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Pillen in Deutschland - teurer als im Ausland

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Hallo tennessean!

Stellt sich halt die Frage, ob es eine Alternative zu denen "da drin im Parlament" (die ja so gerne vom "Bürger draußen im Lande reden" ... fällt eigentlich irgendjemand das Pikante an dieser Formulierung auf???) gibt.
Manchmal hat man nur die Alternative, Nein zu sagen oder nicht mit zu machen.
 
Wenn der Staat seine Verantwortung und Aufsicht über die Gesundheit seine Volkes aufgibt, dann hat er sich selbst aufgegeben.
der Staat hat schon jetzt viel zu viel Verantwortung. Er kann nichts und wird auch nie was können. zuviel Staat bedeutet Staatsterror und den haben wir, ob braun oder rot, zu genüge erlebt.
Wir wissen (fast) alle, welche Gefahren hinter einer Privatisierung stecken. Private Unternehmen haben zB in aller Regel private Ziele, die sich nicht mit den Aufgaben eines Staates decken.
Privatisierung sorgt in erster Linie für Wettbewerb, für Effizienzsteigerung und damit auch für Vergünstigungen. Für Fortschritt, Dynamik und auch für Transparenz und Kundenfreundlichkeit. Alles das, was der Staat nicht kann und nie wird leisten können. Das kann nur das Naturgesetz von Angebot und Nachfrage.
Der Staat solle sich in dieser Hinsicht lediglich auf seine elementaren Aufgaben beschränken: Kontrolle und Aufstellen der Regeln (Gesetze).
Warum nicht gleich das Gesundheitssystem in die Hände der Pharmaindustrie legen, Willy? Damit wir Bürger maximal ausgebeutet werden!
Der Staat beutet aus.

Wir zahlen pro Jahr rund 250Mrd Euros ins deutsche Krankensystem, von denen wiederum rund 20% an die Pharmaindustrie geht. Also 50MrdEuro. Logisch, die Entwicklung und Herstellung von Arzneien kosten Geld. Warum also drauf rumhacken? Weils im Sinne des sozialistischen Ausbeuterstaates ist. Und damit politisch korrekt. Ganz einfach.
Weitere 35%, also fast 90Mrd Euro gehen an Pflegeheime und Krankenhäuser. Deutschland hat mit Abstand die meisten Krankenbetten pro 1000 Einwohner. Trotzdem sind die Krankenhäuser voll und die Deutschen nicht kranker als die Menschen anderswo. An dieser Stelle liegt wohl schon einiges im Argen, wenn ich mir die Zahlungen von 1000Euro pro kopf und Jahr so anschaue. Hier ist höchster Rationalisierungsbedarf.
Der Rest ,45% von 250Mrd, also 1500Euros pro Kopf, fließt in die übrige ambulante Versorgung.
1500Euro. Wo bleibt dieses verkackte Geld? Ich bin auf Kosten des Staates vielleicht alle 2-3 Jahre beim Arzt. Den anderen Krams zahl ich (Führerscheinuntersuchung, G26-Untersuchung, blabla) selbst. Ich möchte den Sozialfetischisten hören, der imstande ist, mir diesen Mist zu erklären. oder wie die Leute auch schon vor 60 Jahren im Schnitt die 70 erreichten. Ganz ohne diese ganze S****.
 
Hallo tennessean!


Manchmal hat man nur die Alternative, Nein zu sagen oder nicht mit zu machen.

Bei der Wahl "Nein" zu sagen wird leider zu oft mit "nicht wählen" gleichgesetzt. Leider ist es aber so, daß das nur eine (stille) Zustimmung ist.
Es wird sich erst etwas ändern, wenn mehr Nichtwähler ihre Stimme zum Beispiel für die "Partei zu Rettung des europäischen Armadillos" abgeben.
 
Hallo tennessean!

Bei der Wahl "Nein" zu sagen wird leider zu oft mit "nicht wählen" gleichgesetzt. Leider ist es aber so, daß das nur eine (stille) Zustimmung ist.
Es wird sich erst etwas ändern, wenn mehr Nichtwähler ihre Stimme zum Beispiel für die "Partei zu Rettung des europäischen Armadillos" abgeben.
Du meinst, dass man lieber eine exotische Partei wählen sollte als Proteststimme? Davon halte ich nichts. Besser wäre es zB wenn man auf den Stimmzetteln ein Kreuz mit der Überschrift "Ich wähle keine der angegebenen Parteien" ankreuzen könnte. Und man sollte auch mit den Wahlergebnissen ehrlicher umgehen. Die Ergebnisse müßten auf der Basis der Wahlberechtigten und nicht auf der Basis der gültigen Stimmen angegeben werden.

Beispiel: Bei 50%iger Wahlbeteiligung hat eine Partei, die 40% aller gültigen Stimmen bekommen hat, nur 20% der Stimmen aller Wahlbeteiligten erhalten. In einer Demokratie sollte man auch die Nichtwähler berücksichtigen.

Denkbar wäre auch ein Wahlsystem, in dem man alle Parteien ankreuzt, die man nicht wählen möchte.
 
Beispiel: Bei 50%iger Wahlbeteiligung hat eine Partei, die 40% aller gültigen Stimmen bekommen hat, nur 20% der Stimmen aller Wahlbeteiligten erhalten. In einer Demokratie sollte man auch die Nichtwähler berücksichtigen.

Werden sie aber nicht. Auch das ist Demokratie. Das einzige, was den Etablierten das Gefühl eines Tritts an's Schienbein vermittelt ist eine kleine - aber aufgrund der Überschreitung der 5% - plötzlich relevante Kraft im Parlament. Erst wenn man an der Macht der Etablierten merklich sägt, wird sich etwas ändern.

Leider wird sich auch wieder etwas ändern, wenn die besagte relevante Kraft entweder bei der nächsten Wahl wieder verschwindet oder sich selbst zu einem Etablierten macht (denk mal an die Grünen).

Denkbar wäre auch ein Wahlsystem, in dem man alle Parteien ankreuzt, die man nicht wählen möchte.
Das wäre zu schön um wahr zu werden.
 
Hallo tennessean!

Werden sie aber nicht. Auch das ist Demokratie. Das einzige, was den Etablierten das Gefühl eines Tritts an's Schienbein vermittelt ist eine kleine - aber aufgrund der Überschreitung der 5% - plötzlich relevante Kraft im Parlament. Erst wenn man an der Macht der Etablierten merklich sägt, wird sich etwas ändern.

Leider wird sich auch wieder etwas ändern, wenn die besagte relevante Kraft entweder bei der nächsten Wahl wieder verschwindet oder sich selbst zu einem Etablierten macht (denk mal an die Grünen).

Das wäre zu schön um wahr zu werden.
Es wäre unredlich und eine Lüge, wenn ich meine Stimme einer Partei geben würde, die ich gar nicht für in der Lage halte, regieren zu können. Und sollte diese Partei die 5%-Hürde schaffen, dann hätte ich einer Partei Einfluss verschafft, die ich eigentlich für unfähig halte. Dann kann ich auch gleich eine der großen für mich unwählbaren Parteien wählen.

Das ehrlichste und konsequenteste ist daher Wahlenthaltung.
 
hab den Thread grad erst entdeckt und fühle mich jetzt mehr denn je bestätigt, gezielt nach Re-Importen in der Apotheke zu fragen. Eigentlich ist es echt ein Witz, wenn man bedenkt welche Reise die Arzneimittel bereits zurückgelegt haben, bevor man sie dann kauft. Aber wenn's denn so ist...
 
Deutschland ist meiner Meinung nach zu einem Land geworden, in dem man eigentlich dern Greifvogel in der Flagge schon lange durch eine gelbe Frucht (deren Krümmung uns in der Vergangenheit durch die EU schon vorgeschrieben wurde) ersetzen könnte.

Ist das ein Rätsel? Wenn ja, dann möchte ich auflösen! 😀

Bananenrepublik Deutschland
 
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