Daraufhin hatte ich ein kurzes Gespräch mit dem Personalchef, der nannte mich dünnheutig und ich hätte Probleme mich unterzuordnen.
Ja, wirkt für mich auch so, als hättest du da bisschen Probleme.
Außerdem habe ich ja nicht umsonst den Meisterbrief in der Tasche, auch ich bin interessiert die Firma weiter nach vorn zu bringen, aber nicht auf Kosten der Mitarbeiter
Oh, da vermischen sich aber ein paar Sachen.
Was hat dein Meisterbrief damit zu tun?
Und wenn du schon so argumentierst mit Argumentum ad verecundiam (Autoritätsargument) dann musst du dich auch jedem "fügen" der einen höheren Abschluss hat als du.
Ich gehe davon aus, dass dein Chef mindestens gleichauf oder einen höheren Abschluss hat als du. Also wie kannst du ihm dann die Expertise absprechen?
Dieses "Firma weiter nach vorne bringen" machst du genau woran fest?
Ich gehe davon aus, dass du auf deiner Ebene nicht über alle strategischen Entscheidungen und Hintergründe im Bilde bist und daher das ganze überhaupt nicht faktenbasiert bewerten kannst.
Du willst in erster Linie das machen, was sich für dich "gut und richtig anfühlt" (das ehrt dich), aber ob es auch faktisch gut und richtig ist, weißt du im Grunde nicht.
Vielleicht tragen die Maßnahmen deiner Vorgesetzten gerade ja dazu bei, dass das Unternehmen am Leben bleibt.
Wenn der Laden dichtmacht, habt ihr alle verloren.
Dabei kann ich am besten beurteilen wann wieviel Arbeit anliegt.
Das ist erstmal nur deine Meinung.
Übrigens ist hier auch deine Position relativ unerheblich.
Ich hab schon Putzfrauen erlebt, die meinten, sie wissen besser Bescheid als die Geschäftsleitung.
Du hast dich an die Vorgaben deines Vorgesetzten zu halten.
Punkt.
Diese "Besserwisserei" kostete dich im Zweifel am Ende deinen eigenen Kopf.
Konzentriere dich auf deine Kernaufgaben.
Und zu deiner Eingangsfrage.
Ja, du hast falsch reagiert.