Also ich sehe da mal wieder ein ganz anderes Problem, nehmen wir mal an Du suchst Dir einen Schuldnerberater oder gehst aufgrund Deiner psychischen Verfassung in eine private Betreuung bei einem caritativen Verein, so bist Du ja noch verheiratet.
Nehmen wir mal an , Du hast kein Einkommen, aber Dein Mann, dann ist Dein Mann bei Auflösung der Ehe, unter Umständen zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet, aber die in der Ehe gemachten Schulden , bei Deinem Krankheitsbild wird Dir niemand eine Böswilligkeit unterstellen , sind soviel ich weiß, gemeinsame Schulden.
Von daher könnte es gut möglich sein, das Du noch mehr Schulden ahst ( weil Dein Mann u.U. auch welche hat ) oder Du persönlich weniger hast, weil Deinem Mann ein Schuldenanteil zufällt.
Dazu schreibst Du aber nichts , ob Gütertrennung existiert, ein u.U.ungültiger Ehevertrag , etc.
Ich kann Dir auch nur den Tip geben, einen Schuldnerberater aufzusuchen und einen Arzt, Du scheinst suizidgefährdet zu sein und psychisch sehr labil zu sein, was im Grunde ja viel eher behandelt werden sollte , als Scheidung und Schulden.
Ärzte unterliegen einer Schweigepflicht, daher ist es sicher auch für Dich möglich zumindest grob zu umreißen, welche Dinge Dir derart auf die Seele drücken.
Ich kann Dir allerdings nur den Rat geben Dich für das Leben zu entscheiden, wohlmöglich kommst Du viel schneller und besser aus der Sache raus , als Du es bisher denkst.
Hole Dir professionelle Hilfe es ist nicht so , daß Du alleine bist und es ist auch nicht so, das Du keine Prozeßkostenhilfe bekommst und das das Urteil Deines Mannes " das sind ja Deine Schulden " des Rechtes letzte Wahrheit ist, wenn Du mittellos bist.
Von daher hier ist nur ein Laienforum und ich finde Du gehörst in professionelle Hilfe, die Dir die Last von den Schultern nimmt ohne einen Cent dazustehen, sondern sich darum bemühen sollte, eine psychische Stabilität, wie auch eine für Dich annehmbare finanzielle Grundlage, schnellstmöglich umzusetzen.
In Deinem Fall scheinen sehr viele Faktoren eine Rolle zu spielen, die hier alle nicht berücksichtig werden.
Ich kann Dir nur dazu raten ein Beratungsgespräch bei einem caritativen Verein zu besuchen um ggf. darüber nachzudenken eine freiwillige Betreuung einzugehen, aus der Du jederzeit wieder austeigen kannst, dann hättest Du aber jemanden an der Seite , der sich um die ganzen Papiere etc. kümmert und Dir den richtigen Weg weist. Genauso rate ich Dir dringend zu einem Besuch bei einem Arzt , dem Du Deine psychische Verfassung schilderst und ich rate Dir zu einem termin bei einem Schuldnerberater, den Du sehr wahrscheinlich aufgrund der Dringlichkeit Deiner Sachlage schneller bekommst, wenn Du durch einen Betreuer und den dahinter stehenden Verein eine Lobby hast. Oftmals arbeiten bei solchen Vereinen auch Schuldnerberater ehrenamtlich, aber nicht nur die tun das , sondern auch Ärzte und Anwälte, nur mal zur Info.