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Polyamorie / Eltern haben Kontakt abgebrochen

Ich hatte dich um ein Zitat hierzu gebeten.

Und weder du noch ich wissen, wie die Gespräche zwischen der TE und ihren Eltern abgelaufen sind.
Sie hat doch zigmal geschrieben, wie der Kontaktabbruch zustande kam und dass er mit ihrer Lebensweise und ihrem Sexualleben zu tun hatte, das sie nicht akzeptieren wollen. Darum gehts doch hier von Anfang an.
 
Aber verstehst du nicht den Unterschied zwischen einem Kontaktabbruch, weil eine Person deine Grenzen nicht respektiert und überschreitet und einem Kontaktabbruch, weil ich die Beziehungskonstellation nicht gut finde, in der die eigene Tochter lebt? Ich finde, das sind komplett unterschiedliche Gründe.

Das kann man ebem wieder unterschiedlich werten. Das hat nichts damit zu tun, dass irgendjemand einen Sachverhalt nicht verstehen würde, sondern mit unterschieflichen Blickwinkeln auf eine Sache.

Für mich geht es in beiden Fällen darum, dass Grenzen der persönlichen Möglichkeiten überschritten werden.
In beiden Fällen kann etwas nicht ertragen, mit etwas nicht umgegangen werden.

Ich habe eben meine Mama angerufen und sie gefragt, was sie in dieser Situation getan hätte. Als erstes sagte sie "ich würde mich wundern, dass du dir den Stress antun willst *mit Augenzwinkern*", gefolgt von "ungewöhnlich wäre es und ich wäre unsicher" und dann "aber es ist ja dein Leben, was geht mich dein Privatleben an, der einzige Grund, weswegen ich mit dir den Kontakt abbrechen würde, wenn du aus niederen Beweggründen ein schlimmes Verbrechen wie Mord begehen würdest".

Und das glaub ich bzw. weiß ich. Es kann also auch so gehen.

Für deine Mutter.
Mir wäre es piepegal, mit wievielen Männern meine Tochter zusammenlebt und/oder Sex hat, solange es ihr dabei gut geht.
Das ändert aber nichts daran, dass andere Menschen von so einer Situation überfordert wären.

Ein Mord wäre für mich wahrscheinlich kein Grund für Kontaktabbruch, was für sehr viele Menschen unverständlich sein dürfte.

Hingegen würde ich ihr sagen, wenn sie sich misshandeln ließe ohne die Situation zu verlassen und ich immer wieder damit konfrontiert werden würde, dass sie sich dann sieder melden kann, wenn sie bereit ist Hilfe anzunehmen und das zu beenden. Dass meine Tür dann sofort für sie geöffnet wäre.
Alles andere wäre unerträglich für mich.
MEINE Grenze.
Manch andere würden da aufschreien und von im Stich lassen sprechen.

Ah, Nachtrag:
Und von Lieblosigkeit sprechen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber verstehst du nicht den Unterschied zwischen einem Kontaktabbruch, weil eine Person deine Grenzen nicht respektiert und überschreitet und einem Kontaktabbruch, weil ich die Beziehungskonstellation nicht gut finde, in der die eigene Tochter lebt? Ich finde, das sind komplett unterschiedliche Gründe. Man kann sicher so argumentieren, das hinter beidem Selbstschutz steckt, aber ich finde in der Situation von @Elode s Eltern hätte es ganz andere Möglichkeiten gegeben, sich abzugrenzen (zB zu vereinbaren, wie detailliert über die Beziehungen gesprochen wird usw).

Irrelevant. Die Eltern wollen keinen Kontakt und das ist zu respektieren. Man kann mich gerne überheblich fragen, ob ich was nicht verstehe, wenn man meinen Beiträgen nicht folgen kann. Ich hatte nur geschrieben, warum ICH einmal den Kontakt abgebrochen habe und nicht bereit bin, den wieder aufzunehmen.

Ich finde das absoluten Blödsinn, ehrlich gesagt. Meine persönliche Meinung. Entweder ich akzeptiere die Beziehung der Tochter komplett und umfänglich, weil es eben meine Tochter ist. Oder ich lehne das ab. Aber diese "Kompromisse", praktisch Tatsachen ausblenden, davon halte ich persönlich überhaupt nichts.
 
Nur dass in dem Fall die Eltern die Grenzverletzung begehen, nämlich der erwachsenen Tochter voschreiben zu wollen, wie sie leben soll.

Sie hat doch zigmal geschrieben, wie der Kontaktabbruch zustande kam und dass er mit ihrer Lebensweise und ihrem Sexualleben zu tun hatte, das sie nicht akzeptieren wollen.

Da differenziere ich.
Ich lese hier nirgends, dass die Eltern versuchten etwas vorzuschreiben.
Etwas nicht können, selbst etwas nicht zu wollen, ist nicht gleichzusetzen mit Vorschriften machen wollen.

Allgemein zu Vorschriften, Einmischung von Eltern:
Ab einem gewissen Alter würde ich mich, wenn Eltern Vorschriften machen wollen würden, auch immer dem Eigenanteil zuwenden, um das zu beenden.
 
Ich finde das absoluten Blödsinn, ehrlich gesagt. Meine persönliche Meinung. Entweder ich akzeptiere die Beziehung der Tochter komplett und umfänglich, weil es eben meine Tochter ist. Oder ich lehne das ab. Aber diese "Kompromisse", praktisch Tatsachen ausblenden, davon halte ich persönlich überhaupt nichts.

Ich finde, es ist elementarer Bestandteil von Beziehungen auszuhalten, dass andere Menschen anders sind als ich und andere Entscheidungen treffen, andere Bedürfnisse haben. Das heißt nicht, dass ich keine Grenzen haben darf, aber meine Grenzen enden dort, wo ich versuche, das Leben anderer Menschen zu kontrollieren und einzuschränken. Und wenn man als Elternteil den Kontakt abbricht, weil mir eine Entscheidung nicht passt, empfinde ich das als Versuch, die eigenen Wertevorstellungen mit aller Macht durchzusetzen.
Ich finde das selbst nicht immer leicht und musste und muss auch hart an mir arbeiten, denn ich bin selbst mit einer Mutter aufgewachsen, die alles an mir zutiefst abgelehnt hat, was nicht ihrem Weltbild entsprach und das war sehr viel.
 
Und wenn man als Elternteil den Kontakt abbricht, weil mir eine Entscheidung nicht passt, empfinde ich das als Versuch, die eigenen Wertevorstellungen mit aller Macht durchzusetzen.

Auch hier wieder unterschiedliche Sichtweisen, was auch immer mit persönlicher Prägung zu tun hat:
Verlasse ich eine Situation, beende ich sie damit. Nicht mehr, nicht weniger.
 
Es liegt wohl daran, dass mit manchen hier das Kopfkino durchgeht. Sie denken, dass ich den ganzen Tag vom einem Bett ins andere springe.
Du erinnerst mich etwas an Marina mit ihrem damaligen Forum und ihren Gabriel und Michael die Engelsgleichen, das reinste Krippenspiel, sie hatte auch eine Beziehung zu zwei Männer und sehr viel zu schreiben.

Ist ja auch kein Wunder das mit dem Kopfkino, was sollen sie den sonst denken, mal ganz ehrlich?
 

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