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Pflegereform, Vorschläge und so von der Regierung und Politikern

Basi

Aktives Mitglied
Ich hatte heute das Mittagsmagazin im Fernsehen gesehen, in diesem Zusammenhang auch Kurznachrichten.

Da ging es um.eine möglicherweise bevorstehende Pflegereform.

Es gab verschiedene Vorschläge. Z.B. das sehr gut Verdienende oder sehr Vermögende verstärkt zur Kasse gebeten werden könnten. Z. B. duch Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen.

Und ein Vorschlag, der kam auch von einer der etablierten Parteien, da wurde gesagt, dass Pflegebedürftige im ersten Jahr erstmal allein zurecht kommen müssten.

Das hat mich schockiert. Pflegebedürftigkeit heißt doch schon vom Namen her, dass man nicht allein zurecht kommen kann.

Geld soll jetzt vor allem für die Kriegsabwehr ausgegeben werden. Das waren die Nachrichten gestern in der Berliner Abendschau. Vorschläge: Raketenabwehrsysteme in Berlin, neue Bunker erbauen usw.
 
Es ist wirklich ein sehr beunruhigendes Gefühl, in dieser Zeit alt werden zu müssen.
 
Vermögende extra abzukassieren würde gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen, die werden nämlich auch nicht häufiger pflegebedürftig als das Gros der Bevölkerung. Sie können sich aber im Unterschied zum Rest ggf. private Pflege aus dem eigenen Geldbeutel leisten und sind daher in der Berechnung für den Staat vielleicht sogar günstiger, weil der dann nichts beisteuern muß. Das ist daher wieder mal nur sinnloses Reichen-Bashing.
Pflege ist ein großes Problem für die Zukunft, alternde und kränker werdende Bevölkerung bei wenig Nachwuchs der sich den Tort mit Pflegearbeit wie sie jetzt läuft nicht mehr antun wird, mit jeder Menge Belastungen für die Pfleger weil die Pflegedienste letztlich nur an ihnen über den Personalschlüssel sparen können, nachdem man am Lohn nichts mehr knapsen kann, das heißt zu wenig Pfleger für zu viele Patienten bei ungünstigen und unbeliebten Arbeitsbedingungen (Schichtarbeit).
Und die private familiäre Pflege wird auch weiter zurückgehen weil sich die jungen Frauen - Pflege ist nach wie vor Frauenarbeit - auch vermehrt fragen wo ihre eigene Zukunft bleibt wenn sie für wenig Geld auf unbestimmte Zeit um irgendwelche kranken, alten oder behinderten Verwandten rotieren und dafür auf Beruf und eigene Altersrente verzichten sollen. Wenn die Frauen aber selber bereits älteren Semesters sind, ist auch klar daß eine 80jährige nicht mehr die Pflege für einen 60jährigen schwerbehinderten Sohn oder einen dementen Ehemann stemmen kann.
Irgendwann bleibt das alles am Staat hängen.

Die einzige wirklich funktionierende Methode wird wohl heißen: Auslagerung. In Länder wo die Lebenshaltungskosten und die Löhne für Arbeitskräfte (im Vergleich zu unserem Niveau) niedrig sind, und gleichzeitig die Arbeitsplatzlage so schlecht ist daß man immer Arbeitskräfte finden wird die bereit sind in der Pflege zu arbeiten. Kein Import ausländischer Arbeitskräfte die dann hier mit fremder Sprache, ungewohntem Klima und hohen Lebenshaltungskosten zurecht kommen müssen, sondern das Gegenteil, Auslagerung unserer Alten ins Ausland, nach Thailand, Indien, Südafrika. Dort Altenheime nach deutschem Standard mit Klimaanlagen und allem Schnickschnack zu bauen wäre tatkräftige Entwicklungshilfe für diese Länder, die einen konkreten Nutzen auch für uns hätte, nicht nur für dortige Bauunternehmer und Arbeiter, die die Häuser hochziehen, und die Pfleger die sich auf Langzeitjobs dort einrichten können, in ihrer eigenen Heimat. Das einzige was die dann mitbringen müssen ist der Wille, Deutsch zu lernen, damit sie sich mit den Alten verständigen können.
So abwegig ist diese Idee nicht wenn man überlegt daß viele Ältere die noch nicht unselbständig sind, von sich aus in südliche Länder ziehen, um dort ihren Lebensabend unter Sonne und Palmen und bei angenehmem Wetter zu verbringen, ohne deutsche Schmuddel-Winter die dem Rheuma nicht gut tun.
 
Naja, war doch klar, dass so was kommt. In allen Bereichen wird doch schon seit Jahrzehnten auf Kosten der Normalos eingespart. Sei es bei der Rentenkürzung und extremen Strompreisen zu Merkel-Zeiten. Die Industrie hat billiges Strom bekommen, wir mussten ordentlich draufzahlen. Genauso wie die leeren Versprechungen aktuell.

Schau dir doch alleine mal die Kürzungen der letzten 20 - 30 Jahre an, was z. B. Zähne angeht. Umsonst ist nur noch die Untersuchung und Zahnsteinentfernung. Alles andere muss zugezahlt werden. Auch diverse Vorsorgeuntersuchungen sind mittlerweile zuzahlungspflichtig. Und es wird nicht besser, im Gegenteil. Irgendwann werden wir Zustände wie in den USA haben, was die Gesundheitsversorgung angeht, bzw. sind wir schon sehr nah dran.

Das wir in die Kriegsabwehr investieren müssen, finde ich wichtig und richtig, wenn man sich die Entwicklungen in Russland, China und auch USA ansieht. Hier wären wir auch günstiger weggekommen, hätte Mama Merkel (ich glaube auch die Grünen und SPD) die Wehrpflicht nicht ausgesetzt. Jetzt muss halt quasi wieder bei Null angefangen werden, weil Kasernen und Material abgeschafft wurden, verfallen oder veraltet sind.

Ich habe mich nie sonderlich für Politik interessiert, habe nie gewählt und werde auch nie wählen, weil alle Politiker für mich nur Lügner waren und sind und nur auf ihre eigenen Vorteile schauen. Würde ich doch wählen, dann nur eine Partei die den wenigsten Schaden anrichtet, quasi um Schadensbegrenzung zu betreiben.

Als Bürger ist man eh komplett machtlos was da oben getrieben wird. Bestes Beispiel aktuell: Spahn. Das Geld was durch ihn flöten gegangen ist, hätte man herrlich in die Kriegsabwehr investieren können. Aber auch da wird jetzt alles wieder schöngeredet, zunächst wurden 90% des Ermittlungsberichts geschwärzt und wo nun doch alles offengelegt wurde, wird dennoch nichts passieren, da entweder „ich bin mir keiner Schuld bewusst“ oder „ich kann mich nicht erinnern“. Immer die gleiche Leier. Und Spahn ist nicht der einzige der Bockmist gebaut hat. Siehe Kohl, Strauß, Späth, Krause, Scheurer, Merz, Amthor, um nur wenige zu nennen.

Mich wundert eh, dass die Menschen immer noch glauben, dass von oben irgendwas Gutes kommen wird. Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb, würde eine Hausfrau Deutschland besser wirtschaften.
 
Hast du eine Quelle dazu?
Sagen kann man viel wenn der Tag lang genug ist.
Es gibt zu der geplanten Reform viele Vorschläge. Die Tagespresse lesen hilft!
 
Hast du eine Quelle dazu?
Sagen kann man viel wenn der Tag lang genug ist.
Gut, das mit dem ersten Jahr bezüglich der Pflegebedürftigkeit und allein zurecht kommen, kommt von den Arbeitgebern.

Drölfchen hat eine gute Quelle diesbezüglich hier eingestellt.
Vermögende extra abzukassieren würde gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen, die werden nämlich auch nicht häufiger pflegebedürftig als das Gros der Bevölkerung. Sie können sich aber im Unterschied zum Rest ggf. private Pflege aus dem eigenen Geldbeutel leisten und sind daher in der Berechnung für den Staat vielleicht sogar günstiger, weil der dann nichts beisteuern muß. Das ist daher wieder mal nur sinnloses Reichen-Bashing.
Pflege ist ein großes Problem für die Zukunft, alternde und kränker werdende Bevölkerung bei wenig Nachwuchs der sich den Tort mit Pflegearbeit wie sie jetzt läuft nicht mehr antun wird, mit jeder Menge Belastungen für die Pfleger weil die Pflegedienste letztlich nur an ihnen über den Personalschlüssel sparen können, nachdem man am Lohn nichts mehr knapsen kann, das heißt zu wenig Pfleger für zu viele Patienten bei ungünstigen und unbeliebten Arbeitsbedingungen (Schichtarbeit).
Und die private familiäre Pflege wird auch weiter zurückgehen weil sich die jungen Frauen - Pflege ist nach wie vor Frauenarbeit - auch vermehrt fragen wo ihre eigene Zukunft bleibt wenn sie für wenig Geld auf unbestimmte Zeit um irgendwelche kranken, alten oder behinderten Verwandten rotieren und dafür auf Beruf und eigene Altersrente verzichten sollen. Wenn die Frauen aber selber bereits älteren Semesters sind, ist auch klar daß eine 80jährige nicht mehr die Pflege für einen 60jährigen schwerbehinderten Sohn oder einen dementen Ehemann stemmen kann.
Irgendwann bleibt das alles am Staat hängen.

Die einzige wirklich funktionierende Methode wird wohl heißen: Auslagerung. In Länder wo die Lebenshaltungskosten und die Löhne für Arbeitskräfte (im Vergleich zu unserem Niveau) niedrig sind, und gleichzeitig die Arbeitsplatzlage so schlecht ist daß man immer Arbeitskräfte finden wird die bereit sind in der Pflege zu arbeiten. Kein Import ausländischer Arbeitskräfte die dann hier mit fremder Sprache, ungewohntem Klima und hohen Lebenshaltungskosten zurecht kommen müssen, sondern das Gegenteil, Auslagerung unserer Alten ins Ausland, nach Thailand, Indien, Südafrika. Dort Altenheime nach deutschem Standard mit Klimaanlagen und allem Schnickschnack zu bauen wäre tatkräftige Entwicklungshilfe für diese Länder, die einen konkreten Nutzen auch für uns hätte, nicht nur für dortige Bauunternehmer und Arbeiter, die die Häuser hochziehen, und die Pfleger die sich auf Langzeitjobs dort einrichten können, in ihrer eigenen Heimat. Das einzige was die dann mitbringen müssen ist der Wille, Deutsch zu lernen, damit sie sich mit den Alten verständigen können.
So abwegig ist diese Idee nicht wenn man überlegt daß viele Ältere die noch nicht unselbständig sind, von sich aus in südliche Länder ziehen, um dort ihren Lebensabend unter Sonne und Palmen und bei angenehmem Wetter zu verbringen, ohne deutsche Schmuddel-Winter die dem Rheuma nicht gut tun.
Sollen wir also alle auswandern? Wir Alten?
 

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