zu lassen, finden sich evtl. andere Möglichkeiten
dafür.

Auf jeden Fall gemeinsamen tägliche Zeiten zwischen Schwiegermutter und
Eurem gemeinsamen Kind reduzieren.

Wohnt ihr sehr eng zusammen. Du erwähnst, dass Du sie auf dem Hof angesprochen
hast. Meinst Du damit evtl. eine Hofeinfahrt oder einen Bauernhof.

Du wirst nicht viel ausrichten können in diesen nicht geklärten Familienstrukturen,
in denen geschwiegen wird.
Finde für Dich persönlich einen Weg, wie Du dem begegnen kannst. Mit Kind ist das
nicht so einfach. Das Verhältnis zwischen Deiner Schwiegermutter und Eurem
gemeinsamen Kind kann durchaus ein herzliches sein, da es die Oma ist.
Vielleicht macht es Sinn, dass Dein Mann und Deine Tochter gemeinsam zu Deiner
Schwiegermutter fahren, dort gemeinsame Zeiten verbringen und Du machst in
der Zeit das, was Du gerne machen möchtest und entziehst Dich somit irgendwelchen
"Angriffsflächen". Du wirst es ihr nicht Recht machen können; sie wird immer
wieder Gründe finden, dass Du in ihren Augen etwas nicht richtig gemacht hast.

Dein Mann hält sich raus aus dieser Angelegenheit zwischen Dir und ihr; lass ihm
seine Zeit, ist er bei seiner Mutter und akzeptiere seine Ansichten, die er zu seiner
Mutter hat. Du wirst da wenig ändern oder wandeln können. Versuche nicht,
ihn von Deinen Ansichten zu überzeugen. Es ist seine Mutter.

Was evtl. noch bleibt, ist die Distanz zwischen ihr und Euch dadurch zu
vergrößern, dass ihr räumlich weiter auseinanderwohnt.

alles Liebe
flower55
 

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