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Probleme mit Betreuerin

tsunami123

Mitglied
Ich versuche mich kurz zu halten. Ich hab das Gefühl meine Betreuerin stichelt seit 2 Jahren immer wieder mal gegen mich bzw. macht Witze auf meine Kosten, aber sie gibt sich auch häufig hilfsbereit und versucht darauf einzugehen, wie mir z.B. Gespräche leichter fallen könnten. Ich hab versucht diese Sticheleien oder was sie in ihren Augen als Späße sehen wird, zu ignorieren und auf sie zuzugehen, aber das hat nicht so gefruchtet. Sie hat selbst auch "ihr Päckchen zu tragen", weshalb sie oft nicht gerade einfühlsam ist. Ich weiß nicht, ob es sich etwas bringt, wieder das Gespräch mit ihr zu suchen oder ob es wieder nach hinten losgeht. Es kommen wegen dieser Sticheleien immer mehr "Triggerpunkte" bei gewissen Themen dazu, wenn ich etwas über diese Themen anspreche. Ich sehe sie täglich, weil ich in einer Gruppe mit anderen Leuten untergebracht bin, die ebenfalls ihre Schwierigkeiten haben. Ich weiß mir nicht zu helfen. Wenn ich Dinge anspreche, die mich betreffen, geht es eben oft nach hinten los. Ich bin leider Gottes auch schreckhaft geworden, meistens wenn sie mich anspricht. Mit den anderen Betreuerinnen gab es auch Kleinigkeiten und ich fange langsam an, an meiner Wahrnehmung zu zweifeln.
Ich hab das Gefühl nichts sagen zu dürfen, weil dann dagegen gestichelt wird.
 
Wenn jemand irgendetwas sagt, was dich verletzt oder triggert, einfach mal direkt anschauen, Blick halten und nichts sagen. Das wirkt Wunder und schwups fühlt sich der andere doof.
Oder wenn jemand sagt, war doch nur Spaß; dann sag einfach....Spaß ist, wenn beide lachen.
 
Liebe tsunami,
bitte schreibe, wenn ich dir mit dem Thema auf die Nerven gehe, denn das möchte ich keinesfalls. Aber deine Geschichte erinnert mich so stark an das Leben und den Schmerz eines jungen Asperger-Autisten, den ich sehr schätze und gut kenne.
Bitte lass abklären, ob du von dem Phänomen betroffen sein könntest. Sobald du eine entsprechende Diagnose hast, werden die Menschen weniger grob mit dir umgehen, weil sie wissen, dass du stellenweise different wahrnimmst und in einem hohen Maße Verlässlichkeit und Ruhe (innere) brauchst.
Lebst du in einer Wohngruppe mit bestimmten Schwerpunkten? oder sind das einfach bunt gemischte junge Menschen mit entsprechenden Betreuern und Pädagogen?
Du kannst mir auch gerne per PN schreiben, wenn du nicht öffentlich genauer werden möchtest. Das Thema liegt mir sehr am herzen und ich hoffe, dass deine Mitmenschen bald angemessener mit dir umgehen werden.
 
Warum sollten sich andre ändern wenn ( MIR ) was nicht passt?
Das werden die nie tun, warum auch.
Du kannst nur dein eigens Denken, Verhalten und agieren ändern, um im Leben zu bestehen.
Nur so wirst du frei sein, doch ist das überhaupt real?
Ist es wirklich möglich, so zu leben oder ist es nur eine Illusion?
Freiheit ist die Möglichkeit, das zu tun, zu denken, zu fühlen oder zu sagen, was man will – ohne Zwang, ohne Einschränkung.
Das musst du aber dann auch andern zugestehen, wenn wir es Menschen erlauben, über uns zu urteilen, über uns zu denken oder zu sagen, was sie wollen und wir tun es ihnen nicht gleich.
Erst, wenn wir wahrhaft bereit sind, den Gegenpol von Freiheit anzunehmen, nämlich die Abhängigkeit, dann nehmen wir das Leben in seiner großen Vielfalt, seinem kompletten Ganzen wirklich an.
Freiheit ist eine innere Entscheidung, die du ganz bewusst jeden Tag neu treffen kannst.
 
Wenn jemand irgendetwas sagt, was dich verletzt oder triggert, einfach mal direkt anschauen, Blick halten und nichts sagen. Das wirkt Wunder und schwups fühlt sich der andere doof.
Oder wenn jemand sagt, war doch nur Spaß; dann sag einfach....Spaß ist, wenn beide lachen.

Das hab ich sogar schon mal bei jemandem aus der Gruppe gemacht.

Liebe tsunami,
bitte schreibe, wenn ich dir mit dem Thema auf die Nerven gehe, denn das möchte ich keinesfalls. Aber deine Geschichte erinnert mich so stark an das Leben und den Schmerz eines jungen Asperger-Autisten, den ich sehr schätze und gut kenne.
Bitte lass abklären, ob du von dem Phänomen betroffen sein könntest. Sobald du eine entsprechende Diagnose hast, werden die Menschen weniger grob mit dir umgehen, weil sie wissen, dass du stellenweise different wahrnimmst und in einem hohen Maße Verlässlichkeit und Ruhe (innere) brauchst.
Lebst du in einer Wohngruppe mit bestimmten Schwerpunkten? oder sind das einfach bunt gemischte junge Menschen mit entsprechenden Betreuern und Pädagogen?
Du kannst mir auch gerne per PN schreiben, wenn du nicht öffentlich genauer werden möchtest. Das Thema liegt mir sehr am herzen und ich hoffe, dass deine Mitmenschen bald angemessener mit dir umgehen werden.

Das ist noch ausstehend, aber aktuell. Ich bin demnächst wieder bei meiner Therapeutin und werde nachfragen, wann es möglich wäre das anzugehen.
Dazu würde ich lieber in einer PN antworten.

Gibts eine Möglichkeit zum Betreuerwechsel?

Nein.
 
Das hab ich sogar schon mal bei jemandem aus der Gruppe gemacht.
Und, hat es funktioniert?

btw....den Gastbeitrag halte ich für Geschwafel und würde nicht allzu viel darauf geben.
Dieser Satz ergibt wenig, oder besser gesagt, überhaupt keinen Sinn:

.."Das musst du aber dann auch andern zugestehen, wenn wir es Menschen erlauben, über uns zu urteilen, über uns zu denken oder zu sagen, was sie wollen und wir tun es ihnen nicht gleich..."

Hier fehlt ein Zusammenhang, die Logik, der Sinn und geht am Thema vorbei. Erst sollst du "aber dann anderen auch etwas zugestehen" (was impliziert, dass du selbst etwas machst und du deshalb es auch anderen gestatten musst), "um es ihnen dann nicht gleichzutun" (was aussagt, dass du anderen etwas erlaubst, du aber selbst nicht machst). Darauf fällt mir nur ein ....Hä??? What???
Und der restliche Text ist auch nicht besser...

Anderen etwas zugestehen und es erlauben, beißt sich schlimmer als ein Outfit, dass aus verschiedenen Rot-tönen besteht.
 
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