Dragonflye
Neues Mitglied
Einen angnehmen Sonntag euch allen. Erst einmal bin ich froh, ein Teil dieses Forums sein zu dürfen und möchte mich bei den Admins und beim Team schonmal für eure Hilfe bedanken.
Zu meiner Situation:
Ich bin derzeit 20 Jahre alt und Studiere an der RWTH Aachen Informatik B.sc. Ich befinde mich derzeit im 2. Fachsemester und brauche dringend euren Rat.
Als ich mit dem Studium angefangen hatte, hatte ich natürlich wie viele andere auch, ganz andere Vorstellungen von diesem Fach und wurde wie jeder andere auch überrumpelt. Ich kann nicht sagen, dass das 1. Semester gut lief. Ich habe von 4 Klausuren alle im 1. Termin verhauen und zwei davon im 2. Termin bestanden. Technische Informatik mit 4.0 (Punktlandung durch Einsicht) und Analysis für Informatiker mit einer 3.7.
Das blöde an diesem Studiengang ist, dass ich jede Woche Abgaben tätigen muss, um für die Klausur eine Zulassung zu erhalten. Manche Zulassungen sind dermaßen übertrieben, dass ich mir denke, wollen die mich verarschen? Ein Beispiel ist in diesem Semester Lineare Algebra für Informatiker, wo ich 70% in den Online Aufgaben richtig haben muss, 50% in den schriftlichen Beweis Aufgaben und das Bestehen einer Präsenzübung (Probeklausur) mit 50%. Dann darf ich die Klausur schreiben, wo locker mehr als die Hälfte durchfällt.
So viel zum Studium selbst.
Ich verzweifle derzeit sehr stark, ob Informatik das Richtige für mich ist. Ich hatte in meinem gesamten Leben nie mit Informatik zu tun, also nicht in der Schule oder sonst. Aber ich hatte schon immer Interesse am Computer zu arbeiten. Sei es Lange Texte tippen auf World, einfache Listen erstellen in Power-Point oder kleine Grafikspielerreien an anderen Tools. Programmieren habe ich wirklich in der Uni „gelernt“, es macht auch Spaß, allerdings nicht unter solchen Voraussetzungen.
Mein LK Fach in der Schule waren Biologie und Mathe. Ich habe ein großes Interesse für Biologie vor allem im Bereich Genetik und Neurobiologie. Es macht mir Spaß darüber zu sprechen, darüber zu lesen und zu kniffen. Allerdings hat mir mein Bio Lehrer davon abgeraten reine Biologie zu studieren, da a.) die Berufsperspektiven nicht so super sind und b.) mein NC nicht ausgereicht hat.
Deshalb kam ich auf Informatik, wo ich später als Anwendung Biologie nehmen und mich darin vertiefen kann. Mich machen aber die ganzen Theoretischen Fächer der Informatik psychisch total fertig. ich brauche verdammt lange, um die banalsten Dinge zu verstehen und sitze an den Hausaufgaben stundenlang ohne Ansatz. Und fast täglich kommt der Gedanke, „machst du das richtige, ist es das was du wolltest“. Informatik hat einen sehr guten Ruf und die Berufsaussichten sind auch sehr gut, aber manchmal frage ich mich, soll ich die Zähne zusammenbeißen und durchziehen oder was anderes machen. Ich bin Ratlos.
Ich bin total Ratlos, ich weiß keiner kann für mich die Entscheidung treffen, aber ich kann es derzeit auch nicht und bin kurz darauf alles hinzuschmeißen, weil mir Niemand wirklich helfen kann bzw. ordentlich beraten kann.
Soll ich Nachhilfe beziehen oder die Zähne zusammenbeißen? Ich weiß es mittlerweile nicht mehr. Ich hatte auch keine Möglichkeit Ferien zu haben, da das 2. Semester 2 Tage nach dem 1. Semester begonnen hatte, aufgrund der Klausurtermine die so spät liegen.
Ich bitte euch daher inständig, meine Frage ernst zu nehmen und keine 0815 Antworten zu geben, die habe ich mittlerweile so satt…
Ich hoffe, dass ich ein bisschen mein Problem schildern konnte. Falls es Leute gibt die ähnliches durchgemacht haben und einen Ausweg gefunden haben oder beruhigende Worte haben, bitte meldet euch, ich würde mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dragonflye
Zu meiner Situation:
Ich bin derzeit 20 Jahre alt und Studiere an der RWTH Aachen Informatik B.sc. Ich befinde mich derzeit im 2. Fachsemester und brauche dringend euren Rat.
Als ich mit dem Studium angefangen hatte, hatte ich natürlich wie viele andere auch, ganz andere Vorstellungen von diesem Fach und wurde wie jeder andere auch überrumpelt. Ich kann nicht sagen, dass das 1. Semester gut lief. Ich habe von 4 Klausuren alle im 1. Termin verhauen und zwei davon im 2. Termin bestanden. Technische Informatik mit 4.0 (Punktlandung durch Einsicht) und Analysis für Informatiker mit einer 3.7.
Das blöde an diesem Studiengang ist, dass ich jede Woche Abgaben tätigen muss, um für die Klausur eine Zulassung zu erhalten. Manche Zulassungen sind dermaßen übertrieben, dass ich mir denke, wollen die mich verarschen? Ein Beispiel ist in diesem Semester Lineare Algebra für Informatiker, wo ich 70% in den Online Aufgaben richtig haben muss, 50% in den schriftlichen Beweis Aufgaben und das Bestehen einer Präsenzübung (Probeklausur) mit 50%. Dann darf ich die Klausur schreiben, wo locker mehr als die Hälfte durchfällt.
So viel zum Studium selbst.
Ich verzweifle derzeit sehr stark, ob Informatik das Richtige für mich ist. Ich hatte in meinem gesamten Leben nie mit Informatik zu tun, also nicht in der Schule oder sonst. Aber ich hatte schon immer Interesse am Computer zu arbeiten. Sei es Lange Texte tippen auf World, einfache Listen erstellen in Power-Point oder kleine Grafikspielerreien an anderen Tools. Programmieren habe ich wirklich in der Uni „gelernt“, es macht auch Spaß, allerdings nicht unter solchen Voraussetzungen.
Mein LK Fach in der Schule waren Biologie und Mathe. Ich habe ein großes Interesse für Biologie vor allem im Bereich Genetik und Neurobiologie. Es macht mir Spaß darüber zu sprechen, darüber zu lesen und zu kniffen. Allerdings hat mir mein Bio Lehrer davon abgeraten reine Biologie zu studieren, da a.) die Berufsperspektiven nicht so super sind und b.) mein NC nicht ausgereicht hat.
Deshalb kam ich auf Informatik, wo ich später als Anwendung Biologie nehmen und mich darin vertiefen kann. Mich machen aber die ganzen Theoretischen Fächer der Informatik psychisch total fertig. ich brauche verdammt lange, um die banalsten Dinge zu verstehen und sitze an den Hausaufgaben stundenlang ohne Ansatz. Und fast täglich kommt der Gedanke, „machst du das richtige, ist es das was du wolltest“. Informatik hat einen sehr guten Ruf und die Berufsaussichten sind auch sehr gut, aber manchmal frage ich mich, soll ich die Zähne zusammenbeißen und durchziehen oder was anderes machen. Ich bin Ratlos.
Ich bin total Ratlos, ich weiß keiner kann für mich die Entscheidung treffen, aber ich kann es derzeit auch nicht und bin kurz darauf alles hinzuschmeißen, weil mir Niemand wirklich helfen kann bzw. ordentlich beraten kann.
Soll ich Nachhilfe beziehen oder die Zähne zusammenbeißen? Ich weiß es mittlerweile nicht mehr. Ich hatte auch keine Möglichkeit Ferien zu haben, da das 2. Semester 2 Tage nach dem 1. Semester begonnen hatte, aufgrund der Klausurtermine die so spät liegen.
Ich bitte euch daher inständig, meine Frage ernst zu nehmen und keine 0815 Antworten zu geben, die habe ich mittlerweile so satt…
Ich hoffe, dass ich ein bisschen mein Problem schildern konnte. Falls es Leute gibt die ähnliches durchgemacht haben und einen Ausweg gefunden haben oder beruhigende Worte haben, bitte meldet euch, ich würde mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dragonflye