frau.schokobon
Mitglied
Hallo hallo,
Ich habe schon einmal eine ähnliche Frage gestellt. Nur war ich zu feige meinen Partner zu verlassen. Oder wie auch immer man das nennen mag. Ich laufe gerne vor der Wahrheit weg, heute hat sie mich wieder eingeholt.
Ich liebe meinen Partner. Aber er ist nicht immer ehrlich zu mir. Bzw. Erzählt nicht alles und ich ignoriere es aus Angst vor der Wahrheit. Nun, ich habe heute etwas in unserer Wohnung aufgeräumt und habe Immatrikulationsbescheinigungen und Zeugnisse gefunden. Mein Freund wird in wenigen Tagen 31. Er arbeitet 2 Tage die Woche und sein höchster Bildungsabschluss ist seine Fachhochschulreife. Dessen Zeugnis ich heute gefunden habe. Mit einer Abschlussnote von 3,0
Mein Freund beschäftigt sich viel mit Politik die letzten Jahre und regt sich immer mehr über Migration und Einwanderung auf und spricht von einem verlorenen Deutschland. Zeitgleich sehe ich nun seinen Lebenslauf vor meinen Augen und ziehe Parallelen zu den in unserer Gesellschaft an! Abgehängten Personen. Und glaube, mein Freund ist einer davon.
Ich ärgere mich mit jemandem zusammen zu sein, der mittlerweile 20 Hochschulsemester hat und total ziellos studiert. Ich frage mich was aus ihm werden soll und wie er endlich einen guten Einstieg ins richtige Berufsleben findet, in dem er mehr als 10.000€ im Jahr verdient.
Ich weiß dass ich ihn nicht ändern kann, ich habe aber Angst vor der Veränderung. Ich fühle mich vielen Dingen nicht gewachsen und habe Angst, alleine zu sein, keine Wohnung zu finden, mit meinem Geld nicht zurecht zu kommen und ja auch um meinen Alltag.
Ich fühle mich so doof. Ich habe nicht mal den Mut mit ihm über das Thema zu sprechen. Wieso habe ich das ganze nie ansprechen können? Ich kann so viel über meinen Freund meckern wie ich wollte, ich weiß, letztlich liegt der Fehler bei mir. Ich muss ja nicht bei ihm bleiben.
Wieso fällt es mir so schwer?
Ich habe schon einmal eine ähnliche Frage gestellt. Nur war ich zu feige meinen Partner zu verlassen. Oder wie auch immer man das nennen mag. Ich laufe gerne vor der Wahrheit weg, heute hat sie mich wieder eingeholt.
Ich liebe meinen Partner. Aber er ist nicht immer ehrlich zu mir. Bzw. Erzählt nicht alles und ich ignoriere es aus Angst vor der Wahrheit. Nun, ich habe heute etwas in unserer Wohnung aufgeräumt und habe Immatrikulationsbescheinigungen und Zeugnisse gefunden. Mein Freund wird in wenigen Tagen 31. Er arbeitet 2 Tage die Woche und sein höchster Bildungsabschluss ist seine Fachhochschulreife. Dessen Zeugnis ich heute gefunden habe. Mit einer Abschlussnote von 3,0
Mein Freund beschäftigt sich viel mit Politik die letzten Jahre und regt sich immer mehr über Migration und Einwanderung auf und spricht von einem verlorenen Deutschland. Zeitgleich sehe ich nun seinen Lebenslauf vor meinen Augen und ziehe Parallelen zu den in unserer Gesellschaft an! Abgehängten Personen. Und glaube, mein Freund ist einer davon.
Ich ärgere mich mit jemandem zusammen zu sein, der mittlerweile 20 Hochschulsemester hat und total ziellos studiert. Ich frage mich was aus ihm werden soll und wie er endlich einen guten Einstieg ins richtige Berufsleben findet, in dem er mehr als 10.000€ im Jahr verdient.
Ich weiß dass ich ihn nicht ändern kann, ich habe aber Angst vor der Veränderung. Ich fühle mich vielen Dingen nicht gewachsen und habe Angst, alleine zu sein, keine Wohnung zu finden, mit meinem Geld nicht zurecht zu kommen und ja auch um meinen Alltag.
Ich fühle mich so doof. Ich habe nicht mal den Mut mit ihm über das Thema zu sprechen. Wieso habe ich das ganze nie ansprechen können? Ich kann so viel über meinen Freund meckern wie ich wollte, ich weiß, letztlich liegt der Fehler bei mir. Ich muss ja nicht bei ihm bleiben.
Wieso fällt es mir so schwer?