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Gast
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hallo,
da meine bewerbungen bisher leider erfolglos waren, habe ich anschreiben + lebenslauf von einem personalcoach überarbeiten lassen. mir fiel auf, dass dieser dort extrem viel unwahres reinschreiben wollte. beispielsweise habe ich mal nach meiner ausbildung 2 monate studiert, dann aber abgebrochen. die themen dort wurden lediglich angeschnitten, da ging nix wirklich tief in die materie. es war quasi wie ein grober überblick, dass man eine ungefähre ahnung von den studieninhalten bekommt.
mein coach hat das dann in meinem anschreiben so rübergebracht, als wüsste ich ganz genau, worum es bei den einzelnen themenfeldern geht, als wäre ich total versiert darin und könne dies auch entsprechend umsetzen, was aber definitiv nicht der fall ist. ich habe ihm das auch so gesagt und dass ich nachher ziemlich dumm dastehe, wenn ich zu diesen themen befragt werde und dann nichts dazu sagen kann. er meinte daraufhin nur "ach was, wenn sie erstmal in der firma drinsind kräht da kein hahn mehr danach!"
ich sehe das aber nicht so. ich bin schon der meinung, dass das aufgabenfeld in dem job, für den ich mich bewerbe, einigermaßen passen sollte. ich habe z.b. grundkenntnisse in den office-anwendungen, mehr aber auch nicht. wenn nun ein arbeitgeber in seiner stellenanzeige "sehr gute office-kenntnisse und mindestens SAP-kenntnisse" erwartet, dann kann ich doch nicht in meiner bewerbung behaupten, dass ich diese besitze? oder macht man das heutzutage so?
zudem habe ich eine einjährige lücke im lebenslauf, in der ich im grunde nur arbeitssuchend war. quasi ein durchhänger in jungen jahren (jetzt bin ich 29). ich habe ihn gefragt, wie sich diese lücke am besten im lebenslauf "verkaufen" lässt. er meinte eine einjährige lücke sei nichts schlimmes und ich solle das jahr 2002-2003 einfach aus meinem lebenslauf löschen und nichts dazu schreiben.
auch das finde ich sehr merkwürdig, denn es heißt ja immer, wie wichtig lückenlose lebensläufe sind und ich soll dann seiner meinung nach einfach mal meine tätigkeit von 2001-2002 nennen und dann erst wieder bei 2004 weitermachen und auf gut glück hoffen, dass das keinem komisch vorkommt? ich finde das alles sehr merkwürdig und würde gerne mal wissen, wie ihr das so seht. besonders seriös finde ich sowas jedenfalls nicht. :/
da meine bewerbungen bisher leider erfolglos waren, habe ich anschreiben + lebenslauf von einem personalcoach überarbeiten lassen. mir fiel auf, dass dieser dort extrem viel unwahres reinschreiben wollte. beispielsweise habe ich mal nach meiner ausbildung 2 monate studiert, dann aber abgebrochen. die themen dort wurden lediglich angeschnitten, da ging nix wirklich tief in die materie. es war quasi wie ein grober überblick, dass man eine ungefähre ahnung von den studieninhalten bekommt.
mein coach hat das dann in meinem anschreiben so rübergebracht, als wüsste ich ganz genau, worum es bei den einzelnen themenfeldern geht, als wäre ich total versiert darin und könne dies auch entsprechend umsetzen, was aber definitiv nicht der fall ist. ich habe ihm das auch so gesagt und dass ich nachher ziemlich dumm dastehe, wenn ich zu diesen themen befragt werde und dann nichts dazu sagen kann. er meinte daraufhin nur "ach was, wenn sie erstmal in der firma drinsind kräht da kein hahn mehr danach!"
ich sehe das aber nicht so. ich bin schon der meinung, dass das aufgabenfeld in dem job, für den ich mich bewerbe, einigermaßen passen sollte. ich habe z.b. grundkenntnisse in den office-anwendungen, mehr aber auch nicht. wenn nun ein arbeitgeber in seiner stellenanzeige "sehr gute office-kenntnisse und mindestens SAP-kenntnisse" erwartet, dann kann ich doch nicht in meiner bewerbung behaupten, dass ich diese besitze? oder macht man das heutzutage so?
zudem habe ich eine einjährige lücke im lebenslauf, in der ich im grunde nur arbeitssuchend war. quasi ein durchhänger in jungen jahren (jetzt bin ich 29). ich habe ihn gefragt, wie sich diese lücke am besten im lebenslauf "verkaufen" lässt. er meinte eine einjährige lücke sei nichts schlimmes und ich solle das jahr 2002-2003 einfach aus meinem lebenslauf löschen und nichts dazu schreiben.
auch das finde ich sehr merkwürdig, denn es heißt ja immer, wie wichtig lückenlose lebensläufe sind und ich soll dann seiner meinung nach einfach mal meine tätigkeit von 2001-2002 nennen und dann erst wieder bei 2004 weitermachen und auf gut glück hoffen, dass das keinem komisch vorkommt? ich finde das alles sehr merkwürdig und würde gerne mal wissen, wie ihr das so seht. besonders seriös finde ich sowas jedenfalls nicht. :/