Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Partnerin möchte kein Sex mehr sie braucht das nicht so

Es gibt aber scheinbar einen begrenzenden Faktor: die Frau in diesem Konstrukt scheint unter der Sexlosigkeit und den Folgen nicht so zu leiden, dass sie medizinischen/psychologischen Klärungsbedarf sieht.

Was Anlass genug sein könnte für beide, den Rest der Beziehung mal anzusehen.
Möglicherweise ist Sex nicht das einzige und möglicherweise nicht das eigentliche Problem.
Für mich deutet einiges in diese Richtung.
Ich denke auch das der fehlende Sex nicht die Diagnose ist.
 
@xXphXx
Hat Deine Freundin generell keine Lust mehr auf Sex, oder speziell auf Sex mit Dir?
Diese Frage ist essenziell!

Kam der Verlust plötzlich oder schleichend?
Auch bedeutungsvoll.

Je nach Aussage ergeben sich vollkommen andere Ansätze.
 
Ich klink mich auch mal etwas verspätet in die Diskussion ein.

Sofern sie keine Zugeständnisse macht und kompromissbereit ist, sehe ich leider Schwarz für diese Beziehung. Auch schon so Aussagen wie 'Such dir eine für Sex und geh mir nicht auf den Senkel' finde ich ganz schön prekär.

Es gab bei mir auch mal eine Phase, in der ich lange keine Lust mehr auf Sex hatte und sogar einen regelrechten Ekel davor verspürt habe. Stress, psychische Probleme und und ein gravierendes Trauma waren die Auslöser. Hast du da mal bei ihr nachgehakt?

Egal wie sehr du sie liebst und ihr entgegenkommen möchtest...Irgendwann muss man doch auch mal an sich denken. Da geht man doch langfristig vor die Hunde. So gesehen wirst du um ein Beziehungs-Aus wohl nicht herumkommen, für den Fall, dass sich nix ändert. :/
 
@xXphXx
Hat Deine Freundin generell keine Lust mehr auf Sex, oder speziell auf Sex mit Dir?
Diese Frage ist essenziell!

Kam der Verlust plötzlich oder schleichend?
Auch bedeutungsvoll.

Je nach Aussage ergeben sich vollkommen andere Ansätze.
Das Gespräch mit ihr zu führen ist extrem schwer es eskaliert sofort aber klar habe ich auch das gefragt. Ihr Antwort war immer sie hat generell keine Lust sie selbst findet mich scharf und heiß und hat null Interesse an andere wie gesagt das sagt sie mir ob das so stimmt keine Ahnung. Sie sagt ja selbst sogar sie macht es sich nicht selbst weil sie keine Lust hat.
Für mich kam es von heut auf morgen das es weniger wurde bis zum jetzt Zustand
 
Mir wäre als Partner mittlerweile ohnehin die Lust komplett abhanden gekommen. Ich käme mir vor wie ein Bittsteller um Sex, wie entwürdigend ist das?!

Selbst wenn sie es zulassen würde wäre für mich allein der Gedanke völlig abturnend, dass sie ja eigentlich gar keine Lust hat und den Akt nicht aus empfundener Lust, sondern des lieben Friedens willen über sich ergehen lässt. Das könnte ja aktuell nur ihr Kompromiss sein, wenn der TE das Angebot der offenen Beziehung nicht in Anspruch nehmen will und sie den Gang zum Arzt zwecks med. Abklärung ablehnt. Kann man mit solch einem Kompromiss dann wirklich zufrieden sein? Ich finde die Vorstellung erbärmlich, bei mir würde sich da nichts mehr regen.

Vielleicht käme es bei ihr ja noch zu einem echten Gesinnungswandel, wenn der TE tatsächlich mal die offene Beziehung ausprobiert. Sein rein sexuelles Bedürfnis würde so befriedigt und womöglich lässt es die Partnerin doch nicht so kalt wie sie glaubt und sie besinnt sich. Womöglich fände der TE aber so auch ein ganz neues Glück und verliebt sich in die neue Frau. Aktuell noch unvorstellbar, aber warum denn nicht?

Es geht hier ja eigentlich um viel mehr als die bloße Bedürfnisbefriedigung: Es geht darum zu akzeptieren, dass es da ein Problem gibt, das die Beziehung massiv beeinträchtigt, von dem die Frau aber nicht sehen möchte, dass es auch ihres ist. Das entbehrt nicht einer gewissen Egozentrik, die in einer Partnerschaft eigentlich keinen Platz haben sollte.
 
Ich kann mir vorsstellen, dass der Zyklus ihr Problem ist. Seit ich die Pille abgesetzt habe, merke ich brutal, wie die Lust im Verlauf des Zyklus schwankt. Während der fruchtbaren Tage denke ich fast nur noch daran, wie ich meinen Liebsten in die Kiste kriegen kann. Aber kaum sind diese vorbei, geht meine Lust ziemlich in den Keller. Wenn von Natur aus alles trocken wird, will man nicht, dass da auch noch einer alles wund stochert.

In diesen Tagen kann zwar durchaus auch Lust entstehen, aber es dauert deutlich länger. Wenn man gemeinsam was erlebt, ellenlang im Bett kuschelt, sich einfach so küsst und an unverfänglichen Stellen berührt, kann die sich schon aufbauen. Nicht aber, wenn der Mann einem direkt in den Intimbereich grabscht und erwartet, dass man binnen 5 Minuten Bock kriegt, besonders, wenn man morgens noch im Halbschlaf liegt.

Das könnte auch erklären, warum sie ca. 1x im Monat von sich aus will, dann aber nicht mehr. Und ich finde, das müsstest du auch erst mal akzeptieren (so sehr ich dich auch verstehen kann). Denn das Problem ist: wegen Verlustängsten wird sie dich trotzdem ranlassen. Aber: Sex wenn man eigentlich keine Lust hat ist unangenehm bis schmerzhaft. Es kann also sein, dass sie Sex längst nicht mehr mit einem angenehmen Gefühl verbindet, sondern daran, dass es sich währenddessen unangenehm anfühlt und man vielleicht sogar noch Stunden danach ein trockenes und wundgeriebenes Gefühl hat. Ergo versucht man diese Sache zu vermeiden so gut es geht.

Oder will sie eigentlich ein Kind? Ist vielleicht frustriert, weil es mit Kondom ohnehin nicht zur Befruchtung kommt, will höchstens in den fruchtbaren Tagen noch Sex in der Hoffnung, dass es platzt? Als ich einen Kinderwunsch hatte und mein Freund keinen, hatte ich eine Zeit lang auch keine Lust. Weil ich jedes Mal dachte "wozu, bringt ja eh nix" und die Libido von Trennungsgedanken (Überlegungen, ob ein anderer Mann nicht zielführender wäre) überschattet wurde. Wenn man innerlich eigentlich Gefühle abbauen will, will man sie nicht mit Sex wieder stärken. Seit er doch ein Kind will und nicht mehr verhütet wird, finde ich den Mann als Gesamtpaket einfach wieder viel attraktiver. Da ist jedes Mal schließlich die Chance auf ein Kind, es macht entsprechend mehr Spaß und weil es Spaß macht will man auch an Tagen, an denen man sogar weiß, dass man gar nicht fruchtbar ist.

Reden würde ich da nicht mehr über das Sexthema. Sie weiß, was Sache ist und dass du dir mehr wünscht. Reden aber bringt die Lust nicht zurück. Im Gegenteil, man fühlt sich eher noch schlechter oder lässt es über sich ergehen mit der Folge, dass man fortan noch weniger Lust hat.

Ggf. kann es helfen, mehr gemeinsam zu unternehmen und zwar ohne dass du versuchst, sie in die Kiste zu kriegen. Dass nicht jede Zärtlichkeit gleich mit "Oh Gott, garantiert will er wieder Sex" überschattet wird, sondern man sie wieder genießt und dann vielleicht von alleine mehr Lust kommt.

Und du solltest dir überlegen, was dir im Zweifel wichtiger ist. Also ob du wenn es hart auf hart kommt eher auf sie oder eher auf den Sex verzichten kannst. Oder du setzt dir innerlich selbst ein Ultimatum, wie lange du noch abwartest, ob sich noch was ändert und ab wann du dann doch eher die Trennung vollziehst.
 
Es geht darum zu akzeptieren, dass es da ein Problem gibt, das die Beziehung massiv beeinträchtigt, von dem die Frau aber nicht sehen möchte, dass es auch ihres ist. Das entbehrt nicht einer gewissen Egozentrik, die in einer Partnerschaft eigentlich keinen Platz haben sollte.

Zitat Ende

Wenn eine Frau sexuell keine Lust hat ..hat es fast immer nichts mit Egozentrik oder Krankheit zu tun.

Und sie sieht das Problem und kann es aber nicht verändern, weil sie nicht zaubern kann
und sich sex. Gefühle nicht erzwingen lassen..
 
Das hat mit zaubern nichts zu tun. Sie stellt sich dem Problem nicht, arbeitet nicht aktiv an Lösungen mit, die für beide akzeptabel wären. Eine wäre eben zunächst einen Arzt zu konsultieren, um abzuklären, ob das Problem hormonelle Ursachen hat - wie ja schon zahlreich eindrücklich hier geschildert. Sie entzieht sich der Lösungsfindung, blockt selbst das Gespräch mit dem Partner darüber ab. Ich empfinde das als egozentrisch (du kannst das gerne anders sehen).

Dieses Problem hier hat auch eine andere Qualität als wenn z.B. jemand nicht mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen möchte, der andere hingegen schon. Das kann man schon leichter akzeptieren als die plötzlich abhanden gekommene Bereitschaft, sexuell miteinander zu verkehren. Einmal mehr, wenn es vorher ganz anders war. Daher ist es auch absolut legitim hier zu insistieren, um eine Lösung zu finden und hat nichts mit dem von dir zitierten "Privatbereich" der Frau zu tun, der den TE nichts angeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Gespräch mit ihr zu führen ist extrem schwer es eskaliert sofort aber klar habe ich auch das gefragt. Ihr Antwort war immer sie hat generell keine Lust sie selbst findet mich scharf und heiß und hat null Interesse an andere wie gesagt das sagt sie mir ob das so stimmt keine Ahnung. Sie sagt ja selbst sogar sie macht es sich nicht selbst weil sie keine Lust hat.
Für mich kam es von heut auf morgen das es weniger wurde bis zum jetzt Zustand

Das klingt, als wäre da doch noch etwas anderes unter der Oberfläche, was deine Freundin nicht offen anspricht.

Kinder wurden ja schon angesprochen. Ihr seid 4 Jahre zusammen und im besten Alter für Familienplanung. Ist das ein Thema bei euch?
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben