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Pech

Ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen.
Was dein Pech angeht....
Ja,du hast schon Pech gehabt.
Aber auch Glück?
Du hast eine Verlobte,eine große Familie,wo ihr euch unterstützt und bestimmt noch viele Sachen mehr.
Schreibe dir einmal auf,was du Gutes in deinem Leben hast,damit es dir klar wird,dass du nicht nur Pech hast.
Es gibt nicht immer nur Gutes in unserem Leben,nicht nur Sicherheit und das ,was wir uns wünschen.
Aber es gibt auch Gutes und ich denke bei allen von uns,auch bei dir.
Lebe du dein Leben,lass die Angst nicht dein Leben übernehmen!

Das ist gerade das Schlimme: alles dieses Gute kann mir durch Pech innerhalb von Sekunden wieder genommen werden.
Wir sind so verwundbar, verletzlich, weißt du was ich meine?
 

Hallo _Phoenix2_,

schau mal hier: Pech. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das ist gerade das Schlimme: alles dieses Gute kann mir durch Pech innerhalb von Sekunden wieder genommen werden.
Wir sind so verwundbar, verletzlich, weißt du was ich meine?
Das stimmt.
Aber im Moment hast du dieses Schöne.
Einige Sachen im Leben kann man nicht beeinflussen.Aber wertschätzen solange man sie hat.
Pech, Schicksalsschläge gibt es leider.
Auch,wenn du nicht fliegst,kann ein Flugzeug theoretisch auf deine Wohnung stürzen,wenn du Pech hast.
Kannst du das vermeiden?
Nein.
Einiges ist nicht beeinflussbar.
Lenk deine Gedanken ab,lenke sie auf positive Sachen,die auch passieren können!
 
Ich weiß das eigentlich beides gute Tipps sind.

1. Mich auf das Gute konzentrieren und versuchen die Verwundbarkeit auszublenden
2. Versuchen Beiträge, die mir nicht gut tun, einfach zu ignorieren.

Beides kriege ich noch nicht so hin, wie ich es möchte, aber ich gebe mein bestes und ich gebe nie auf.

Es nervt mich selbst sehr, dass ich manche Sachen, Gefühle, gegen die ich schon so lange kämpfe, noch immer habe.

Ich versuche aber mein bestes und möchte mich nur austauschen. Ich bin halt nicht immer stark, aber ich gebe nie auf.

Momentan weiß ich manchmal nicht weiter, aber ich kriege das schon hin.
 
Ich befürchte, dass wenn du in deinen Threads betonst, nur nette und wertschätzende Antworten bekommen zu wollen, du diejenigen, die dich als Opfer sehen wollen, anziehst, gerade bei dir zu schreiben und verbal zuzuschlagen.
Ich beobachte das immer wieder. Wenn jemand darauf hinweist, dass der Thread bitte nicht eskaliere, dann eskaliert er mit ziemlicher Sicherheit.
Jetzt erst recht, scheinen sich manche zu denken.
Und gerade bei dir, der unter so vielen Ängsten leidet, dass es dich extrem beeinträchtigt, kommt das häufiger vir. Ich finde es sehr mutig, dass du dich dagegen immer wieder wehrst. Manchmal wirkt es auf mich leider etwas selbstzerstörend, als ob du dich für etwas selbst bestrafen wolltest, dass du dich dem immer wieder aussetzt.
Ich schreibe manchmal gedanklich ein Problem hier im Forum und sehe förmlich die Antworten bestimmter Leute hier - und sofort weiß ich, . Leider verpasse ich dann die vielen sinnvollen Antworten auch. Das finde ich sehr anekennenswert, dass du einen anderen Weg gehst. Ich weiß nur nicht, ob du dir Gutes damit tust. Selbstschutz ist nämlich auch wichtig.
 
Ich bin auch ein eher ängstlicher Typ, vor allem, was die Gesundheit betrifft. Bin auch in Therapie. Ich glaube, es bringt nicht viel, sich zu sagen: "mir wird schon nichts passieren". Das ist unrealistisch und stimmt so halt nicht.

Aber: du kannst daran arbeiten, dir selbst zuzutrauen, dass du die meisten unangenehmen Situationen trotzdem meistern kannst. Wie z. B. jetzt dein verunfallter Verwandter. Er hatte wahrscheinlich Schmerzen, Angst und hat sich nicht wohlgefühlt. Aber er hat das überstanden und wird wahrscheinlich sein Leben auch danach glücklich weiterleben können. Deswegen ist es wichtig, dein Vertrauen in deine eigene Kraft zu stärken, dein Selbstvertrauen. Und da du ja wohl auch eine große Familie hast, sind da ja wahrscheinlich auch Menschen, die dich in schweren Situationen unterstützen können.

Ich finde es gut, dass du dich jetzt der Urlaubsreise trotzdem stellst, auch wenn du Bedenken hast. Man muss aktiv gegen die Angst arbeiten, sonst überwältigt sie einen. Und wird nicht besser, sondern schlimmer.
 
Mein Mann ist ähnlich gestrickt wie du. Sobald es ihm gut geht, erwartet er schon den nächsten Nackenschlag vom Schicksal. Anstatt sich über die schönen Dinge zu freuen, hat er immer schon die Angst im Nacken sitzen, dass irgendwer (bildlich gesprochen) schon hinter der nächsten Ecke lauert, um ihm mal wieder eins überzuziehen. Hat auch immer ein wenig etwas von self-fulfilling prophecy. Mich treibt das manchmal schier zum Wahnsinn. Weil ich das genaue Gegenteil bin, zumindest in der Beziehung. Oft werden schöne und glückliche Momente dadurch getrübt. Nicht für mich, aber für ihn. Was ich sehr schade finde.
Glück kann man nur dann empfinden, wenn man auch die andere Seite kennt. Es gibt keinen Zustand der ewigen Glückseligkeit. Denn irgendwas ist immer.
 
Das ist gerade das Schlimme: alles dieses Gute kann mir durch Pech innerhalb von Sekunden wieder genommen werden.
Wir sind so verwundbar, verletzlich, weißt du was ich meine?

Ja. Das ist leider so. Uns bleibt nur das 'trotzdem'.

'Why does each thing on the earth war against each other thing? Why does each small thing in the world have to fight against the world itself? Why does a fly have to fight the whole universe? Why does a dandelion have to fight the whole universe? For the same reason that I had to be alone in the dreadful Council of the Days. So that each thing that obeys law may have the glory and isolation of the anarchist'

Aus:
'Der Mann, der Donnerstag war' von G K Chesterton

Quelle:
 
Ich sehe eine Verstärkung der ganzen Problematik in diesem "Männlichkeits-Ehre-Ding", was ich persönlich nicht nachvollziehen kann.
Wie soll es dir @_Phoenix2_ denn jemals besser gehen, wenn du meinst, unter deinen Lieben nicht du selbst sein zu dürfen?
Das schürrt doch noch mehr Ängste.
Du hast Kopfkino und Ängste (berechtigt oder unberechtigt) und meinst, das aus Scham für dich behalten zu müssen anstatt das mit deinen Lieben (Familie, Freunde, Freundin) zu teilen und evtl. aufzulösen oder wenigstens zu mildern.
Die kennen dich doch gar nicht richtig, so ist mein Eindruck.
Du bist doch permanent dabei, dich zu verstecken und zu verstellen, weil du meinst, du müsstest stark, cool, redegewand, wohlhabend und sonstwas sein.
Ich stelle mir das ziemlich belastend und zermürbend vor.
Ist das der Weg, den du so weiter gehen willst?

Meine Freundin weiß, dass ich Ängste habe, aber ich diskutiere nicht jede einzelne Angst mit ihr. Das würde ihr den Urlaub im Voraus verderben.

Es ist außerdem meine Baustelle und nicht ihre.

Ich kann außerdem meine Gefühle nicht gut in Worte fassen. Das ist mir nicht gegeben. Ich spreche mehrere Sprachen, aber einen Nachteil hat es: dass ich in keiner einzigen sagen kann, was ich sagen will. Ich meine Gefühle.

Es ist mir nicht gegeben, dass ich darüber so sprechen kann, dass andere es verstehen und nachvollziehen können.

Ich würde echt gerne, aber ich kann nicht.
 
Mein Mann ist ähnlich gestrickt wie du. Sobald es ihm gut geht, erwartet er schon den nächsten Nackenschlag vom Schicksal. Anstatt sich über die schönen Dinge zu freuen, hat er immer schon die Angst im Nacken sitzen, dass irgendwer (bildlich gesprochen) schon hinter der nächsten Ecke lauert, um ihm mal wieder eins überzuziehen. Hat auch immer ein wenig etwas von self-fulfilling prophecy. Mich treibt das manchmal schier zum Wahnsinn. Weil ich das genaue Gegenteil bin, zumindest in der Beziehung. Oft werden schöne und glückliche Momente dadurch getrübt. Nicht für mich, aber für ihn. Was ich sehr schade finde.
Glück kann man nur dann empfinden, wenn man auch die andere Seite kennt. Es gibt keinen Zustand der ewigen Glückseligkeit. Denn irgendwas ist immer.

Ich mache das nicht absichtlich und versuche aktiv daran zu arbeiten.
 

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