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Peinliche Momente sind für mich die Hölle

HankHollywood

Aktives Mitglied
Hi!

Klar, jeder von uns wollte bestimmt schon mal im Boden versinken, nachdem ihm irgendetwas peinliches passiert ist.

Wer kennt das nicht? Man stolpert, man sagt etwas dummes, man verspricht sich auf eine blöde Art und Weise 😱...
Das alles passiert mir zum Glück total selten.

Naja.... aber WENN mir mal was richtig peinliches passiert, fühle ich nicht nur dieses gewöhnliche Gefühl. Ich würde mich selbst am liebsten umbringen, oder die Zeit zurückdrehen. Wenn ich an früher denke und mir einfällt, dass ich mal irgendeine peinliche Aktion gebracht habe, würde ich mich in dem Moment am liebten umbringen und ich kann mich danach Minuten-lang auf nichts mehr konzentrieren... Es ist einfach schrecklich!

Ist das normal? Also habt ihr das auch, dass ihr gar nicht an irgendetwas peinliches denken dürft, weil ihr sonst richtig leidet? 😛

Ich würde was das angeht gerne etwas "cooler" werden... mal sehen, wie ich das hinkriege.

Ich kenne viele Menschen, denen das dann einfach "egal" ist. Ich denke da grade an einen ganz bestimmten ehemaligen Freund von mir. Wenn er was blödes gemacht hat, war ihm das relativ egal..... Er hat seinen Witz dazu gemacht und damit schien das Thema für ihn gegessen zu sein.
 
Hi!
Er hat seinen Witz dazu gemacht und damit schien das Thema für ihn gegessen zu sein.

Normal ist , dass einem peinliches peinlich ist, aber wenn es zu lange bleibt, dann weil man zentriert auf sich selbst ist und denkt, dass jeder noch daran, also an Dich , denkt, aber meistens ist das bei den anderen eben auch schnell vergessen, das Leben geht weiter in die nächste Peinlichkeit von jemand anderem.

Das kann man gut beobachten in der Promiwelt, da gibt es unglaublich viel peinliches, z.B. das Buch von Boris Becker, doch am nächsten Tag gibts das Fremdgehen von Silvie Van der usw.
Wir sind alle mal peinlich und das ist einfach so.

Vielleicht kannst Du auch lernen Witze darüber zu machen? Manche Peinlichkeiten kann man ganz gut in Witze packen.
Es ist Dir zu wichtig wie andere über dich denken. Wenn Du mal zu Dir gefunden hast, dann sind Peinlichkeiten solange peinlich wie sie es sind und fertig, es ist das Leben mit allem drum und dran, nur die Lebenserfahrung wird es bei Dir ändern, vielleicht kannst Duaktiv daran mitarbeiten.
 
Nein, so kenne ich das inzwischen nicht mehr, früher war mir vieles peinlich, heute sind mir Situationen in denen ich vermeintlich "suboptimal" war bzw. reagiert habe, schnurz.

Früher war mir mein Sprechfehler peinlich, also dass ich etwas undeutlich spreche und / oder auch mal stottere, aber irgendwie hab ich einen spielerischen Umgang damit entwickelt und das hat nicht nur dazu geführt dass ich mir keinen "Vorwurf" mehr mache wenn mir so etwas mal passiert und zum anderen dass es auch den Leuten die sowas mitbekommen ebenfalls schnurz ist - also dass es nicht so ein Versprecher an sich ist wegen dem einige Leute dann vielleicht pikiert sind sondern dass man selbst sich deswegen schämt oder sich ärgert.

Seitdem ich das nicht mehr mache, wendet sich auch niemand mehr deswegen so schnell von mir ab. Vermeintliche Fehltritte oder dergleichen quittiert man einfach souverän mit einem Lächel bzw. einem Schulterzucken.
 
Meistens freue ich mich darauf, meine Peinlichkeiten Freunden erzählen zu können. Dann kommen wieder irgendwelche anderen Geschichten von ihnen und wir haben uns köstlich amüsiert. In peinlichen Momenten zu lachen und dann ein "Das ist ja wieder mal typisch für mich" zu sagen, nimmt dem Ganzen die Schärfe.
Ist der Ruf erst ruiniert...lebts sich gänzlich ungeniert.

Deine Angst davor hat etwas mit einem niedrigen Schamgefühl zu tun. Du gestehst Dir vermutlich nicht ein, dass jeder Mensch Fehler macht. Und Schuldgefühle bei peinlichen Situationen sind unnütz, weil sie ja in der Regel nicht absichtlich herbeigeführt werden.
Schau Dir drei Folgen Dschungelcamp oder sonstige Formate an. Danach bist Du kuriert.🙂
 
Hallo HankHollywood,

es gibt wohl in meinem Leben so eine Handvoll schlimme Peinlichkeiten, wo es mir immer noch recht schlecht geht, wenn ich daran denke, obwohl es schon Jahre her ist. Die anderen vielen kleinen Peinlichkeiten konnte ich mit einer Entschuldigung oder ein Lachen über mich selbst schnell in Ordnung bringen.

Wenn ich Peinlichkeiten von anderen erleben, werden mir diese Personen meist sympathischer und menschlicher. Da es ihnen genauso geht wie mir und sie die gleichen Fehler machen, die mir auch passieren könnten.

Also mach dir da nicht soviel draus, nicht jede Kleinigkeit ist gleich eine Katastrophe und der Weltuntergang.

@Dr. Rock: Ich kenne auch jemanden der einen starken Sprachfehler hat und du glaubst gar nicht, wie peinlich mir das immer ist, wenn ich mitunter dreimal nachfragen muss, bis ich was verstehe. Mein Gegenüber muss doch dann denken ich höre schlecht, bin schwer von Begriff oder kann die deutsche Sprache nicht.

Viele Grüße
Andreas
 
Häufig hängt damit mehr zusammen als man vielleicht zuerst denkt. Nimmst du dich selber etwas zu ernst / zu wichtig? Kannst du dir selber Fehler nicht gut verzeihen? Ist dir die Meinung anderer wichtig? passt du dich anderen vielleicht manchmal sogar an? Du musst lernen dir selber zu verzeihen, zu erkennen, wie banal und menschlich eine solche Situation ist. Dies erreichst du indem du deine Gedankenwelt veränderst.
Z.B. verstehst du jemanden nicht richtig und musst mehrmals nachfragen? Deine aktuellen (und übrigens auch unwahren) Gedanken sind: Der denkt sicher ich bin schwer von Begriff. Dass er dies denkt kannst du nicht wissen. Nur du selber denkst das über dich, was die Situation so unerträglich macht. Die richtigen Gedanken sind: Ich verstehe ihn aufgrund seines Sprachfehlers / weil er nuschelt nicht richtig, also muss ich halt Nachfragen wenn ich ihn verstehen will. (Und GENAU SO ist es doch auch!!)
Dies klappt natürlich auch wenn er deutlich spricht aber du in Gedanken abschweifst, da kannst du dich einfach höflich entschuldigen und sagen: Sorry, ich bin kurz in Gedanken abgeschweift könntest du das nochmals wiederholen?

Du siehst also, deine Gedanken sind es, welche die Situation peinlich machen. Nichts ist peinlich. Peinlich ist ein vom Menschen erschaffenes Wort für Situationen welche einem unangenehm sind. Und ob eine Situation für dich unangenehm ist oder nicht, hängt einzig und allein von deiner Gedankenwelt ab und nicht davon ob es dir von der Gesellschaft so suggeriert wird, du entscheidest das! Wenn man mit seinen Gedanken bei den nackten Tatsachen und Fakten bleibt kann man sich so manche Peinlichkeit ersparen. Plus, nimm dich nicht zu ernst du bist nur ein Mensch wie jeder andere auch. =)

Gruss
 
@Dr. Rock: Ich kenne auch jemanden der einen starken Sprachfehler hat und du glaubst gar nicht, wie peinlich mir das immer ist, wenn ich mitunter dreimal nachfragen muss, bis ich was verstehe. Mein Gegenüber muss doch dann denken ich höre schlecht, bin schwer von Begriff oder kann die deutsche Sprache nicht.

Stimmt, so herum kann man das natürlich auch betrachten dass es für denjenigen peinlich sein kann, der mit den "Makeln" des Gegenüber seine Schwierigkeiten hat und nachfragen muss. Ich hatte das eben aus meiner Sicht, also aus der Situation des Betroffenen geschildert. Wobei es für den Zuhörer insofern auch etwas peinlich werden kann.

Aber unterm Strich denke ich ganz einfach, es wird einem dann etwas peinlich wenn man sich selbst verlässt und sich zu viele Gedanken drüber macht, was andere eben von einem denken.
 
für mich nicht. man kann damit so vielen menschen ein "hämisches" grinsen ins gesicht zaubern...
 
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