Es ist im Grunde ganz einfach: um Viren zu erkennen, geht der Virenscanner quasi jede einzelne Datei durch und schaut, ob da was drin ist, das schaden könnte. Je nachdem, wie viele Dateien er gleichzeitig öffnet und anschaut, kann das den PC ganz schön verlangsamen, vor allem, wenn deine CPU nicht so viele Kerne hat. Denn je mehr Ressourcen dein Virenscanner braucht, umso weniger bleibt natürlich für alle anderen Prozzesse übrig. Manche Virenscanner verlangsamen den PC auch absichtlich, etwa um die Bezahlvariante anzudrehen und so zu tun, als wären sie besonders gründlich. Der Windows Defender reicht da aber völlig aus.
Im Allgemeinen können folgende Dinge den PC verlangsamen:
- Virenscanner
- zu wenig Arbeitsspeicher (RAM): es muss dann ständig auf die Festplatte zurückgeschoben werden, das kostet Zeit
- eine HDD als Festplatte, vor allem, wenn sie stark fragmentiert ist (Lösung: SSD einbauen oder wenigstens eine Defragmentierung über die HDD laufen lassen)
- wenige CPU Kerne, während du viele Programme gleichzeitig ausführen willst.
- ressourcenfressende Programme. Klar, Spiele kennt jeder. Aber auch Videos bzw. Werbung im Browser können einen PC ausbremsen. Zudem fühlen sich Computer oft immer langsamer an, weil die Hardware zwar gleich bleibt, aber die besuchten Webseiten werden immer ressourcenfressender programmiert, weil ein fancy Aussehen oft wichtiger als Ressourcensparsamkeit ist. Und klar: wenn ein Programm dazu ausgelegt ist, alle Kerne zu nutzen, dann wird es das auch versuchen und andere Programme müssen mehr um CPU-Taktzyklen kämpfen als wenn ei Programm von vorneherein nur auf einem Kern läuft und die anderen Kerne den sonstigen Prozessen frei zugänglich bleiben.