Findefuchs
Sehr aktives Mitglied
Für mich persönlich wäre so eine Innigkeit mit der Familie auch nichts. Aber es geht auch hierbei darum, was man selbst bevorzugt, wie man geprägt wurde und wo die Bedürfnisse diesbezüglich liegen. Offesichtlich unterscheiden sich diese bei deiner Frau und dir. Und es geht darum, dass ihr beide glücklich in eurer Beziehung seid und zueinander findet. Das würde ich erst einmal wertfrei festhalten und das als Punkt zum Anknüpfen hernehmen, weniger Wertungen wie "Das ist nicht normal" und "Das wird wahrscheinlich für immer so gehen". Das verhärtet auch oft die Fronten bei Gesprächen.
Fakt ist, dich engt diese Nähe zu der Familie deiner Frau ein, du fühlst dich vernachlässigt und hinten angestellt und es gab Situationen, da hätte deine Frau Verständnis und Unterstützung zeigen können, hat es aber nicht getan. Für dich ist diese Art des Kontaktes ungesund und von Abhängigkeit gezeichnet - wie empfindet es denn deine Frau? Fühlt sie sich so wohl? Oder gibt es für sie auch Situationen, wo sie sich bevormundet, eingeengt und unterdrückt fühlt? Wie nimmt sie denn den Umgang mit dir wahr? Merkt sie das selbst, wie das für dich ist und was schief läuft? Unabhängig von dem, was du ihr kommunizierst?
Dass deine Frau dich da so hängen lässt, wenn dein eigener Vater im Krankenhaus liegt und um sein Leben ringt, das finde ich sehr verletzend. Für mich klingt es so, als wäre deine Frau da sehr auf sich zentriert und ihre Bedürfnisse. Kommt das hin?
Ich fände eine Paartherapie schon einmal eine gute Sache, weil ein fachlich ausgebildeter neutraler Dritter einen Blick auf die ganzen Konstellationen innerhalb eurer Beziehung und ihrer Familie wirft. Und mitunter viel zu den herrschenden Dynamiken sagen kann. Er kann zwischen euch vermitteln und manchmal löst es Konflikte besser auf, wenn eben jemand neutrales etwas kommuniziert, als wenn es nur die Beteiligten untereinander versuchen zu klären.
Ich sehe das ähnlich wie du, die Enge und Intensität der Beziehung zu ihrer Familie tut eurer Beziehung nicht gut. Allerdings finde ich auch die Frage wichtig, warum deine Frau dies selbst tut und braucht. Weil sie so geprägt wurde? Es ihr einfach auf eigene Art gut tut und gefällt? Oder sie tatsächlich eine Abhängigkeit hat, von der sie sich nicht lösen kann?
Du beschreibst, dass du deine Frau als Kind wahrnimmst. Bzw. sie wenig Reife hat. Wie drückt sich das denn sonst noch aus, außer im Bezug auf ihre Familie?
Fakt ist, dich engt diese Nähe zu der Familie deiner Frau ein, du fühlst dich vernachlässigt und hinten angestellt und es gab Situationen, da hätte deine Frau Verständnis und Unterstützung zeigen können, hat es aber nicht getan. Für dich ist diese Art des Kontaktes ungesund und von Abhängigkeit gezeichnet - wie empfindet es denn deine Frau? Fühlt sie sich so wohl? Oder gibt es für sie auch Situationen, wo sie sich bevormundet, eingeengt und unterdrückt fühlt? Wie nimmt sie denn den Umgang mit dir wahr? Merkt sie das selbst, wie das für dich ist und was schief läuft? Unabhängig von dem, was du ihr kommunizierst?
Dass deine Frau dich da so hängen lässt, wenn dein eigener Vater im Krankenhaus liegt und um sein Leben ringt, das finde ich sehr verletzend. Für mich klingt es so, als wäre deine Frau da sehr auf sich zentriert und ihre Bedürfnisse. Kommt das hin?
Ich fände eine Paartherapie schon einmal eine gute Sache, weil ein fachlich ausgebildeter neutraler Dritter einen Blick auf die ganzen Konstellationen innerhalb eurer Beziehung und ihrer Familie wirft. Und mitunter viel zu den herrschenden Dynamiken sagen kann. Er kann zwischen euch vermitteln und manchmal löst es Konflikte besser auf, wenn eben jemand neutrales etwas kommuniziert, als wenn es nur die Beteiligten untereinander versuchen zu klären.
Ich sehe das ähnlich wie du, die Enge und Intensität der Beziehung zu ihrer Familie tut eurer Beziehung nicht gut. Allerdings finde ich auch die Frage wichtig, warum deine Frau dies selbst tut und braucht. Weil sie so geprägt wurde? Es ihr einfach auf eigene Art gut tut und gefällt? Oder sie tatsächlich eine Abhängigkeit hat, von der sie sich nicht lösen kann?
Du beschreibst, dass du deine Frau als Kind wahrnimmst. Bzw. sie wenig Reife hat. Wie drückt sich das denn sonst noch aus, außer im Bezug auf ihre Familie?