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De(ad)generation
Gast
Ich glaube auch nicht dass ein gemäßigter Pornokonsum negative Auswirkungen auf die eigene Sexualität hat, doch es kann(!) sich negativ auf das Liebesleben des Paares auswirken. Der Partner(egal ob Männlein oder Weiblein) ist nun mal kein Filmchen das man dann abspielen kann, wenn es einem in den Kram passt und auch kein Sextoy dessen Programm man per Knopfdruck starten kann.Die Auswirkungen von Pornos auf das Liebesleben von Männern werden negativ überbewertet. Ansonsten müssten 70% der Männer totale Looser im Bett sein. Denn die meisten Männer gucken Pornos und fast immer, ohne deswegen ihre Partnerinnen zu betrügen oder Erektionsprobleme zu haben.
Und wer sich lieber ein Filmchen reinzieht (weil per Mausklick sofort verfügbar) statt sich um körperliche oder gar emotionale Nähe mit dem Partner zu bemühen greift damit in meinen Augen negativ in das gemeinsame Sexleben bzw. die gesamte Beziehung ein.
Der in Pornos dargestellte Akt und der Weg dahin spiegelt ja auch häufig nicht die Realität wieder, doch leider gibt es Männer die es genau so haben wollen weil sie es so aus den Filmchen kennen.
Auch entsteht ja eine gewisse Routine bezüglich Geschwindigkeit, Druck, etc. beim "mal eben Druck abbauen" welche beim Sex mit dem Partner ggf. nicht umgesetzt werden kann und dann auch mal zu einer gewissen Frustration führen kann.
Und leider werden Pornos in meinen Augen zu häufig als schnelle Stimulation zum Stressabbau via Selbstbefriedigung verwendet. Das ist zumindest das, was ich schon von vielen Männern gehört habe.