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Philosophie - die Liebe zur Weisheit

Ich glaube, dass er ist kein Teufel, wenn er durch die Umstände gezwungen ist.
Er ist ein Teufel, wenn er so zu sagen, nur auf die Umstände gewartet hat, um seine wahre Natur zu zeigen.

Da wäre dann die Frage was für Umstände einen Menschen denn "zwingen" können zum Teufel zu werden, und wo ist das nachvollziehbar bzw gerechtfertigt?

Wenn du die Leute fragst, werden die wahrscheinlich immer sagen "ich bin ein Guter, die Umstände haben mich nur dazu gezwungen"
 
Da wäre dann die Frage was für Umstände einen Menschen denn "zwingen" können zum Teufel zu werden, und wo ist das nachvollziehbar bzw gerechtfertigt?

Wenn du die Leute fragst, werden die wahrscheinlich immer sagen "ich bin ein Guter, die Umstände haben mich nur dazu gezwungen"

Krieg etwa, wovon wir gerade redeten… aber auch andere Umstände. Kennst du das Trolly-Dilemma beziehungsweise auch seine Abwandlungen?
 
Für mich ist Krieg keine Ausnahmesituation, wo Menschen ausnahmsweise mal den Teufel rauslassen , sondern Krieg zeigt die wahre Natur des Menschen, und da wären wir wieder beim Tierischen.
Dass der Mensch ein liebevolles Wesen sei, dass ist für mich ein Märchen, mit dem Menschen unter anderem seinen Umgang mit Nicht-Menschlichen Tieren rechtfertigen will, so nach dem Motto "Wir Menschen sind nicht triebgesteuert, sondern liebevoll, gütig und vernunftbegabt. Deshalb dürfen wir die Tierwelt (die das angeblich nicht ist) ausbeuten."
Aber schon alleine das widerlegt doch unsere angebliche liebevolle und vernunftbegabte Seite. Welches Lebewesen, dass liebevoll, gütig und vernunftbegabt ist, würde so denken und andere Lebewesen ausnehmen, nur weil die sich nicht wehren können?

Dieses Märchen kann, wenn wir uns hinter unserer "Zivilisation" verstecken können, noch aufrecht gehalten werden, aber sobald die wegbricht, wie eben zum Beispiel im krieg kommt der wahre Charakter der Menschen zum Vorschein, und dann sind wir genauso, wenn nicht bösartiger als die nicht-menschlichen Tiere.
 
Für mich ist Krieg keine Ausnahmesituation, wo Menschen ausnahmsweise mal den Teufel rauslassen , sondern Krieg zeigt die wahre Natur des Menschen, und da wären wir wieder beim Tierischen.
Dass der Mensch ein liebevolles Wesen sei, dass ist für mich ein Märchen, mit dem Menschen unter anderem seinen Umgang mit Nicht-Menschlichen Tieren rechtfertigen will, so nach dem Motto "Wir Menschen sind nicht triebgesteuert, sondern liebevoll, gütig und vernunftbegabt. Deshalb dürfen wir die Tierwelt (die das angeblich nicht ist) ausbeuten."
Aber schon alleine das widerlegt doch unsere angebliche liebevolle und vernunftbegabte Seite. Welches Lebewesen, dass liebevoll, gütig und vernunftbegabt ist, würde so denken und andere Lebewesen ausnehmen, nur weil die sich nicht wehren können?

Dieses Märchen kann, wenn wir uns hinter unserer "Zivilisation" verstecken können, noch aufrecht gehalten werden, aber sobald die wegbricht, wie eben zum Beispiel im krieg kommt der wahre Charakter der Menschen zum Vorschein, und dann sind wir genauso, wenn nicht bösartiger als die nicht-menschlichen Tiere.
Sowas können Tiere aber auch.
 

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