Ich will erstmal sagen, dass ich ganz ähnliche Probleme habe wie der Autor des Threads. An der Uni habe ich so gut wie keinen Anschluss gefunden, ich habe nur einen einzigen Kumpel dort, und auch mit dem bin ich nicht so sehr vertraut. In der Schule war ich auch immer schon ein totaler Einzelgänger, und war total isoliert ( dieses Jahr hab ich Abi gemacht, was für eine Tortur das nur war ) Das Studium, hatte ich gehofft, würde das ändern.. aber weit gefehlt. Da ich an einer ziemlich kleinen Uni bin ( Ulm ) haben wir einen recht kleinen Studiengang Chemie ( mein Fach - wie konnte ich nur so verrückt sein )....und so gibt es auch nicht die große Auswahl an Leuten, jedenfalls nicht in meinem Studiengang.
Mit den Leuten komme ich einfach nicht klar. Die haben alle eine ganz andere Grundeinstellung als ich, da ist einfach nix zu machen, und ich bin wieder völlig isoliert. Und ich habs einfach nicht drauf mich an andere anzupassen, es geht einfach nicht. Ich kann nur ich sein, mit meinen Meinungen, Einstellungen, Gefühlen, und sicher ich halte sie zurück um andere nicht vielleicht zu verletzen, aber sie ändern um anderen zu gefallen - das geht nicht.
Naja aber was interessiert das alles jetzt überhaupt hier.. was ich damit zum Thema beisteuern will ist einfach meine Erfahrung, wie hart sich so ein Gefühl der Isolation auswirken kann - die Leistung geht dadurch total in den Keller, man zweifelt an allem und will einfach nur noch alles hinschmeißen. Und das sollten ihr vielleicht bedenken, wenn ihr Dinge sagt wie "mach weiter, kümmer dich nicht drum" oder "pass dich an die andern an", auch wenn ihr es vielleicht gut meint.