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Persönliche Gedanken

Hallo zusammen,

aufgrund der immer mehr abnehmenden Kontakte untereinander im realen Leben, ist das von mir selbst geschriebene Gedicht entstanden.

Vielleicht mag sich der eine oder andere hier wiederfinden.

Bin gespannt auf Eure Reaktionen.

Ich sehne mich nach einer Welt,
in der Respekt und Anstand zählt.
"Wie geht es Dir?" wird oft gefragt,
doch interessiert es wen, wenn man was sagt?

Denn sehe ich so um mich rum,
bleiben Menschen häufig stumm.
Nur ab und zu hat man das Glück,
und es grüßt mal jemand nett zurück.

Versprochen wird von Leuten viel,
ein Treffen oder Anruf ist das Ziel.
Nach einiger Zeit merkt man dann,
es war nur 'ne Floskel, mehr kam nicht an.

Kontakte sollten auf Augenhöhe sein,
doch meistens trügt auch oft der Schein.
Personen nachzurennen ist nicht mehr mein Ding,
ich schaue jetzt genauer hin.

Da bleib ich lieber gern' allein,
als zu angepasst und abhängig zu sein.
Es geht zwar manchen ähnlich, wie man hört,
doch bin ich mir im Leben auch was wert!

Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

Anja
 
Sehr schönes Gedicht.
Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht dass man umso mehr man selber positiv über Menschen denkt und Positives erwartet und freundlich ist und die Leute anlächelt, umso mehr auch zurück kommt, und man umso mehr ebensolchen Menschen begegnet.
Umso negativer man über Leute denkt und frustriert ist, und ernst schaut, umso mehr begegnet man ebensolchen Menschen.
Ist wohl eventuell sowas wie Quantenphysik 🤔
 
Sehr schönes Gedicht.
Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht dass man umso mehr man selber positiv über Menschen denkt und Positives erwartet und freundlich ist und die Leute anlächelt, umso mehr auch zurück kommt, und man umso mehr ebensolchen Menschen begegnet.
Umso negativer man über Leute denkt und frustriert ist, und ernst schaut, umso mehr begegnet man ebensolchen Menschen.
Ist wohl eventuell sowas wie Quantenphysik 🤔

Sehr schönes Gedicht.
Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht dass man umso mehr man selber positiv über Menschen denkt und Positives erwartet und freundlich ist und die Leute anlächelt, umso mehr auch zurück kommt, und man umso mehr ebensolchen Menschen begegnet.
Umso negativer man über Leute denkt und frustriert ist, und ernst schaut, umso mehr begegnet man ebensolchen Menschen.
Ist wohl eventuell sowas wie Quantenphysik 🤔
Hallo Eisprinzessin,

erst einmal vielen Dank für Deine Antwort.

Über diese habe ich lange nachgedacht. Und mir scheint, dass mir von Deiner Seite Unfreundlichkeit und Negativität Menschen gegenüber unterstellt wird.

Kennst Du mich?

Im übrigen komme ich allen Menschen erstmal freundlich und höflich entgegen.

Es freut mich, wenn Du angeblich viele Freunde hast. Übrigens würde ich diese dann eher unter Bekannte einordnen. Denn ein Freund oder eine Freundin sollte nicht nur in guten Zeiten dasein, sondern ganz besonders in schlechten. Und leider gibt es - wenn JEDER hier mal ehrlich mit sich ist - mehr schlechte Erfahrungen als gute.

Diejenigen, die immer sagen, bei uns ist alles gut, die lügen.

Und vielleicht sollten manche mehr mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen.
Habe den Eindruck, dass einige das jedoch gar nicht wollen und die WIRKLICHKEIT dabei verkennen.

Schönen Tag noch.

Anja
 
Da bleib ich lieber gern' allein,
als zu angepasst und abhängig zu sein.
Dieser Satz hat mir besonders gut gefallen.
Mit "anpassen" bringen ich z.B. in Verbindung, dass man am besten nicht Nein sagt. Sonst ist man ja sofort unten durch. Und in Bezug auf dein Gedicht, zeigt das ja auch auf, dass es niemand interessiert WARUM man Nein sagt.

Es ist natürlich immer eine Frage worum es geht im Alltag. Wenn mich jemand fragt wie es mir geht, kommt es auf die Person an die fragt.
Einer Arbeitskollegin z.B. würde ich einfach nur antworten "Wie immer".
Einem guten Bekannten "Geht so". Hier würde ich dann erst mal abwarten ob hinterfragt wird.
Einem Menschen, der mir sehr nahe steht und dem ich vertraue "Beschissen". Hier kann ich wirklich ehrlich sein, weil ich weiß, die Frage war ernst gemeint. Aber solche Menschen gibt es halt nicht viele.
 
Dieser Satz hat mir besonders gut gefallen.
Mit "anpassen" bringen ich z.B. in Verbindung, dass man am besten nicht Nein sagt. Sonst ist man ja sofort unten durch. Und in Bezug auf dein Gedicht, zeigt das ja auch auf, dass es niemand interessiert WARUM man Nein sagt.

Es ist natürlich immer eine Frage worum es geht im Alltag. Wenn mich jemand fragt wie es mir geht, kommt es auf die Person an die fragt.
Einer Arbeitskollegin z.B. würde ich einfach nur antworten "Wie immer".
Einem guten Bekannten "Geht so". Hier würde ich dann erst mal abwarten ob hinterfragt wird.
Einem Menschen, der mir sehr nahe steht und dem ich vertraue "Beschissen". Hier kann ich wirklich ehrlich sein, weil ich weiß, die Frage war ernst gemeint. Aber solche Menschen gibt es halt nicht viele.
Liebe oder Lieber Sonic,

Deine Antwort habe ich jetzt erst gelesen. Vielen Dank dafür. Die Ausführungen haben mich sehr gefreut. Das zeigt mir, dass sich über die Worte jemand Gedanken macht.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße

Anja
 
Hallo zusammen,

aufgrund der immer mehr abnehmenden Kontakte untereinander im realen Leben, ist das von mir selbst geschriebene Gedicht entstanden.

Vielleicht mag sich der eine oder andere hier wiederfinden.

Bin gespannt auf Eure Reaktionen.

Ich sehne mich nach einer Welt,
in der Respekt und Anstand zählt.
"Wie geht es Dir?" wird oft gefragt,
doch interessiert es wen, wenn man was sagt?

Denn sehe ich so um mich rum,
bleiben Menschen häufig stumm.
Nur ab und zu hat man das Glück,
und es grüßt mal jemand nett zurück.

Versprochen wird von Leuten viel,
ein Treffen oder Anruf ist das Ziel.
Nach einiger Zeit merkt man dann,
es war nur 'ne Floskel, mehr kam nicht an.

Kontakte sollten auf Augenhöhe sein,
doch meistens trügt auch oft der Schein.
Personen nachzurennen ist nicht mehr mein Ding,
ich schaue jetzt website genauer hin.

Da bleib ich lieber gern' allein,
als zu angepasst und abhängig zu sein.
Es geht zwar manchen ähnlich, wie man hört,
doch bin ich mir im Leben auch was wert!

Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

Anja
Das trifft einen Nerv, Anja, dieses "Wie geht's dir?" ohne echtes Interesse dahinter kennt wohl jeder. Besonders die Strophe mit den leeren Versprechen sitzt, das Treffen, das nie kommt. Schön finde ich, dass du nicht in Bitterkeit abrutschst, sondern beim Selbstwert landest: lieber allein als abhängig. Das gibt dem Ganzen einen würdevollen Schluss statt nur Klage. Danke fürs Teilen, und dir auch einen schönen Sonntag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich fand das Gedicht auch gut, weil es genau das aufzeigt, was ich grade erlebe.

Jeder denkt er müsse sich mehr wert sein, will deshalb lieber alleine bleiben, als sich zu verbiegen oder verbiegen zu müssen.

Wenn aber die Mehrzahl so denkt, so ist doch irgendwie klar, das Alleinesein wird für viele ein Problem.

Viele Menschen sehnen sich nach Gesellschaft und korrekten Menschen, die Interesse am Wohlergehen aller haben.
Das ist aber erst so, wenn die sich nicht mehr um das Nackte Überleben kümmern müssen.
 

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