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Pegida

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Manchmal werde ich so müde, wenn ich hier lesen muss wie sich alle immer nur im Kreis drehen 🙄
Jetzt sind wir schon wieder beim Abschieben gelandet, wo doch z.B. gut 50% der in Deutschland lebenden gebürtigen Türken die deutsche Staatsbürgerschaft haben und somit garnicht abgeschoben werden können.
Abschieben kann man nur illegal eingewanderte (wieviele sind das wohl? jedenfalls nicht die Mehrheit) oder Flüchtlinge (wo ich es aber mehr als bedenklich finde, wenn die Situation in dem Herkunftsland nicht gesichert ist).
Und die "500 Quadrillionen" Chinesen können nicht hierher kommen, weil nur die wenigsten als Flüchtlinge gelten und um legal einwandern zu können bestimmte Kriterien erfüllt sein müssen, die die meisten nicht erfüllen werden.
Es geht doch auch bei Pegida in Wahrheit garnicht um die Einwanderung an sich, denn die Zahlen sind ja relativ moderat. Es geht um die Leute, die hier schon leben und teilweise auch Staatsbürger sind. Übers Abschieben zu diskutieren ist daher unsinnig.
 
A

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Re: Pegida
Hallo Rascas,

schau mal hier:
Pegida. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Niemand wirft es irgendwelchen Menschen vor dort hin gehen zu wollen wo sie sich ein besseres Leben erhoffen.

Reine Mathematik. Wenn in einem 1L Wasser Topf jede Sekunde 1 Wassertropfen rein tropft aber jede Sekunde 10 Tropfen raus tropfen, dann ist das Ding irgendwann leer.
Ob man will oder nicht.

Wenn jmd das Benzin im Tank ausgeht, dann kann der noch so sehr das Recht haben ein Auto fahren zu dürfen.
Irgendwann gibt es eine Grenze, von höherer Macht. Wir können vernunft begabt wie wir nunmal sind (hoffe ich), lediglich versuchen vernünftig haus zu halten mit dem was da ist - "Sachzwänge"

@Spoony, es geht nicht um die Chinesen, ich hätte auch die Inder nehmen können ;-)


Wenn wir vor haben nachhaltig so vielen Menschen wie möglich zu helfen. Müssen wir klug vor gehen und nachhaltig und langfristig (dafür aber für immer weil nachhaltig) eine bestimmte Menge aufnehmen. Denn dann kann eine unendlich hohe Zahl erreicht werden, da sie stetig wächst. Wenn du aber eine zu hohe Dosis auf einmal nimmst, brauchst du selbst irgendwann hilfe und dann ist niemanden geholfen. (und die Zahl wächst auch nciht mehr)
(Dieser Text in Klammern ist für jeden potentiellen Deppen: Ich rede nicht davon ob das jetzt in der Realität schon so ist oder nicht, dieser Text bezieht sich ausschließlich auf die Ausführungen von Bergsteigerin)
 
Zuletzt bearbeitet:
du verstehst es halt leider nicht.
weder viele Inder, noch Chinesen brauchen unsere Hilfe.
Sondern Kriegsflüchtlinge.

weist du wirklich wie viele Kriegsschauplätze es in Wirklichkeit auf der Welt gibt?
Es gibt über 150 "Wirkräume" in denen NUR die NATO aktiv ist.

Mein gott, das ist Haarspalterei was du hier machst Spoony...

aber von mir aus, wenn dann richtig, machen wirs richtig klein: hol doch mal nur alle Menschen ausm Gazastreifen hier her. Das ist nur ein winziger geographischer Fleck auf der Erde. Da brauchen wir von Syrien und den Rest noch garnicht reden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Niemand wirft es irgendwelchen Menschen vor dort hin gehen zu wollen wo sie sich ein besseres Leben erhoffen.
Wenn das so sein sollte, freut es mich. Aber mir scheint eher, dass es ihnen nur dann niemand vorwirft, solange sie nicht ausgerechnet zu uns wollen. Wir sind aber nunmal ein sehr wohlhabendes Land. Da ist es m. E. gerecht, wenn wir etwas von unserem Wohlstand einbüßen, um Menschen aufnehmen zu können.

Reine Mathematik. Wenn in einem 1L Wasser Topf jede Sekunde 1 Wassertropfen rein tropft aber jede Sekunde 10 Tropfen raus tropfen, dann ist das Ding irgendwann leer.
Ob man will oder nicht.
Geht es um Geld, oder geht es um Fläche? Wenn du sagst, der Topf ist irgendwann leer, scheint es dir eher um Geld zu gehen. Aber das Beispiel passt dafür nicht. Das Geld wird ja nicht weniger, nur weil mehr Menschen kommen. Es verteilt sich anders und zwar nicht nur innerhalb Deutschlands. Wir sind doch kein geschlossener Topf und das Geld geht immer nur raus, aber nie wieder rein. Es ist nicht abwegig, davon auszugehen, dass mehr Menschen, auch bedeutet, dass mehr Geld rein kommt. Vielleicht nicht sofort, und auch nicht zwangsläufig genausviel, wie mehr verbraucht wird. Aber es ist unsinnig, davon auszugehen, dass jeder Mensch mehr, einfach nur mehr Geld verbraucht.

Was anderes wäre es, wenn du von Fläche und Ressourcen sprichst, (wie es beim Chinesenbeispiel noch klang). Natürlich ist Deutschland schlicht und ergreifend nicht groß genug, um tatsächlich alle Menschen, denen es schlechter geht, aufzunehmen. Glaubst du tatsächlich, dass das irgendjemand bezweifelt? Einer Überbevölkerung Deutschlands, müssen wir selbstverständlich entgegenwirken. Aber es herrscht doch die Angst vor Überfremdung, nicht vor Überbevölkerung. Von Überbevölkerung sind wir doch weit entfernt. Schon allein deshalb, weil in Deutschland mehr Menschen sterben, als geboren werden.
Mir scheint aber, bei den meisten Kritikern der Zuwanderung, geht es nicht darum, dass ins Deutschland sonst zu viele Menschen leben, sondern dass hier zu viele Ausländer leben.

Wenn wir vor haben nachhaltig so vielen Menschen wie möglich zu helfen. Müssen wir klug vor gehen und nachhaltig und langfristig (dafür aber für immer weil nachhaltig) eine bestimmte Menge aufnehmen. Denn dann kann eine unendlich hohe Zahl erreicht werden, da sie stetig wächst. Wenn du aber eine zu hohe Dosis auf einmal nimmst, brauchst du selbst irgendwann hilfe und dann ist niemanden geholfen.

Zustimmung!
 
Das entbehrt jeder Rechtsgrundlage. EU-Ausländer, die sich hier aufhalten, müssen Arbeit suchen, damit sie auch Sozialleistungen erhalten können und das auch nachweisen, wie jeder andere Arbeitslose auch (das entsprechende Urteil des Europäischen Gerichthofes wurde von der Presselandschaft oft genug breitgetreten, so dass das eigentlich jeder weiß).

Bei nicht EU-Ausländern brauch man vor Stellenantritt ein Visum und dieses Visum bekommt man nur mit einer Stellenzusage, habe ich auch schon die entsprechenden Links dazu gepostet.

Das bedeutet, auch wenn es dir missfällt, diese Forderung wurde bereits erfüllt und das lange bevor PEGIDA irgendetwas gemacht hatte.

Was bleibt also übrig. Die Asylbewerber. Sorry, aber wenn jemand aus einem Kriegsgebiet kommt, hat dieser in der Regel einen traumatischen Weg hinter sich und wäre man wirklich ein Mensch, würde man hier nur eines verlangen von der Politik:

Therapeutische Hilfe für diese Menschen, damit diese sich erst einmal stabilisieren können und dann kann man weitersehen.

@Gelinda

Deutschland verdient hunderte Milliarden mit dem Verkauf von Panzern, Kriegsschiffen, U-Booten und andere Rüstungsgüter und liegt damit auf Platz 3 auf der Welt.

Wie wäre es daher eher sinniger Weise mit der Forderung, entweder keine Rüstungsexporte mehr oder die Einnahmen der Rüstungsexporte dafür aufwenden, dass das dadurch verursachte Leid beseitigt wird?


Seit wann sind denn Syrer, Afghanen, Iraker, Iraner oder Türken EU Flüchtlinge ??
Die Türkei verhält sich der BRD gegenüber nicht unbedingt freundlich oder kooperativ.
Der Krieg in den anderen genannten Ländern währt schon ewig und wird ewig weitergehen.
Das Menschen in Not geholfen werden muss sehe ich ein, aber wir sind kein Wohlfahrtstaat und auch unsere Kapazitäten sind nicht unbeschränkt.
Finanziert wird all dies aus Steuergeldern die man besser in Schule und Ausbildung der eigenen Bevölkerung investieren sollte, wir sind nicht der Retter der Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Bergsteigerin, ich freue mich über deinen Text.

Wenn du über Geld sprichst, was wieder rein kommt und es jetzt wirklich um Kriegsflüchtlinge geht die bei uns Asyl suchen, haben wir leider noch ganz andere Probleme. Die haben keine Arbeitserlaubnis.
Des Öfteren leben die Flüchtlinge sogar innerhalb Deutschlands unter beschissenen Bedingungen wo sie von der ihr zugeteilten "security" sogar verklopt werden.
Das heist diese Menschen werden Menschen-unwürdig nur "gelagert" das gibt ausschließlich kosten und keine Einnahmen.
Das ist weder gut für die noch uns, es entstehen (verständlicherweise) negative destruktive Gefühle dann auf beiden Seiten. Und ich mag keinen Bürgerkrieg in Deutschland irgendwann in 10 Jahren.

Wenn es um "normale" migranten geht, gab es ja da schon eine Studie die Bertelsman in Auftrag gegeben hat, wo richtigerweise wie du selber sagst, sogar herauskam dass Einwanderer die Arbeiten insgesamt sogar mehr erwirtschaften für den Bund als es kostet.

Was aber, wie du es angesprochen hast, die Angst vor der Überfremdung angeht... ich kann das verstehen!
Ich will mich jetzt nicht darüber streiten was "Kultur" ist oder wie man die deutsche jetzt genau definiert.
Da kann man zB bei den Vorurteilen anfangen, das ist auch ein teil der Kultur (deutsche trinken Bier usw. schmeißen am Strand als erstes ihre Handtücher über die Platze *g*), es gibt für so etwas keine exakte "Definition". Fakt ist, sie gibt es. Und dazu gehört die Sprache.

Und jede Kultur hat eine art "Kern" damit ist nur rein quantitativ der Mengenmäßige Anteil gemeint (geht jetzt nicht um irgendwelche Philosophischen hintergründe).
Und damit diese Kultur an sich existent sein kann, muss sie in einer gewissen Menge (Menschen) vorhanden sein.
(Ich bin kein Nazi, nur so nebenei. Die Gene spielen auch keine Rolle dabei, es gibt genug Menschen mit ausländischen Genen die aber kulturell Deutsch sind, ich zB. ich bin Vietnamese zur hälfte)
Es ist doch nichts falsch an den logischem Gedanken, dass wenn zu viele "FremdKultur-Ströme" irgendwo eindringen, dass es die Sache "verwässert."
Ich habe erschreckende Berichte gesehen, wo in deutschen Schulen kein Deutsch mehr gesprochen wird.
Und ja, so witzig das sich vielleicht anhört, da hab ich mich vor 5 Jahren oder so noch drüber lustig gemacht wo ich das das erste mal hörte, aber in Berlin gibt es Berreiche wo Türken(waren es glaub) leben und die ernsthaft glauben sie leben in der Türkei und sagen zu deutschen Ausländer - IN BERLIN^^
Und die meinen das ernst! Da wachsen teilweise ungebildete Teenager subkulturen heran, die haben (innerhalb deutschlands) echt nie etwas anderes erlebt als ihre unmittelbare Umgebung, ihre Freunde und Familie und (deutschen) Schulen in denen quasi als "Amtssprache" Türkisch gesprochen wird.
Es gibt bereiche, da hast du als deutscher ernsthaft das Gefühl du seist selber im Ausland. Ich kann das sogar nachvollziehen, dass Kinder die da aufwachsen teilweise glauben sie leben in der Türkei.

Die Angst die teilweise existiert ist keine Einbildung. Natürlich, jeder der das noch nie erlebt hat, und diese Erfahrung nicht life mit erlebt hat, für den ist das Abstrakt.
 
Nachtrag:
Fakt ist: es fängt bereits an Deuschland zu spalten. Damit meine ich sogar nur die Deutschen untereinander OHNE die Gruppe der "Ausländer" die kommen dann auch noch hinzu. Und es macht es nicht besser wenn immer mehr hinzu kommen.
Es ist wichtig, dass man das subjektive Gefühl der Menschen achtet, denn daraus entsteht letzendlich auch wieder eine "Realität" (Ich werde das jetzt mal nicht näher ausführen, ist zu kompliziert)
Und wenn wir bemerken, dass es Deutschland anfängt sauer aufzustoßen, dann ist es nicht gut wenn wir da noch Öl ins Feuer gießen. Und auch das hat etwas mit vertragen zu tun. Man kann nicht mehr "essen" als man vertragen kann.

Zum "Verdauen" würde dann dazu gehören, dass man mit ehrlichen und transparenten Aufklärungsmaßnahmen erklärt, dass es zB Finanziell ertragbar wäre und dass es in Wirklichkeit garnicht mal so schlimm ist.
Aber auch auf beiden Seiten: Denn auch bei Ausländern müsste in den Schulen mal ein bisl "durch gegriffen" werden um da auch durch Aufklärung und durch Bildung den Leuten zeigen, dass die hier wirklich in Deutschland leben.
Heist also ganz wichtig: subkulturen Bildung entgegen wirken.
All das gehört zum "Verdauen" der ganzen einwanderrungsströhme dazu. Und diese Arbeit, müsste erstmal geleistet werden.
So lange das nicht getan wird, dann wirst du erleben, wie dieses MEM (GedankenVirus) der Überfremdung sich immer weiter in den Köpfen der Menschen ausbreiten wird genau so wie das dann auch die Gegenseite anstachelt immer größer zu werden und sich immer weiter ausbreitet.

Das Subjektive Empfinden ist auch ein Teil der Wirklichkeit, bzw. es wird zur Wirklichkeit werden. Das darf man nie leichtfertig ignorieren. Und mittlerweile gelangen wir bereits an einem Punkt (die Existenz von PEGIDA ist der Beweis dafür) wo es anfängt zu viel zu werden.
 
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