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Pegida

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Ich habe erst vor "kurzem", vor 1-2 Monate oder so, von PEGIDA etwas gehört, aber nicht viel darüber gewusst.
Ich bin jetzt gerade versucht mir ein Bild von PEGIDA zu machen, was nicht so ganz einfach ist.


Aufjedenfall habe ich in diesem ZDF-Bericht über PEGIDA wieder einmal die schlechte Berichterstattung bemerkt. Soll heißen viele Schnitte und Sprünge und dieser negative schlecht machende Unterton...
Eine 15 minütige >no comment< Daueraufnahme von einem Reporter der einfach nur mitläuft ohne Schnitt und Sprung wären hilfreicher...
Zurecht erwächst eine immer größere Unzufriedenheit in der Bevölkerung gegenüber den MainStream Medien.


Der Name Der (Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes)
ist extrem ungünstig gewählt, sowie der "Pegida-Gründer Lutz Bachmann" [-The Huffington Post] ist auch eine extrem ungünstige Situation mit welcher sich die PEGIDA-Bewegung ins eigene Fleisch schneidet. Meiner Meinung nach ist das wirklich extrem unprofessionell, denn wenn man wirklich vor hat etwas zu verändern/ereichen, dann sollte man im Vorfeld wissen, dass man so wenig wie möglich Angriffsfläche bieten sollte, da sowieso jeder kleinste Furz genommen wird um die Bewegung zu torpedieren.


Also entweder geschah das wirklich aus reiner Unbeholfenheit um nicht zu sagen Dummheit ohne, dass man da eine weitere tiefere Interpretation drann tätigen sollte/muss, oder aber es steckt Substanz dahinter. Die Art Substanz welche dann auch diese ennorme GegenDemonstrationen hervorruft, welche einen entsprechenden rassistischen Eindruck von der PEGIDA-Bewegung hat.


Das PEGIDA-Positionspapier, wirkt auf mich ebenfalls nicht wirklich durchdacht da es, wie von anderen schon bemerkt, oft sehr allgemeine und unsaubere Punkte enthält bzw. viele Positionen darin vertreten sind, bei der die homogenisierung, also die in sich Stimmigkeit des ganzen Stücks fraglich ist.
Oder aber das ist Absicht: durch welche lediglich ein großer Zulauf an Mit-Demonstranten bewerkstelligt werden soll. Dadurch ensteht eine bunte Mischung ohne eine wirklich festgesetzte Substanz und das auch noch alles unter dem Oberbegriff: "Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes"
Das macht einen sehr gefährlichen Eindruck.
Das Soll heißen, dass alle PEGIDA-Demonstranten(sind ja viele Tausend) in einem "Paralleluniversum", wo es die PEGIDA nicht geben würde, auch potentiell in aufgeteilten Formen in mehreren andere Demonstranten-Bewegungen mit machen würden, welche die sich sogar gegenseitig ausschließen bzw. voneinander nichts wissen wollen... in unserem Universum sich jedoch alle unter den Namen PEGIDA treffen...
Ich glaube, dass die PEGIDA nicht im Stande ist eine ernsthafte konzentriere Kraft zu werden und dadurch aus sich selbst heraus zum scheitern verurteilt ist, wenn es darum geht wirklich etwas konstruktives zu erreichen!
Ich befürchte dementsprechend sogar eher potentiell destruktive Auswirkungen.

Wenn es irgendwann nötig ist,
da man mit PEGIDA angesichts dieser undurchdachten Positionen nur schwer an einen wirklich vernünftigen Disskusions Tisch bringen kann,
gegen PEGIDA auch noch mit "härteter Hand" durch greifen zu müssen... dann könnte das eine negative Schule machen für alle anderen Bewegungen und die Demokratie masgeblich darunter leiden.
Es würde der PEGIDA mit Sicherheit sehr gut tun einer Identitätsfindung dadurch näher zu kommen in dem sie sich klar gegen Rechts, NPD und Faschismus ausspricht und sich solche Leute aus ihren Reihen komplett verweigert um dadurch eine stärkere Identitätsbasis zu gewinnen. Das alleine reicht aber noch nicht aus, wäre aber ein guter Anfang. Des Weiteren sollten Dinge welche bereits im GG verankert sind nicht im Positionspapier drinn stehen. Wie zB:
"12. PEGIDA ist FÜR sexuelle Selbstbestimmung!"
Das ist durch Art. 2 GG garantiert und selbstverständlich. Das sind Kantianismen.
Ich frage mich ernsthaft warum das drinn steht, wirkt für mich wie eine Angelrute.
Und ein Fisch der Inteligent ist weis, dass der Wurm am Hacken nur ein Trick ist.
Der Verfasser dieser Positionen hat entweder nicht viel im Kopf, da er sofort jeden Menschen abschreckt der etwas mehr in der Birne hat oder aber er macht das mit Absicht, weil er vor hat die ganzen dummen Leute ab zu greifen.
Das ist wie dafür zu sein, dass jeden Tag die Sonne aufgeht... Da ist natürlich jeder dafür aber das haben wir in Deutschland schon. Aber dadurch das jeder dafür ist, würde das ja ergo den größten Zulauf zur Bewegung mit sich bringen...(verstehen?) Ich vermisse IDENTITÄT!


Alles im allem kann ich die PEGIDA nicht ernstnehmen, im Gegenteil sie wirkt auf mich sehr gefährlich.


Wenn man schon Kantianismen nutzt, dann sollte man der Glaubwürdigkeit zu liebe auch wirklich konsequent und gründlich sein und sich direkt den Kategorischen Imperativ auf die Fahne schreiben. Dann hätte man eine gute Urfundamentelle Basis und Prämisse auf welche man dann in einem logisch-gedanklichen Konstrukt den Rest (passend) darauf aufbauen kann, denn daraus ergibt sich der Rest. Das wäre eine Identität.


Eine Bewegung in der Summe nur getrieben von diffusen Gefühlen, welche sich dadurch beinahe zurecht sich entsprechend auch viel zu einfach als "Wut-Bürger" diffamieren lässt, welche nur stark ist in der rohen Masse (und evtl. noch durch potentieller Gewallt?) ohne eine klare sich abgrenzende Identität, ohne einen wie beinem Laser gebündelten Willen/Plan, ist dann so etwas wie eine Partei im Bundestag nur in einer viel kleineren Form: jeder soll mit machen: 10.000 Menschen, 10.000 verschiedene Meinungen - so viel wie möglich abgreifen.


http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/ZEW_BeitragZuwanderungStaatshaushalt2014.pdf
Sollte auf Grund dieser Studie es nicht so sein, dass sich die PEGIDA nur auf die Punkte GEGEN Religiösen Fanatismus/Fundamentalismus wie die Scharia usw. aussprechen sollte? Sprich gegen alles was die Artikel 1-3 des GG bedroht?
Ist das nicht in Wirklichkeit die Kernidentität von PEGIDA?
Zu dieser Kernidentität braucht man das Rechte Spektrum nicht. Scharia usw. ist gegen den Kategorischen Imperativ und damit gegen Art 2 GG.
Jedoch immernoch innerhalb des Rahmens der Gleichwertigkeit aller Menschen!


Ich vermisse die klare Ansage:
"Gegen Faschismus, Totalitarismus, Rechte NPD und Nazies"
So eine Position sollte wirklich klar sein, sonst kann man da nicht mit machen.
Ich bin in Deutschland geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen und alles trotzdem bin ich zur hälfte vietnamesisch und ich seh auch so aus. Bestimmt würde es einige PEGIDA Demonstranten geben, die mich direkt schief ansehen und wenn ich zu lange hin schaue kriege ich direkt eins in die Fresse 😀
Bin ich mir 100% tig sicher.


Sowas kann mir in der Friedensbewegung nicht passieren 😀


Das ist mein erster sehr subjektiver Eindruck.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Laures,

schau mal hier: Pegida. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Dazu sei aber bemerkt, daß ie Aufnahmen die Panorama gemacht hat, völlig ohne Kommentare der Aufnehmenden waren. Dort konnten sich die Leute der Bewegung ganz frei entfalten. Man hätte sich allerdings gewünscht, daß Fragen gekommen wären. So war es nur peinlich. Allein die Moderatorin hat NACH den Filmen einen Satz gesagt: "Man ist irgendwie sprachlos". Dem kann man sich allerdings anschließen.
 
@Laures

Ich danke dir für deine verschwendeten Worte, aber du beziehst dich einzig und alleine auf den ersten Halbsatz dieses Punktes, ich sehe diesen allerdings insgesamt und nicht nur diese beiden Worte.

In Bezug auf die Sprache hat es nämlich nur eine Auswirkung, nämlich jene unsinnige, wie sie hier abgehandelt wird

https://www.youtube.com/watch?v=ay2vBvemZKU

Und da muss man nicht lange nachdenken, um zu erkennen, dass diese beiden "Worte" in vollster Absicht vorangeschoben worden sind, denn das lenkt vom eigentlichen ab, nämlich der Gleichstellung von Mann und Frau.

Edit: Und welche Macht sprache haben kann, das lernt man am schnellsten durch den Springer-Verlag und nun siehe da

http://www.neopresse.com/gesellschaft/anotherview/kommentar-pegida-jetzt-kommt-licht-ins-dunkel/
 
Zuletzt bearbeitet:
@chrismas

Ja ein Kumpel von mir hat das mal 1 Semester studiert, ich kenne diese Problematik, er hat sich da oft genug drüber ausgelassen.

Richtig, es ist die Gleichstellung von Mann und Frau.
Ich sehe es anscheinend genau so wie du, mann muss die beiden Begriffe Gleichwertigkeit und Gleichheit stark von einander unterscheiden. Wir sind nicht gleich, sondern Gleichwertig und die Gender Mainstreaming Ideologie ist eine Identitäts-zerstörende Kraft.
Das ist wohl die Quintessenz unserer Ausführungen.

Jeder Mensch mit gesundem Menschen Verstand muss gegen diesen GenderWahn sein.
Es gibt prinzipiel keinen Grund etwas negatives drann aus zu setzen, dass PEGIDA sich das auf die Fahne schreibt Punkt.

"...Irgendwie verstehe ich daher diese Logik hinter diesem Punkt nun so gar nicht!"[-chrismas]
Und ich verstehe nicht, was du daran nicht verstehst... vorallem nicht nachdem was du jetzt geschrieben hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Laures

Du hast aber auf eindrucksvolle Art und Weise gezeigt, wie sehr die Menschen auf das anspringen, was vom eigentlichen Thema ablenkt und das ist eben die Kunst in diesem Positionspapier der PEGIDA. Auf den ersten Blick schaut alles sinnig und gut aus, aber schaut man sich das näher an und schaut man ebenfalls, wie genau es geschrieben wurde etc pp, dann stellen sich fragen und die meisten ignorieren das schlicht und ergreifend, weil Wut so mächtig sein kann und in Verbindung mit den richtigen Worten sowieso.

Und das ist alles, was PEGIDA ist und auch ausmacht. Diese geballte Wut in Verbindung mit den richtigen Worten und dann auch noch alle Schichten abdecken in dem man sich nicht klar zu einem Punkt bekennt, sondern wissentlich alles so verklausuliert, dass jeder etwas findet, was diesem auch in diesem Papier gefallen könnte und der Rest ist einem dann vollkommen egal.

Edit zu deinem Nachtrag: Mir fehlte dieser Kontext, den du Eindrucksvoll gezeigt hast. Die Fixierung auf bestimmte Punkte.
 
@chrismas

Ja, das stimmt, das hatten wir ja alles schon.

Ich zitiere dich aber noch einmal:

"Aha, interessant. War nicht irgendwo ein Positionspunkt der sinngemäß hieß, dass man gegen Frauenfeindlichkeit oder so ähnlich sei? Wenn man etwas Geschlechtsneutral ausdrückt ist das weder Männer- noch Frauenfeindlich. Irgendwie verstehe ich daher diese Logik hinter diesem Punkt nun so gar nicht!" [-chrismas]

Das Blaue steht dem roten doch in keinster Weise im Widerspruch...
Ich habe das Gefühl, dass du eine Widersprüchlichkeit an einer bestimmten Stelle in PEGIDA hineinintepretieren möchtest, wo keine ist.
Im Gegenteil, diese "neutrale" GenderMainstreaming Geschichte ist sowohl Männer als auch Frauenfeindlich. Es ist Menschenfeindlich.
Denn es ist eine unpassende Universelle Jacke oder Hose, die jeder, also Mann als auch Frau an zu ziehen hat, die aber keinem von beidem richtig passt. Das zerstört die Identität.
Lediglich die Individuelle Betrachtung eines jeden Individuums in seiner Einzigartigkeit kann dazu führen ihn Adäquat zu behandeln. Alles andere Macht krank.

[Edit]
Gegen GenderMainstreaming zu sein ist eine in sich geschlossene und vernünftige Sache.
Und es spielt daher keine Rolle wer sich das auf die Fahne schreibt.
[Edit 2]
Natürlich bringt mich ein vernünfiger Punkt nicht dazu der PEGIDA bei zu treten, wenn anderes fraglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Laures

Sei doch mal so gut und sehe diesen Satz einmal so

PEGIDA ist GEGEN dieses wahnwitzige die
nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache!

Was bedeutet dieser Satz dann?

Etwas vollkommen anderes als das was du da hineininterpretierst.
 
@chrismas

Hm... ich versuche gerade festzustellen ob das wirklich etwas vollkommen anderes ist als was ich dazu denke - es gelingt nicht wirklich.
Die sprachliche "vernichtung/neutralisierung" der Geschlechter ist lediglich eine Analogie zu der "sexuellen".
Darin steckt in beiden Fällen das selbe Muster. Ob man jetzt die sprachlicher Ebene Betrachtet oder die individuelle Persöhnliche, es steckt in beiden der selbe gleichmachende "neutrale"(böse) >Geist< des GenderMainstreamings drinn.

Ich denke wir haben beide prinzipiell die selben Sichtweisen,
sie sind jedoch jeweils nur leicht verrückt (einen Schrank verrücken) und findet daher keine richtige Kongruenz.
Kongruenz (Geometrie)

[Edit] wie dem auch sei, ich möchte jetzt keine Erbsen und Ameisen mehr zählen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Laures

Es ist etwas vollkommen anderes, das zeigt doch schon der Bericht den ich verlinkt hatte. Sprache kann man nicht verändern, das Wort bleibt immer sachlich, die Konkurrenz von Mann und Frau wird immer weiblich sein und der Mond wird immer männlich bleiben.

Mit was willst du den vorstehenden Artikel ersetzen, ohne, wie in dem Bericht geschehen, das Wort vollkommen zu verunstalten?

Geht nicht, aber nimmt man dieses "Gender Mainstreaming" noch hinzu, dann bekommt das alles eine komplett andere Hausnummer, denn dann geht es nicht mehr allein um die Sprache, sondern um so vieles mehr.
 
Was Pegida macht bzw. ist, ist wirklich eine Lachnummer. Meine Prognose ist, dass man darüber in Kürze nicht mal mehr lachen wird, sondern es komplett uninteressant ist.

Natürlich kann ich verstehen, warum Menschen sich dieser zweifelhaften Bewegung anschließen. Kurz gesagt: Vielleicht mehr Geld/Wohlstand, weniger Ausländer/Flüchtlinge und "Reinheit der Rasse".

Wenn man das "Positionspapier" mit seinen ganzen Rechtschreibfehlern aufmerksam liest, dann ist es klar, dass auf der einen Seite Dinge "befürwortet" werden, die schon längst existieren, und auf der anderen Seite "nationalsozalistisches" Gedankengut unter die Leute gebracht werden soll.

Was den "Islam" betrifft, so sprechen wir über Menschen, die teilweise extrem radikal sind und noch im tiefsten Mittelalter leben. Da wir aber aber fortschrittlich und aufgeklärt sind, bin ich mir sicher, dass wir da ein bisschen helfen können.
 
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