Wassersportler_
Mitglied
Danke für diesen Beitrag. Ich sehe das auch alles etwas kritisch, wenn man soziale und wirtschaftliche Notsituationen ausnutzt.
In vielen dieser Länder ist die Gleichberechtigung der Frau noch nicht so fortgeschritten.
Viele Frauen bekommen keine guten Bildungschancen, keine guten Berufe, werden wenn, dann nur sehr gering bezahlt.
Deswegen werden ihnen veraltete Rollenmuster eingetrichtert, dass ihr Ziel im Leben die Heirat und der Haushalt sind und sie möglichst "schön" aussehen müssten. Starker Druck.
Die Frauen leben in Armut.
Und nicht selten (ich will hier nichts unterstellen!) zieht es dann Männer dahin, die hiesigen Frauen nicht gewachsen sind und mit gebildeten und selbstbewussten, emanzipierten Frauen nicht umgehen können.
Männer, die hier Probleme haben und oftmal mit ihrem Charme, ihrer Persönlichkeit und ihrem Aussehen nicht "punkten können".
Oder auch Männer, die manchmal nicht grundlos wegen ihrer Art hier auf Ablehnung stoßen.
Diese nutzen die finanzielle Abhängigkeit und die Notsituation sowie die Prägung dieser Frauen aus um dann eine Frau zu bekommen.
Möglichst noch eine, die keine eigenen Ansprüche stellt und "nicht widerspricht".
Ich finde das bedenklich und für mich hat das etwas von Imperialismus.
Hier wird eine wunderbare Rabulistik betrieben, ich bin jedoch für die dezidierte Einzelfall betrachtung