Tyra
Sehr aktives Mitglied
Hallo,
was die staatliche Legalisierung von Prostitution angeht so spielt hierbei natürlich ein wirtschaftliches Interesse rein...der Staat verdient dann an Steuergeldern satt mit. Finde ich von meinem inneren Gewissen her eher unschön.
Ich denke auch, dass die allermeisten Frauen gezwungenermaßen ihren Körper gegen Geld verkaufen und das an sich erniedrigend ist und auf Dauer psychische Schäden hervorbringt. Spass am Sex mit vielen wechselnden Partnern die die meisten sich in der Regel nicht selbst aussuchen können werden eher die wenigsten Frauen oder Kinderprostituierten haben.
Was Pornografie angeht so denke ich ist das alles an sich überflüssiger Kram....die meisten Pornos sind klassische Männerhardcorepornos an denen sich die Pornoindustrie dumm und dämlich verdient. Die Suchtgefahr liegt glaube ich recht hoch. Hier im Forum tauchen ja nicht grad unhäufig immer wieder derartige Fälle auf die zu Beziehungsproblemen und Unstimmigkeiten im Sexleben von Paaren führen.
Von meiner inneren Intuition her fühlt es sich nicht so gut an wenn man erwachsene Männer an der medialen Titte hängen sieht..ich persönlich stehe eher auf Männer die noch Fantasie im Kopf haben und die ein gesundes Selbstwertgefühl haben und sich nicht allen medialen Mist antun der produziert wird. Männer mit Herz und Verstand der in guter Verbindung zu ihrem Schwanz steht eben.
Michel Foucault hat einiges Interessantes über unsere Sexualkultur geschrieben...die Entprivatisierung des Sex, die ja grad in der Pornografie krass heraussticht. Das was ich so in einem klassischen Hardcoreporno sehe sieht für mich oft wie ne klinische Sezierung aus, eine Art Technisierung des Sex...sehr mechanisch irgendwie.
Klar gibt es hie und da auch Schlüsselreize die einen auch als Frau anmachen aber für mich fühlt es sich halt nicht so rund und gut an medial aufbereiteten Instantsex zu konsumieren.
Viel spannender ist an sich was das eigene Kopfkino so alles produzieren kann....der eigene kreative Aspekt auch in Sachen Sex.
Was in den klassischen Männerhardcorepornos gezeigt wird mag für viele Männer stimulierend wirken allerdings regt es keineswegs die Fantasie sondern eher den Wixvorgang an. Sehr narzisstisch finde ich. Da holt sich ein Mann einen auf ein ganz spezielles Bild vom Mann runter...das Bild des immer potententen, dauerharten toughen Kerls dem die Frauenwelt zu Füßen liegt. Ich denke das Dauerkonsum dieser Medialverkostung das Gesamtsystem beeinflußt, auch das Verhalten eines Mannes zu Frauen und das dabei wenig Positives rumkommt in der zwischenmenschlichen Beziehung.
Pornografie ist somit größtenteils reine Wixvorlage für Männer und bietet in meinen Augen kaum nen positiven Beitrag oder was Sinnvolles. Pornografie ist Kennzeichen einer materialistisch-leistungsorientiert und hedonistisch orientierten Gesellschaftsform. Menschliche oder vorwiegend männliche Grundbedürfnisse werden bedient. Dieses sexuelle Grundbedürfnis ist an und für sich vollkommen in Ordnung aber die Art und WEise wie es befriedigt ist spielt auch ne Rolle und irgendwie finde ich Pornografie dahingehend irgendwie billig und ein bissel armselig im Sinne von Unfähigkeit seine eigene Fantasie spielen zu lassen, Abhängigkeit von medial gelieferten Bildern um seine Sexualität aus zu leben....brave New World. Nix mehr mit weitem Horizont an Möglichkeiten, eingetütet in Wohnungswände darbt Mr. X mit einer Hand Fastfood in sich rein stopfend und mit der anderen Hand sich vor seinem PC oder TV einen runterholend sein kläglisches Dasein. Eher mitleiderregend als sexy finde ich.
Generell denke ich braucht ein so hoch sexualisiertes Wesen wie der Mensch nicht noch mehr sexuelle Stimulation sondern genau so viele stimulationsfreie Räume, in denen er auch mal zur Ruhe kommen.
kann. Anstatt viel zu besinnungslos durch die medialen Wunderbilderwelten zu taumeln lieber mal abschalten und sich auf die Kernpunkte des Lebens besinnen.
Ein Kernpunkt ist natürlich Austausch mit den Mitmenschen und Sex ist natürlich auch eine Austauschform auf körperlicher Ebene. Aber stellt die je zufrieden? Ich denke eher nicht....daher ja auch das Suchtpotenzial...es fehlt ja an sich ne Komponete um die Sache rund zu machen....und zwar die geistige Seite.
In Bezug auf Prostitution sehe ich einen ähnlichen Zusammenhang...das was (= das Bedürfnis nach Austausch und Nähe) ist in Ordnung aber das Wie (also wie dieses Bedürfnis gestillt wird) per Prostitution ist es eher nicht.
Tyra
was dieses kindische Vergewaltigungsargument angeht....das Bild vom wilden triebstarken Mann, der seine Triebe nicht unter Kontrolle hat...nunja wenn man davon ausgeht dass es an geistiger Reife mangelt und Männer in der Regel geistig schwach sind. Ich denke und hoffe dieser Typus des triebgesteuerten Asozialen bildet eher die Ausnahme als die Regel.
Fernab moralischer Bedenken gibt es natürlich dass Phänomen dass in Extremsituationen z.B im Krieg ansonsten friedliebende Männer eskalieren und morden und vergewaltigen....ein Grund mehr (vor allem für die Männer die in der Regel nicht gerne dieser Schattenseite in sich begegnen wollen) den Frieden zu lieben und zu behüten.
Sex ist natürlich ein befriedigendes und auch befriedendes Mittel......allerdings sollte man als ein Mensch mit Achtung zu sich und seinen Mitmenschen schon drauf achten wie man diesen Sex praktiziert.
was die staatliche Legalisierung von Prostitution angeht so spielt hierbei natürlich ein wirtschaftliches Interesse rein...der Staat verdient dann an Steuergeldern satt mit. Finde ich von meinem inneren Gewissen her eher unschön.
Ich denke auch, dass die allermeisten Frauen gezwungenermaßen ihren Körper gegen Geld verkaufen und das an sich erniedrigend ist und auf Dauer psychische Schäden hervorbringt. Spass am Sex mit vielen wechselnden Partnern die die meisten sich in der Regel nicht selbst aussuchen können werden eher die wenigsten Frauen oder Kinderprostituierten haben.
Was Pornografie angeht so denke ich ist das alles an sich überflüssiger Kram....die meisten Pornos sind klassische Männerhardcorepornos an denen sich die Pornoindustrie dumm und dämlich verdient. Die Suchtgefahr liegt glaube ich recht hoch. Hier im Forum tauchen ja nicht grad unhäufig immer wieder derartige Fälle auf die zu Beziehungsproblemen und Unstimmigkeiten im Sexleben von Paaren führen.
Von meiner inneren Intuition her fühlt es sich nicht so gut an wenn man erwachsene Männer an der medialen Titte hängen sieht..ich persönlich stehe eher auf Männer die noch Fantasie im Kopf haben und die ein gesundes Selbstwertgefühl haben und sich nicht allen medialen Mist antun der produziert wird. Männer mit Herz und Verstand der in guter Verbindung zu ihrem Schwanz steht eben.
Michel Foucault hat einiges Interessantes über unsere Sexualkultur geschrieben...die Entprivatisierung des Sex, die ja grad in der Pornografie krass heraussticht. Das was ich so in einem klassischen Hardcoreporno sehe sieht für mich oft wie ne klinische Sezierung aus, eine Art Technisierung des Sex...sehr mechanisch irgendwie.
Klar gibt es hie und da auch Schlüsselreize die einen auch als Frau anmachen aber für mich fühlt es sich halt nicht so rund und gut an medial aufbereiteten Instantsex zu konsumieren.
Viel spannender ist an sich was das eigene Kopfkino so alles produzieren kann....der eigene kreative Aspekt auch in Sachen Sex.
Was in den klassischen Männerhardcorepornos gezeigt wird mag für viele Männer stimulierend wirken allerdings regt es keineswegs die Fantasie sondern eher den Wixvorgang an. Sehr narzisstisch finde ich. Da holt sich ein Mann einen auf ein ganz spezielles Bild vom Mann runter...das Bild des immer potententen, dauerharten toughen Kerls dem die Frauenwelt zu Füßen liegt. Ich denke das Dauerkonsum dieser Medialverkostung das Gesamtsystem beeinflußt, auch das Verhalten eines Mannes zu Frauen und das dabei wenig Positives rumkommt in der zwischenmenschlichen Beziehung.
Pornografie ist somit größtenteils reine Wixvorlage für Männer und bietet in meinen Augen kaum nen positiven Beitrag oder was Sinnvolles. Pornografie ist Kennzeichen einer materialistisch-leistungsorientiert und hedonistisch orientierten Gesellschaftsform. Menschliche oder vorwiegend männliche Grundbedürfnisse werden bedient. Dieses sexuelle Grundbedürfnis ist an und für sich vollkommen in Ordnung aber die Art und WEise wie es befriedigt ist spielt auch ne Rolle und irgendwie finde ich Pornografie dahingehend irgendwie billig und ein bissel armselig im Sinne von Unfähigkeit seine eigene Fantasie spielen zu lassen, Abhängigkeit von medial gelieferten Bildern um seine Sexualität aus zu leben....brave New World. Nix mehr mit weitem Horizont an Möglichkeiten, eingetütet in Wohnungswände darbt Mr. X mit einer Hand Fastfood in sich rein stopfend und mit der anderen Hand sich vor seinem PC oder TV einen runterholend sein kläglisches Dasein. Eher mitleiderregend als sexy finde ich.
Generell denke ich braucht ein so hoch sexualisiertes Wesen wie der Mensch nicht noch mehr sexuelle Stimulation sondern genau so viele stimulationsfreie Räume, in denen er auch mal zur Ruhe kommen.
kann. Anstatt viel zu besinnungslos durch die medialen Wunderbilderwelten zu taumeln lieber mal abschalten und sich auf die Kernpunkte des Lebens besinnen.
Ein Kernpunkt ist natürlich Austausch mit den Mitmenschen und Sex ist natürlich auch eine Austauschform auf körperlicher Ebene. Aber stellt die je zufrieden? Ich denke eher nicht....daher ja auch das Suchtpotenzial...es fehlt ja an sich ne Komponete um die Sache rund zu machen....und zwar die geistige Seite.
In Bezug auf Prostitution sehe ich einen ähnlichen Zusammenhang...das was (= das Bedürfnis nach Austausch und Nähe) ist in Ordnung aber das Wie (also wie dieses Bedürfnis gestillt wird) per Prostitution ist es eher nicht.
Tyra
was dieses kindische Vergewaltigungsargument angeht....das Bild vom wilden triebstarken Mann, der seine Triebe nicht unter Kontrolle hat...nunja wenn man davon ausgeht dass es an geistiger Reife mangelt und Männer in der Regel geistig schwach sind. Ich denke und hoffe dieser Typus des triebgesteuerten Asozialen bildet eher die Ausnahme als die Regel.
Fernab moralischer Bedenken gibt es natürlich dass Phänomen dass in Extremsituationen z.B im Krieg ansonsten friedliebende Männer eskalieren und morden und vergewaltigen....ein Grund mehr (vor allem für die Männer die in der Regel nicht gerne dieser Schattenseite in sich begegnen wollen) den Frieden zu lieben und zu behüten.
Sex ist natürlich ein befriedigendes und auch befriedendes Mittel......allerdings sollte man als ein Mensch mit Achtung zu sich und seinen Mitmenschen schon drauf achten wie man diesen Sex praktiziert.