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Philosophie / Tod / Leben

Viele Fragen auf einmal. Nennen wir es vielleicht Lebensphilosophie.

Ich denke schon, dass man mit einem Grundgerüst an persönlichen Werten besser durch das Leben kommt, als sein Mäntelchen immer in den Wind zu hängen. Auch wenn man manchmal aneckt.

Ein großes Ziel? Ich weiß nicht. Vielleicht das große Ganze nicht aus dem Blick zu verlieren. Und sich nicht nur um sich selbst drehen. Unsere Freiheit hört da auf, wo wir andere verletzen.

Was nach dem Tod kommt? Ich hoffe, es ist nicht einfach das Ende von allem.
 
Mal etwas provokativ:
Was an diesem Strang ist philosophisch?

Philosophische Gedankenspiele erfordern Komplexität, damit sie der komplexen Lebenswelt gerecht werden können.
Hier hängen wir jedoch beim Schürfen an Oberflächen, leicht verständlich.

Nicht, dass ich jetzt ein besonders heller Kopf wäre, aber so als Anregung, was ich meine - und auch das ist noch leichte Kost:


ZITAT:

"Die Kunst der Lebensführung besteht darin, seinem Leben in quantitativer wie qualitativer Hinsicht mehr Tiefe zu verleihen. Wir müssen die einzelnen Alltage aufwerten, aktiv gestalten – also die Quantität des Lebens ausschöpfen."

--------

Es kommt wohl auch darauf an, was für den Einzelnen 'der Tod' ist - sehr einfach gehalten:


 
Die Kunst der Lebensführung besteht darin, seinem Leben in quantitativer wie qualitativer Hinsicht mehr Tiefe zu verleihen. Wir müssen die einzelnen Alltage aufwerten, aktiv gestalten – also die Quantität des Lebens ausschöpfen."

Müssen wir das? Warum müssen wir und wer hat festgelegt, dass wir das müssen?

Habe gerade in deinen ersten Link hinein gelesen. Wenn du mich fragst, dann ist der Stil dieses Textes nicht so, als hätte ihn ein Philo-soph geschrieben, also jemand, der die Wahrheit sucht, dem aber klar ist, dass er sie nicht besitzt...
 
Wie erkenne ich denn mein Leitmotiv?
Was sind für dich Leitmotive?

Also MUSS man ein großes Ziel finden und erfüllen um "für ewig in den Erinnerung der Menschheit zu leben"?

Was hast du davon ewig in Erinnerung zu bleiben?
Jede Erinnerung verblast und jeder Mensch ist sterblich. Also müsstest du schon Lehrbuch relevant sein. Und auch hier bleibst du nicht in Erinnerung, sondern wirst nur irgendwo erwähnt. Erinnern kann sich nur, wer etwas / jemanden erlebt hat. Und um für ein paar Jahrzehnte erwähnt zu werden, muss man meist ein Diktator gewesen sein, oder eine bahnbrechende Erfindung gemacht haben. Aber auch hier wird im Laufe der Zeit, ein Name immer weniger relevant. So gesehen ist ein Grabstein, auch nur ein Platzhalter um die Stelle wiederzufinden. Für jeden anderen ist es vollkommen egal, welcher Name da steht, oder wer die Person war. Für ewig in Erinnerung bleiben zu wollen, ist nicht egoistisch, sondern narzisstisch.

Welches Ziel man sich setzt, ist egal. Es sollten nur die eigenen sein und das Ziel, nach Möglichkeit erreichbar.

Mein Ziel ist es z.Bsp, jeden Tag die beste Version von mir selbst zu sein
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer entscheidet, was Philosophie ist und was nicht.
Wer entscheidet, dass ›Küchenphilosophie‹ minderwertig ist.

Aus meiner Sicht philosophiert jeder, der sich Gedanken über das Leben und Wirken macht.
Wie tiefgründig und weiße diese Gedanken sind, ist nebensächlich und sollte dem jeweiligen ›Philosophen‹ auch egal sein.

Es wäre sehr traurig, wenn sich jemand scheut hier zu schreiben, weil er Spott oder Ähnliches fürchtet.
Ein Gedanke, der einen Leser möglicherweise inspiriert, ginge verloren.
 
Cool, dann sind wir ja alle Philosophen 😀
Ja, wenn man sich Gedanken um das Leben und die Existenz macht.
Auch wenn man Philosophie studieren kann, es ist niemandem untersagt zu philosophieren.
Wie tiefsinnig und weiße das ausfällt, ist dahingestellt.
Aber, wenn es Spaß macht, immerzu.
Aus meiner Sicht passt auch hier die Floskel: Der Weg ist das Ziel.
 
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