Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Peinlich Peinlich!

C

CloudSheep

Gast
Peinlich Peinlich! war der Titel eines Spiels das als handelsübliches Kennenlernspiel von meinem Mentor an der Uni angefangen hatte und sich bei uns im Freundeskreis rasend schnell verselbstständigte.


Es geht dabei darum, dass jeder eine peinliche Geschichte aus seinem Leben erzählt, denn nichts ist amüsanter und gesellschaftlichkeitsfördender, als etwas nachzuempfinden und gemeinsam darüber zu lachen.


Ich fange mal ganz mutig mit einer meiner vielen Peinlichkeiten an:




Nach der 4. Klasse wurden die Grundschulen zusammengelegt und die Klassen nochmals gut durchgemischt. So viele Freunde hatte ich nicht, so dass es mir recht egal war, mit wem ich in welche Klasse kam. Das führte dazu, dass ich in meiner neuen Klasse zuerst gar niemanden richtig kannte.


In den ersten Wochen merkte ich aber schon, dass es neben der Diskussion wer mit welcher Barbie-Puppe spielt oder wer wen an den Haare gezogen hatte, es ein neues Thema gab: Jungs und wer findet wen toll. Da ich erst mal nicht gegen den Strom schwimmen wollte, hängte ich mich an die Hauptmeinung und den Hauptschwarm an, nennen wir ihn einfach mal Hansi. Alle Mädchen fanden Hansi soooooo süß also fand ich das auch einfach mal.


In der nächsten Deutschstunde sollten wir alle unseren Namen auf einen kleinen Zettel schreiben und ihn in einen Hut legen. Danach zog jeder einen Zettel. Unsere Lehrerin erklärte uns, dass wir uns gegenseitig kreative Briefe mit gebastelten Umschlägen und Briefpapier schreiben sollten, um uns besser kennen zu lernen. Ich faltete meinen Zettel auseinander und konnte es nicht fassen – ich hatte Hansi gezogen. Mir war sofort klar, dass das ein Wink des Schicksals sein MUSSTE. Er war für mich bestimmt und ich konnte ihm endlich meine Liebe gestehen.


Sofort nach der Schule schrieb ich einen langen Liebesbrief – meinen aller ersten – schrieb wie süß ich ihn fand, dass wir auch mal zusammen auf den Spiellatz gehen können und ob er mit mir „Gehen“ will. Mit Hingabe bastelte ich einen gelben Roboter aus Pappe, mit Knopfaugen und Wollhaaren – mit soviel Motivation hatte ich eine Hausaufgabe schon lange nicht mehr angegangen.


Am nächsten Tag in der Schule freute ich mich schon auf die Deutschstunde, denn ich hatte erfahren das Hansi meinen Namen gezogen hatte und ich rechnet fest damit, dass auch er mir einen Liebesbrief schreiben würde. Endlich war es so weit und mit hochrotem Kopf gab ich Hansi meinen Roboterumschlag und er mir seinen Puzzle-Brief. Ich steckte ihn mit einem wohligen Gefühl im Bauch tief in die Tasche, um ihn später in der Pause zu lesen. Was für ein schöner Tag, dachte ich mir, und strahlte wie ein Honigkuchenpferd.


„So, liebe Kinder.“, sagte meiner Lehrerin dann „Jetzt liest jeder nach der Reihe seinen Brief mal vor und wir besprechen dann, was alles in einen richtigen Brief gehört.“
Das Strahlen in meinem Gesicht gefror und mir blieb glatt der Atem weg. DAS konnte sie jetzt doch nicht ernst meinen. Ich konnte ihr ohne diese Vorleseaktion sagen, was alles NICHT in einen Brief gehört...z.B. all das, was in MEINEM Brief steht.
Nach und nach lasen alle ihre Briefe vor und ich starrte die Uhr an der Wand an, in der Hoffnung, dass die 45 Minuten einfach rum seien bevor Hansi vorlesen darf...jaaa, aber mein liebes Schicksal hatte andere Pläne.


Die Runde kam bei Hansi an. Auch der hatte den Brief natüüürlich schon gelesen und einen hochroten Kopf. Trotzdem las er ihn ganz tapfer vor und ich glühte wie eine Glühbirne. Die sonst so lebhafte Klasse lauschte bedächtig und ich wünschte mir nur, dass der Boden unter meinen Füßen sich auftäte...
Meine Lehrerin ging glücklicherweise nicht weiter auf meinen Brief ein und auch meine Klassenkameraden ärgerten mich nur kurz damit. Trotzdem wird es mir noch heute heiß und kalt wenn ich an diesen peinlichen Moment denken muss und ich habe niiiiiiieeee wieder einen Liebesbrief geschrieben.


Hansi und ich waren noch bis ins Abitur in der selben Klasse. Er wurde späte sogar mein Nachbar und wir haben uns ganz gut verstanden. Aber über diese Liebesbrief-Aktion haben wir nie wieder ein Wort verloren.


So, der nächste bitte 🙂
 
Ich finde die Idee wirklich super und würde auch mitmachen...ich habe ganz bestimmt unzählige peinliche Situationen durchlebt und ehrlich durchgestanden, irgendwie den Bogen gekriegt.....aber leider, leider vergessen, das fällt mir höchstens auf einen Anstoß hin ein: jaaa, dann könnt ich vielleicht erzählen, wie ein Buch.

FG Gelinda
 
Zuletzt bearbeitet:
also mein peinlichstes erlebnis...

ich wollte mal mit einer freundin in die disco!
vorher waren wir noch bei ihr um uns ein bisschen warm zutrinken usw...

naja, wir begannen uns fertig zumachen, also schminken auftakeln und alles...dann meinte meine freundin sie würde jetzt schonmal das taxi rufen. also gut.
nachdem gespräch legte sie auf, sah mich erschrocken an und meinte: "schnell, das taxi kommt in drei minuten!"

daraufhin ist die panik ausgebrochen, wir haben schnell unsere mäntel und schuhe (muß dazu sagen wir trugen beide zu der zeit turnschuhe wenn wir tanzen wollten) an und rannten die treppe runter.

der taxifahrer wartete schon eine weile und brachte uns dann schließlich an den gewünschten zielort!

kaum das wir ausgestiegen sind und das taxi weggefahren war, merkte ich dass mein schuh locker saß und kniete mich um ihn fester zubinden.
da bekam ich einen riesenschreck, mein einer fuß sah klein und schmal aus, während der andere lang und knubbelig war...

ich mußte echt zweimal hinschauen bis ich begriff dass ich zwei verschiedene anhatte. nämlich einen von "mir" schuhgröße 37 und einen von meiner freundin "schuhgröße 41"!
ich kann mir nur zugute halten dass beide schuhe "weiß" waren..

ich zeigte es meiner freundin und auch sie mußte zweimal hinschauen bis sie es begriff...
daraufhin brachen wir lachend zusammen, irgendwie war es ja witzig, aber ich konnte ja nicht mehr zurück und den schuh austauschen...

also ging ich todesmutig in die disco!
ich hoffe bis heute dass es keiner gemerkt hat😱
 
LOL 😀

Was einem alles so passiert, wenn man es plötzlich panikartig eilig hat 😉
 
Also vor rund 20 Jahren hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei einer Dame. Alles lief ganz gut freundlich und entspannt.
Zum Abschied erhob sich die Dame und wir schüttelten uns
die Hände. Mit Blick auf ihr Bäuchlein und einem netten Lächeln
fragte ich :" Na, wann kommt das Kind",
eisige Antwort: " mein Sohn ist bereits 12!"
Das war mir echt peinlich!!!!!!!!
 
Peinlich Peinlich! war der Titel eines Spiels das als handelsübliches Kennenlernspiel von meinem Mentor an der Uni angefangen hatte und sich bei uns im Freundeskreis rasend schnell verselbstständigte.


Es geht dabei darum, dass jeder eine peinliche Geschichte aus seinem Leben erzählt, denn nichts ist amüsanter und gesellschaftlichkeitsfördender, als etwas nachzuempfinden und gemeinsam darüber zu lachen.


Ich fange mal ganz mutig mit einer meiner vielen Peinlichkeiten an:




Nach der 4. Klasse wurden die Grundschulen zusammengelegt und die Klassen nochmals gut durchgemischt. So viele Freunde hatte ich nicht, so dass es mir recht egal war, mit wem ich in welche Klasse kam. Das führte dazu, dass ich in meiner neuen Klasse zuerst gar niemanden richtig kannte.


In den ersten Wochen merkte ich aber schon, dass es neben der Diskussion wer mit welcher Barbie-Puppe spielt oder wer wen an den Haare gezogen hatte, es ein neues Thema gab: Jungs und wer findet wen toll. Da ich erst mal nicht gegen den Strom schwimmen wollte, hängte ich mich an die Hauptmeinung und den Hauptschwarm an, nennen wir ihn einfach mal Hansi. Alle Mädchen fanden Hansi soooooo süß also fand ich das auch einfach mal.


In der nächsten Deutschstunde sollten wir alle unseren Namen auf einen kleinen Zettel schreiben und ihn in einen Hut legen. Danach zog jeder einen Zettel. Unsere Lehrerin erklärte uns, dass wir uns gegenseitig kreative Briefe mit gebastelten Umschlägen und Briefpapier schreiben sollten, um uns besser kennen zu lernen. Ich faltete meinen Zettel auseinander und konnte es nicht fassen – ich hatte Hansi gezogen. Mir war sofort klar, dass das ein Wink des Schicksals sein MUSSTE. Er war für mich bestimmt und ich konnte ihm endlich meine Liebe gestehen.


Sofort nach der Schule schrieb ich einen langen Liebesbrief – meinen aller ersten – schrieb wie süß ich ihn fand, dass wir auch mal zusammen auf den Spiellatz gehen können und ob er mit mir „Gehen“ will. Mit Hingabe bastelte ich einen gelben Roboter aus Pappe, mit Knopfaugen und Wollhaaren – mit soviel Motivation hatte ich eine Hausaufgabe schon lange nicht mehr angegangen.


Am nächsten Tag in der Schule freute ich mich schon auf die Deutschstunde, denn ich hatte erfahren das Hansi meinen Namen gezogen hatte und ich rechnet fest damit, dass auch er mir einen Liebesbrief schreiben würde. Endlich war es so weit und mit hochrotem Kopf gab ich Hansi meinen Roboterumschlag und er mir seinen Puzzle-Brief. Ich steckte ihn mit einem wohligen Gefühl im Bauch tief in die Tasche, um ihn später in der Pause zu lesen. Was für ein schöner Tag, dachte ich mir, und strahlte wie ein Honigkuchenpferd.


„So, liebe Kinder.“, sagte meiner Lehrerin dann „Jetzt liest jeder nach der Reihe seinen Brief mal vor und wir besprechen dann, was alles in einen richtigen Brief gehört.“
Das Strahlen in meinem Gesicht gefror und mir blieb glatt der Atem weg. DAS konnte sie jetzt doch nicht ernst meinen. Ich konnte ihr ohne diese Vorleseaktion sagen, was alles NICHT in einen Brief gehört...z.B. all das, was in MEINEM Brief steht.
Nach und nach lasen alle ihre Briefe vor und ich starrte die Uhr an der Wand an, in der Hoffnung, dass die 45 Minuten einfach rum seien bevor Hansi vorlesen darf...jaaa, aber mein liebes Schicksal hatte andere Pläne.


Die Runde kam bei Hansi an. Auch der hatte den Brief natüüürlich schon gelesen und einen hochroten Kopf. Trotzdem las er ihn ganz tapfer vor und ich glühte wie eine Glühbirne. Die sonst so lebhafte Klasse lauschte bedächtig und ich wünschte mir nur, dass der Boden unter meinen Füßen sich auftäte...
Meine Lehrerin ging glücklicherweise nicht weiter auf meinen Brief ein und auch meine Klassenkameraden ärgerten mich nur kurz damit. Trotzdem wird es mir noch heute heiß und kalt wenn ich an diesen peinlichen Moment denken muss und ich habe niiiiiiieeee wieder einen Liebesbrief geschrieben.


Hansi und ich waren noch bis ins Abitur in der selben Klasse. Er wurde späte sogar mein Nachbar und wir haben uns ganz gut verstanden. Aber über diese Liebesbrief-Aktion haben wir nie wieder ein Wort verloren.


So, der nächste bitte 🙂


Oh man-WIE PEINLICH...ich kann das so richtig nachempfinden... 😱

😀😀😀
 
Ich weiss nicht direkt,
ob das jetzt wirklich sooo peinlich ist...

musste aber selber über mich lachen hinterher...

Aber ich erzähl erstmal:

Also vor nicht all zu langer Zeit war ich mit einer Freundin im Supermarkt. Dort habe ich eine Arbeitskollegin getroffen-
bin kurz stehen geblieben...hab "Hallo" zu ihr gesagt...
...und sowas "mensch Zufälle gibt s !"...auf jeden Fall irgendwas Belangloses,
weil ich zugegebenermaßen nicht wirklich wusste, was ich reden könnte. Naja, dann wollte ich im Grunde weiterlaufen,
aber sie ist noch einen Moment bei mir stehen geblieben. Nicht lange darauf, stand ein Mann bei ihr daneben und hat mich angelächelt.
Er gehörte irgendwie bei ihr mit dazu und ich hab dann aus der Situation raus gesagt:

"Ihr gehört bestimmt zusammen- Dein Mann, wenn ich fragen darf?"

Sie grinste und meinte, "nein, mein Sohn!"

Ich war doch ein wenig verdutzt und die Frage war mir schon ein wenig peinlich im Nachhinein...
...und weil ich irgenwas darauf antworten wollte-
aber irgendwie mein "Rededrang" um schnell aus der Peinlichkeit herauszukommen zu groß war-
hab ich irgendwie mein Gehirn wohl "ausgeschaltet"...und auf einmal beschämt gelächelt und gesagt: "Oh....wenn ich euch beide so anschaue...!" ...und dann hab ich sie und den Sohn immer so im Wechsel angeschaut ...." ...dann würd ich sagen, Dein Sohn kommt ganz nach Dir...!"

Sie hat dann gegrinst und dann haben wir uns voneinander verabschiedet.

Meine Freundin hat hinterher nur gemeint: "Ähm...
sagt man das nicht bei kleinen Kindern?" 😱

Mmmm? Im Nachhinein ja...aber ich dachte dann-
ach Wurscht...
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben