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Partner zu abhängig von mir

Catriona

Neues Mitglied
Mein Partner und ich (w) sind beide Anfang 30 und seit sieben Jahren zusammen. Wir haben uns kennengelernt, als ich in seinem Heimatland studiert habe. Ich habe dort keine Arbeit gefunden, die mich erfüllt hat - schlimmer noch, mein Job dort hat mich depressiv gemacht. Ich bin zurück nach Deutschland gegangen und er kam ein Jahr später nach. Zu dem Zeitpunkt hatte er in seinem Land keinen Job und hat noch bei seinen Eltern gelebt. Hier in Deutschland hat ein Bekannter ihm eine Stelle besorgt, die mit dem, was er studiert hat, aber nichts zu tun hat. Es sollte nur ein Provisorium sein, mittlerweile sind es vier Jahre. Dass er keinen anderen Job findet, frustriert ihn extrem. Ich liege nächtelang wach und überlege, wie ich das ändern kann, aber ich kann es nicht. Er hat außer mir niemanden hier. Keinen eigenen Freundeskreis, nichts. Wir haben unterschiedliche Lebensvorstellungen. Ihm ist Familie sehr wichtig, für mich steht hingegen fest, dass ich keine Kinder möchte. Es ist sehr eindeutig, dass er in dieser Beziehung mehr Opfer gebracht hat als ich. Trotzdem sagt er immer, ich sei das Wichtigste für ihn. Und er hat bereits mehrmals gesagt, dass er sich das Leben nehmen wollte, bevor wir uns kennengelernt haben. Das Problem ist: Ich ertrage diese Ausweglosigkeit nicht mehr. Sein ständiges Suchen nach seinem Traumjob, der nicht kommen wird. Dass es ihm so oft offensichtlich schlecht geht. Trotzdem liebe ich ihn noch. Aber es scheint mir, als rast unser Leben auf einen Abgrund zu und ich kann nichts dagegen tun. Trennen kann ich mich auch nicht. Er wird sich etwas antun, es würde für ihn trotz häufigerer Streits wie aus dem Nichts kommen. Allein, wie ich an sowas nur denken könnte, würde ihm wie ein Verrat vorkommen und für seine Familie wäre ich der A****, für den er alles aufgegeben hat und der trotzdem nie genug bekommen konnte. Wenn er ein gefestigtes soziales Umfeld, einen Job, den er mag - irgendeinen anderen Lebensinhalt außer mir - hätte, wäre es leichter.
 
Deine Aussagen klingen ambivalent. Wenn Du zu ihm halten willst, dann mach es aus Liebe.

Es nur zu tun weil er sich sonst umbringen könnte, oder Dich jemand verurteilen würde, oder auch nur aus einem schlechten Gewissen heraus, wäre unaufrichtig. Und das verdient ihr auch nicht.
So eine falsche Beziehungsbasis würde Euch tatsächlich in einen Abgrund stürzen, allein weil Du Dich und Deine eigenen Bedürfnisse überfordern würdest, ohne ihm gerecht werden zu können.

Du musst jetzt erstmal reflektieren, ob Du ihn abseits der Problemthemen als Mensch wirklich noch aufrichtig liebst. Falls ja, dann - und nur dann - lohnt es sich weiter gemeinsam zu kämpfen.
 
Mein Partner und ich (w) sind beide Anfang 30 und seit sieben Jahren zusammen. Wir haben uns kennengelernt, als ich in seinem Heimatland studiert habe. Ich habe dort keine Arbeit gefunden, die mich erfüllt hat - schlimmer noch, mein Job dort hat mich depressiv gemacht. Ich bin zurück nach Deutschland gegangen und er kam ein Jahr später nach. Zu dem Zeitpunkt hatte er in seinem Land keinen Job und hat noch bei seinen Eltern gelebt. Hier in Deutschland hat ein Bekannter ihm eine Stelle besorgt, die mit dem, was er studiert hat, aber nichts zu tun hat. Es sollte nur ein Provisorium sein, mittlerweile sind es vier Jahre. Dass er keinen anderen Job findet, frustriert ihn extrem. Ich liege nächtelang wach und überlege, wie ich das ändern kann, aber ich kann es nicht. Er hat außer mir niemanden hier. Keinen eigenen Freundeskreis, nichts. Wir haben unterschiedliche Lebensvorstellungen. Ihm ist Familie sehr wichtig, für mich steht hingegen fest, dass ich keine Kinder möchte. Es ist sehr eindeutig, dass er in dieser Beziehung mehr Opfer gebracht hat als ich. Trotzdem sagt er immer, ich sei das Wichtigste für ihn. Und er hat bereits mehrmals gesagt, dass er sich das Leben nehmen wollte, bevor wir uns kennengelernt haben. Das Problem ist: Ich ertrage diese Ausweglosigkeit nicht mehr. Sein ständiges Suchen nach seinem Traumjob, der nicht kommen wird. Dass es ihm so oft offensichtlich schlecht geht. Trotzdem liebe ich ihn noch. Aber es scheint mir, als rast unser Leben auf einen Abgrund zu und ich kann nichts dagegen tun. Trennen kann ich mich auch nicht. Er wird sich etwas antun, es würde für ihn trotz häufigerer Streits wie aus dem Nichts kommen. Allein, wie ich an sowas nur denken könnte, würde ihm wie ein Verrat vorkommen und für seine Familie wäre ich der A****, für den er alles aufgegeben hat und der trotzdem nie genug bekommen konnte. Wenn er ein gefestigtes soziales Umfeld, einen Job, den er mag - irgendeinen anderen Lebensinhalt außer mir - hätte, wäre es leichter.

Huhu,

es gibt Psychosoziale Beratungsstellen, die helfen können. Dort kann er reden und bekommt Hilfe. Die sind oft von der Diakonie oder Caritas.

Du hast nicht die Verantwortung für ihn. Selbst wenn er sich nach einer Trennung was antun würde, so wäre es nicht Deine Verantwortung.

Kannst Du dort vielleicht einen Termin ausmachen und mit ihm hingehen?
 
Und er hat bereits mehrmals gesagt, dass er sich das Leben nehmen wollte, bevor wir uns kennengelernt haben.
Trennen kann ich mich auch nicht. Er wird sich etwas antun, es würde für ihn trotz häufigerer Streits wie aus dem Nichts kommen.
Dann müsst ihr wohl mehr reden, damit ihr eine Lösung findet, mit der ihr euch in eine der beiden möglichen Richtungen bewegt. Wenn du ihn liebst, dann sollten beide eine Option sein.

Was für mich ein no go wäre, das wäre die Drohung, sich umzubringen. Das ist Erpressung in ihrer schlimmsten Form.
 
Was für mich ein no go wäre, das wäre die Drohung, sich umzubringen. Das ist Erpressung in ihrer schlimmsten Form.
Es wird auch erpresst, wenn man dauernd auf lieb Kind macht und runterbetet, wie lieb man jemanden hat. Bei so wem steckt doch auch meistens das Kalkül dahinter, weiter gefüttert zu werden.
Menschen sind Säugetiere und wenn er sagt, er stirbt, falls sie aufhört zu füttern, dann kann das durchaus stimmen. Er lebt von ihr.

Hier könnte helfen, dass man sich sehr unbeliebt macht, dass man möglichst ekelig schmeckt und daher nicht mehr "geliebt" wird.. Man muss den Mut haben, hässlich zu sein, blöd, deppert, so, dass dieser Mensch droht, das halte ich nicht aus- also liebe TE, mach halt endlich so, wie alle Partner, die schrecklich sind und an die man sich nur mehr sehr, sehr ungern erinnert. Lass dir was einfallen. Du hilfst ihm dabei, du tust ihm was Gutes, wenn du ihn so provozierst, dass er echt sauer ist, wirklich sauer.
 
Mein Partner und ich (w) sind beide Anfang 30 und seit sieben Jahren zusammen. Wir haben uns kennengelernt, als ich in seinem Heimatland studiert habe. Ich habe dort keine Arbeit gefunden, die mich erfüllt hat - schlimmer noch, mein Job dort hat mich depressiv gemacht. Ich bin zurück nach Deutschland gegangen und er kam ein Jahr später nach. Zu dem Zeitpunkt hatte er in seinem Land keinen Job und hat noch bei seinen Eltern gelebt. Hier in Deutschland hat ein Bekannter ihm eine Stelle besorgt, die mit dem, was er studiert hat, aber nichts zu tun hat. Es sollte nur ein Provisorium sein, mittlerweile sind es vier Jahre. Dass er keinen anderen Job findet, frustriert ihn extrem. Ich liege nächtelang wach und überlege, wie ich das ändern kann, aber ich kann es nicht. Er hat außer mir niemanden hier. Keinen eigenen Freundeskreis, nichts. Wir haben unterschiedliche Lebensvorstellungen. Ihm ist Familie sehr wichtig, für mich steht hingegen fest, dass ich keine Kinder möchte. Es ist sehr eindeutig, dass er in dieser Beziehung mehr Opfer gebracht hat als ich. Trotzdem sagt er immer, ich sei das Wichtigste für ihn. Und er hat bereits mehrmals gesagt, dass er sich das Leben nehmen wollte, bevor wir uns kennengelernt haben. Das Problem ist: Ich ertrage diese Ausweglosigkeit nicht mehr. Sein ständiges Suchen nach seinem Traumjob, der nicht kommen wird. Dass es ihm so oft offensichtlich schlecht geht. Trotzdem liebe ich ihn noch. Aber es scheint mir, als rast unser Leben auf einen Abgrund zu und ich kann nichts dagegen tun. Trennen kann ich mich auch nicht. Er wird sich etwas antun, es würde für ihn trotz häufigerer Streits wie aus dem Nichts kommen. Allein, wie ich an sowas nur denken könnte, würde ihm wie ein Verrat vorkommen und für seine Familie wäre ich der A****, für den er alles aufgegeben hat und der trotzdem nie genug bekommen konnte. Wenn er ein gefestigtes soziales Umfeld, einen Job, den er mag - irgendeinen anderen Lebensinhalt außer mir - hätte, wäre es leichter.

Ihr passt nicht zusammen. Denkst du es wäre harmonisch, wenn er den Job hätte, den er sich wünscht? Ist das überhaupt realistisch?

Es wird zum großen Bruch kommen, aber dass er dich jetzt emotional erpresst, er würde sich bei Trennung etwas antun, sollte dir auch zu denken geben.
 
Trennen kann ich mich auch nicht. Er wird sich etwas antun
Soso...Dann musst du also bis zu deinem Tode an der Seite eines Klammerbabys verbringen? Ihm gar Kinder schenken, obwohl du selber keine Möchtest?
Er hat außer mir niemanden hier. Keinen eigenen Freundeskreis, nichts.
Ddas ist seine Entscheidung. Er ist ja schon groß und könnte sich Freunde suchen. das scheint er nicht zu wollen.
Es ist sehr eindeutig, dass er in dieser Beziehung mehr Opfer gebracht hat als ich.
Die da wären?
Zu dem Zeitpunkt hatte er in seinem Land keinen Job und hat noch bei seinen Eltern gelebt.
DIESES Opfer hat er gebracht? Aus eine Misere wegzuziehen?
Und er hat bereits mehrmals gesagt, dass er sich das Leben nehmen wollte, bevor wir uns kennengelernt haben.
Er erpresst dich komplett.
Bitte versuche, wieder klar zu denken.
Schmeiß dein leben nicht weg.
Er kann zurück in die Heimat ziehen, da hat er ein Zimmer und muss den doofen Job nicht machen.
Du wirst manipuliert und bist dabei, dein leben fremdbestimmen zu lassen.
 
Freunde finden kann sehr schwer sein. Aber zumindest könnte er z.B. in einen Verein gehen um soziale Kontakte zu haben. Hat er denn Hobbys?
Wenn man nur Job und Partnerin hat...denke kein Wunder das man depressiv wird?
Nur aufeinander hängen...klingt nach "favorite Person", kann ne Weile schön sein...kann dann aber auch erdrückend sein.
Droht er immer noch mit Suizid? 🤔
 
Hey, das klingt echt nach einer schwierigen Situation, und ich kann total nachvollziehen, dass dich das belastet. Auch wenn du ihn liebst, ist es hart, wenn alles so auf dir lastet und er keine anderen sozialen Kontakte oder Ablenkungen hat. Vielleicht könnte es helfen, wenn er sich Hobbys oder eine Art Routine sucht, die ihm außerhalb der Beziehung Halt gibt – auch nur ein kleiner Ausgleich zum Frust im Job kann schon was bewirken. Vielleicht ein Sportverein oder etwas, das ihn auf andere Gedanken bringt?

Übrigens, falls er oder du einfach mal abschalten wollt, gibt es auch Sex-Chats, hier ist eine kleine Rangliste von Sex-Chats für dich:
  1. https://chatmysexy.com/
  2. https://www.sexeey.com/
  3. https://chatiwi.com/
es gibt auch andere Plattformen für etwas Unterhaltung. Das würde dir auch ein wenig den Druck nehmen und ihm gleichzeitig helfen, sich unabhängiger zu fühlen.
 
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