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Poppen oder Partnerschaft?

genau möchte niemand am langen Arm sexuell verhungern.
Und auch das passiert trotzdem in vielen Beziehungen.
Ich greife das mal auf, weil ich das schon häufig gehört habe. Die Sexualität, die dann in der Beziehung einschläft oder gar nicht mehr existiert, aber das Zusammenleben ist durchaus möglich und sehr gut.
Das halte ich für ein Dilemma. Dann aber zu sagen: Joah, ich verzichte jahrelang auf Sex ... schwierig. Genauso wie: Beziehung beenden, obwohl alles Weitere funktioniert. Ich finde es zu schwarz/ weiß, wenn man denkt, es gäbe nur den einen oder den anderen Weg.

Gilt übrigens für Männer und Frauen.
Habe einige Frauen kennengelernt, die von ihren Männern komplett vernachlässigt werden.
 
Woher willst du wissen ob die anderen nicht ehrlich sind?
Man darf doch eine andere Meinung haben.

Meinungen kann jeder haben, ich habe auch nur eine Meinung.

Zeig mir die vielen Fremdgänger, die nicht davon reden, dass 'es passierte', sondern dazu stehen, dass sie es ganz egoistisch taten und wahrscheinlich wieder tun werden. Wie viele sind ehrlich?

Was ist mit den Ehepartnern, die lieber die Augen verschließen? Ehrlich?

Und es beginnt bereits bei der Haltung, in der eigenen Beziehung sei das ganz sicher nicht möglich.
Selbstbetrug.

Zu denen, die es tun, kommen die, die es lediglich mangels Gelegenheit nicht tun. Wie sieht's da mit Ehrlichkeit aus?

Wir alle lügen und wir belügen uns auch selbst. Manche etwas mehr als andere.
Ich versuche solchen Fakten ins Auge zu sehen.

Kannst du dann noch meinen, dass eure Beziehung okay ist?
Bin ich mit einem anderen so weit, dann ist das für mich praktisch ein Hinweis, meine Verbindung zum anderen ist so gut wie egal. Ich kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen. Entweder oder, so funktioniere ich- du nicht?

Nein, ich nicht.

Du hast selbst unterschiedliche Kulturen und somit andere Wertungen erwähnt in einem anderen Post.
Unser Denken und Empfinden ist gefärbt durch das, womit wir gefüttert werden, wie wir geprägt werden, das ist tief verankert.
Manche stürzt das in innere Konflikte, da es einerseits dies gibt und andererseits dem gegenüberstehende Wünsche. Eine Widersprüchlichkeit, die sehr belastend sein kann.

Doch muss ich, was mir eingeflößt wurde, auch wirklich in mir behalten? Nein. Muss ich nicht. Ich kann das auch für mich auf den Prüfstand stellen und finde ich heraus, dass das nicht zu mir passt, mich davon trennen.
Ich habe das vor Jahrzehnten so gemacht. So für mich herausgefunden, wie ich leben will, was zu mir passt.

Man kann jemanden in seinem Innersten berühren, eine sehr intime Beziehung haben, auch wenn man Sex mit anderen erleben kann, auch wenn man für eine andere Person Gefühle haben kann.
Hier die geschützte Beziehung, die - für mich - über allem anderen steht.
Dort das andere, das keine Bedrohung für diese Beziehung darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinungen kann jeder haben, ich habe auch nur eine Meinung.

Zeig mir die vielen Fremdgänger, die nicht davon reden, dass 'es passierte', sondern dazu stehen, dass sie es ganz egoistisch taten und wahrscheinlich wieder tun werden. Wie viele sind ehrlich?

Was ist mit den Ehepartnern, die lieber die Augen verschließen? Ehrlich?

Und es beginnt bereits bei der Haltung, in der eigenen Beziehung sei das ganz sicher nicht möglich.
Selbstbetrug.

Zu denen, die es tun, kommen die, die es lediglich mangels Gelegenheit nicht tun. Wie sieht's da mit Ehrlichkeit aus?

Wir alle lügen und wir belügen uns auch selbst. Manche etwas mehr als andere.
Ich versuche solchen Fakten ins Auge zu sehen.



Nein, ich nicht.

Du hast selbst unterschiedliche Kulturen und somit andere Wertungen erwähnt in einem anderen Post.
Unser Denken und Empfinden ist gefärbt durch das, womit wir gefüttert werden, wie wir geprägt werden, das ist tief verankert.
Manche stürzt das in innere Konflikte, da es einerseits dies gibt und andererseits dem gegenüberstehende Wünsche. Eine Widersprüchlichkeit, die sehr belastend sein kann.

Doch muss ich, was mir eingeflößt wurde, auch wirklich in mir behalten? Nein. Muss ich nicht. Ich kann das auch für mich auf den Prüfstand stellen und finde ich heraus, dass das nicht zu mir passt, mich davon trennen.
Ich habe das vor Jahrzehnten so gemacht. So für mich herausgefunden, wie ich leben will, was zu mir passt.

Man kann jemanden in seinem Innersten berühren, eine sehr intime Beziehung haben, auch wenn man Sex mit anderen erleben kann, auch wenn man für eine andere Person Gefühle haben kann.
Hier die geschützte Beziehung, die - für mich - über allem anderen steht.
Dort das andere, das keine Bedrohung für diese Beziehung darstellt.
Geht halt immer so lange, solange auch Alle Beteiligten (und nicht nur du alleine ) da mitmachen wollen und auch können.
 
Hieße dann aber auch, es in Kauf zu nehmen, dass Jemand einen Knacks davonträgt.
Dann doch lieber von Anfang an mit offenen Karten spielen. Aber vermutlich ist dann der "Kick" weg.

Eben. Weshalb sollte ich riskieren, jemandem ein Päckchen mitzugeben, an dem er u.U. Jahre zu knabbern hat?
Das kann doch rein gar nichts mit Liebe zu tun haben, noch nicht mal mit wenigstens Sympathie, wenn mir das so egal ist, dass ich dennoch mein Ding durchziehe.

Ich spiele lieber mit offenen Karten. Mich kicken andere Dinge.
 
Habe einige Frauen kennengelernt, die von ihren Männern komplett vernachlässigt werden.
Dazu gehören zwei.

Das ist doch Selbstbetrug, eine solche Konstellation hinzunehmen.

Hier gilt wieder die Frage, was will ich? Was willst du?

Ich verteidige unser Glück- verschlampern- oder bewahren, was gut ist- ds macht man doch auch mit seinen Zähnen- ach, egal, wenn sie nicht geputzt werden, ist das egal? Wohin führts? Wohin führts, wenn wir unser Auto nicht zum Service bringen, wenn wir nicht mehr Miete zahlen, oder aufhören all das zu pflegen, was unsere Beziehung schön sein lässt?

Mein Kamerad hat zb fast vergessen, wie schön massieren ist, ich übrigens ebenso. Das wollte uns die Trägheit schon stehlen- lassen wir das zu? WIR nicht- Öl geholt, angefangen, saunett war es, ähnlich wie beim Gassi gehen mit dem Hund- da holpert es auch manchmal wegen allen möglichen inneren Einwänden- dann aber wird es zum Hochgenuss. Ich glaub, das ist eine Disziplinfrage auch- letztendlich lohnt es sich an unserer Liebe festzuhalten, an unseren Kostbarkeiten. Gesundheit und Wohlstand, eine innige Beziehung ist nicht zufällig da.
 
Gibt's doch auch, dass Beziehungen dennoch weitergeführt werden mit Dramen, Kontrollversuchen usw.
Vertrauen weg, aber an Beziehung festklammern, koste es, was es wolle.
Hat auch wieder etwas mit fehlender Ehrlichkeit zu tun. Sich und dem anderen gegenüber.
Stimmt , da belügt man sich sogar komplett selber und ist zudem dem Partner gegenüber total
unehrlich.
Aber eigentlich ist sowas früher oder später eh zum scheitern verurteilt ,
wenn man an etwas festhält was nicht mehr richtig existierte
 

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