_Tsunami_
Urgestein
Klar das mit der Vereinfachung macht sicher für manche Sinn......
Der Vater ( Topf aufdenKopf Haarschnitt , AfD Wähler, ihr wisst schon , Ziegenbart und Tattoos , also einer der überzeugt ist, endlich Anschluss zu finden ) erklärte heute morgen seinem Kind vor dem Pfandautomaten das Pfandsystem.
" Also dat is ganz einfach - Mehrweg ist wenn Du viele Flaschen abgibst und Einweg ist wenn Du nur eine abgibst - ist doch logisch "
Da dachte ich - hat schon was , sich das Leben nicht so zu verkomplizieren....
Nun ja, in dem von dir geschilderten Beispiel wird mit Sprache oder den Gegebenheiten ja dumm, nachlässig oder schlichtweg falsch umgegangen, was in aller Regel Dinge verkompliziert, nicht vereinfacht.
Etwas übertrieben könnte man auch sagen, dass es die Dinge vereinfacht, wenn man nicht zur Schule geht und bspw. in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch nichts lernt. Klar, zunächst mag es die Dinge vereinfachen, aber früher oder später werden verschiedene Dinge wahrscheinlich sehr aufwändig, kompliziert oder unmöglich.
Also ja, ein paar grundlegende Kompetenzen erlernt man besser, wenn das Leben nicht unnötig kompliziert werden soll.
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Nur so nebenbei:
Ich finde, wenn Kinder neugierig sind, sie viel sehen, erleben und lernen wollen, sollte man dem in verantwortungsvollem Maße Rechnung tragen. Je fähiger und kompetenter Kinder sind, oder auch man selbst, desto besser ist das aus meiner Sicht. Man weiß ja nie so genau, wofür man das eine oder andere mal braucht, auch wenn es vorher nicht absehbar ist. Vielleicht braucht man genau diese eine Kenntnis oder Kompetenz mal, oder ein Sammelsurium davon, um anderen oder sich selbst aus einer Patsche oder Notlage zu helfen.