Mein Partner (29) und ich (26) sind seit über 7 Jahren zusammen, wohnen auch schon seit 6 J zusammen. Ich arbeite bereits, mein Freund schreibt gerade seine Masterarbeit. Wir hatten schon vor einigen Jahren mal die Schnapsidee irgendwann für 2-3 Monate ins Ausland zum Work and Travel zu gehen. Wir haben beide sowas noch nie gemacht möchten das irgendwie nachholen, bevor es an Haus- und Familienplanung geht.
Die Idee ist dann schnell wieder in den Hinterkopf geraten, weil während der letzten Jahre der Zeitpunkt nie gepasst hat. Jetzt kam das Thema aber wieder auf, denn im nächsten Jahr steht für uns sowieso eine Neustrukturierung mit Umzug, Jobwechsel ect an. Zudem wird mein Partner im nächsten Jahr 30, das Höchstalter in vielen Länden für ein Work and Travel Visum. Bisher war zumindest meine Idee immer, dass wir das ganze zusammen machen. Nun hat er mir aber gesagt, dass er diese Reise doch lieber alleine machen möchte. Im ersten Moment war ich sehr geschockt und enttäuscht, muss ich sagen. Einerseits Es verletzt mich (nach wie vor), dass er diese unglaublich tolle Erfahrung, die ganzen Erlebnisse nicht mit mir teilen möchte. Andererseits kann ich seine Gründe zumindest auch logischer Sicht aber doch verstehen:
1. Er möchte sich in dieser Zeit von niemandem einschränken lassen. Wir sind charakterlich recht unterschiedlich (ich bin eher introvertiert, brauche viel Ruhe, bin gerne alleine. Er dagegen ist extrovertiert, gerne unterwegs, trifft sich oft mit anderen, braucht immer was zutun). Er würde auch 4Uhr morgens aufstehen, um sich den Sonnenaufgang nach einer Wanderung auf dem Berggipfel anzuschauen, ich würde lieber länger schlafen und mir dann Abends den Sonnenuntergang anschauen. Das wäre im Urlaub durchaus schwierig.
2. Wenn wir zusammen auf einer Party, Veranstaltung ect sind, dann bleibt man ja doch immer irgendwie zusammen, was es aber auch schwieriger macht andere Menschen kennen zu lernen. Alleine kommt man viel schneller in Kontakt und ins Gespräch.
3. Er möchte die Reise ua auch nutzen, um besser Englisch zu lernen. Ich kann von vornherein schon besser Englisch als er. In der Vergangenheit (Urlaub) ist es schon häufiger vorgekommen, dass ich zu schnell eingreife, Sätze beende, ständig korrigiere ect, wenn er mal nicht weiterkommt oder was falsches sagt. So lernt er es ja aber auch nicht. Das wäre also einfacher, wenn er komplett auf sich allein gestellt ist.
Trotzdem bin ich immer noch enttäuscht. Sollte der Partner nicht der liebste Mensch sein, mit dem man so etwas teilt? Es verletzt mich, dass er anscheinend der Meinung ist ich würde ihn eher einschränken, als alles andere. Gerade an Problemen während der Reise kann man ja als Paar auch wachsen.
Hinzu kommt, dass ich diese Reise ja dann auch alleine machen muss. Ich hätte sie aber (auch ganz abgesehen vom Partner) doch sehr gerne zu zweit angetreten, einmal um die Erlebnisse teilen zu können, aber auch, weil ich es mir alleine nicht so richtig zutraue und mich freuen jemanden an meiner Seit zu haben. Freunde, die das mit mir machen möchte, habe ich leider gar nicht.
Wie seht ihr die Situation? Könnt ihr die Meinung meines Partners verstehen? Habt ihr sowas selber schon gemacht, evtl sogar mit Partner und könnt davon berichten?
Die Idee ist dann schnell wieder in den Hinterkopf geraten, weil während der letzten Jahre der Zeitpunkt nie gepasst hat. Jetzt kam das Thema aber wieder auf, denn im nächsten Jahr steht für uns sowieso eine Neustrukturierung mit Umzug, Jobwechsel ect an. Zudem wird mein Partner im nächsten Jahr 30, das Höchstalter in vielen Länden für ein Work and Travel Visum. Bisher war zumindest meine Idee immer, dass wir das ganze zusammen machen. Nun hat er mir aber gesagt, dass er diese Reise doch lieber alleine machen möchte. Im ersten Moment war ich sehr geschockt und enttäuscht, muss ich sagen. Einerseits Es verletzt mich (nach wie vor), dass er diese unglaublich tolle Erfahrung, die ganzen Erlebnisse nicht mit mir teilen möchte. Andererseits kann ich seine Gründe zumindest auch logischer Sicht aber doch verstehen:
1. Er möchte sich in dieser Zeit von niemandem einschränken lassen. Wir sind charakterlich recht unterschiedlich (ich bin eher introvertiert, brauche viel Ruhe, bin gerne alleine. Er dagegen ist extrovertiert, gerne unterwegs, trifft sich oft mit anderen, braucht immer was zutun). Er würde auch 4Uhr morgens aufstehen, um sich den Sonnenaufgang nach einer Wanderung auf dem Berggipfel anzuschauen, ich würde lieber länger schlafen und mir dann Abends den Sonnenuntergang anschauen. Das wäre im Urlaub durchaus schwierig.
2. Wenn wir zusammen auf einer Party, Veranstaltung ect sind, dann bleibt man ja doch immer irgendwie zusammen, was es aber auch schwieriger macht andere Menschen kennen zu lernen. Alleine kommt man viel schneller in Kontakt und ins Gespräch.
3. Er möchte die Reise ua auch nutzen, um besser Englisch zu lernen. Ich kann von vornherein schon besser Englisch als er. In der Vergangenheit (Urlaub) ist es schon häufiger vorgekommen, dass ich zu schnell eingreife, Sätze beende, ständig korrigiere ect, wenn er mal nicht weiterkommt oder was falsches sagt. So lernt er es ja aber auch nicht. Das wäre also einfacher, wenn er komplett auf sich allein gestellt ist.
Trotzdem bin ich immer noch enttäuscht. Sollte der Partner nicht der liebste Mensch sein, mit dem man so etwas teilt? Es verletzt mich, dass er anscheinend der Meinung ist ich würde ihn eher einschränken, als alles andere. Gerade an Problemen während der Reise kann man ja als Paar auch wachsen.
Hinzu kommt, dass ich diese Reise ja dann auch alleine machen muss. Ich hätte sie aber (auch ganz abgesehen vom Partner) doch sehr gerne zu zweit angetreten, einmal um die Erlebnisse teilen zu können, aber auch, weil ich es mir alleine nicht so richtig zutraue und mich freuen jemanden an meiner Seit zu haben. Freunde, die das mit mir machen möchte, habe ich leider gar nicht.
Wie seht ihr die Situation? Könnt ihr die Meinung meines Partners verstehen? Habt ihr sowas selber schon gemacht, evtl sogar mit Partner und könnt davon berichten?