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Partner braucht metime- Anlass zur Sorge?

Nutella

Mitglied
Mein Partner wollte das Wochenende für sich haben, um mal klar Schiff zu machen, die Urlaubsreise mit seinem Kind für die Sommerferien zu planen und sich ein wenig auszuruhen.
Wenn ich da bin, ginge das angeblich nicht bzw. käme er zu nichts, weil wir dann immer kuscheln und chillen würden.

Ich dachte eigentlich, wir würden uns heute wieder sehen (wir sehen uns fast täglich), aber er macht keinerlei Anstalten, sagt, dass es ihm gerade gut tut und dass er endlich mal "was geschafft" bekommt.
Kennt ihr das aus euren Beziehungen auch oder muss ich mir Sorgen machen?
 
Nein,
wenn man sich fast täglich sieht, und der Partner dann mal ein Wochenende Zeit für sich will, muss man sich keine Sorgen machen. Finde sowas selbstverständlich.

Er hat schon auffallend betont, dass er erstmal putzen muss, dass meine Sachen rumliegen... dabei habe ich immer aufgeräumt, gesaugt und geputzt in der letzten Zeit!

Und heute ist Montag, das WE ist also rum...
 
Zusammen mit deinem Beitrag in einem anderen Faden klingt das eher so, als würde er tiefgreifend sich verändern wollen..

Er hat Midlife Crisis und ist oft unzufrieden. Dabei hat er Kind, Unternehmen, Geld, Urlaube und eine sehr tolerante und unterstützende Partnerin.

Andere würden töten für sein Leben und er hat nichts Besseres zu tun, als zu jammern, dass eine Tasche von mir auf der Ablage lag und Haare von mir im Ausguss waren.
Ja sorry dass ich existiere...

Ich sauge sehr oft, aber tagsüber geht das schlecht, wenn er oder ich im HO in Meetings sind!
 
Er hat Midlife Crisis und ist oft unzufrieden. Dabei hat er Kind, Unternehmen, Geld, Urlaube und eine sehr tolerante und unterstützende Partnerin.

Andere würden töten für sein Leben und er hat nichts Besseres zu tun, als zu jammern, dass eine Tasche von mir auf der Ablage lag und Haare von mir im Ausguss waren.
Ja sorry dass ich existiere...

Ich sauge sehr oft, aber tagsüber geht das schlecht, wenn er oder ich im HO in Meetings sind!
Warum betreust du sein Kind alleine?
Er fährt alleine in Urlaub, sagst du?

Wie lange seid ihr zusammen?
 
Auf keinen Fall klammern.
Er hat sein Leben, Du hast Deins, es gibt Gemeinsames.
Das gemeinsame sind die beidseitigen Ziele, an denen ihr arbeitet.
Alles andere ist diese gewisse " Auszeit".
Jeder braucht soviel Auszeit wie er braucht, ändern kann man niemanden.
Eine einseitig beabsichtigte Änderung würde zu Zugeständnissen führen, aus denen das Gegenüber früher oder später ausbricht, aber des lieben Friedens willen nichts davon mitteilt....
Klüger wäre es zu kommunizieren und Freiräume vorab mitzuteilen.
 
Wenn jemand ein wenig Zeit für sich beansprucht, ist das noch kein Zeichen für irgendwas.
Misstrauisch wäre ich erst wenn das überhand nimmt, und er nur noch sehr wenig Zeit mit dir zusammen verbringen möchte.
 
Ob sein Wunsch Anlass zur Sorge gibt oder nicht, ist so lange das nicht geklärt wurde, einfach nicht zu beantworten. Der schleichende Tod für eine Beziehung kann eine unterschiedliche Taktfrequenz eurer beider Leben sein. Er möchte es gerne "schneller" leben, Du langsamer. Da gibt es kein "besser" oder "schlechter". Aber es erfordert von euch Kraft und Zeit, sich anzugleichen und genau die beiden glaubt man manchmal nicht ausreichend zu haben und wer ist schuld? Die/der andere. Und manchmal stimmt das ja leider auch.

Deiner Wortwahl entnehme ich, dass Du Dich nicht wertgeschätzt fühlst, trotz allem, was Du an Positivem mit einzubringen versuchst und es Dir ja auch immer wieder gelingt. Das geht einem irgendwann "über die Hutschnur", weil Du unterschwellig oder nicht, nie "genügst". Und dann liegt es auf einmal an Dir, dass dieses oder jenes nie Wirklichkeit geworden ist und Du bist in dunklen Momenten der Klotz am Bein. Solche seelischen Verletzungen summieren sich leider.

Also aus meiner Sicht ist nicht "Sorge" angesagt, sondern Klarheit über eure Prioritäten. Wem Geld oder sozialer Status wichtig sein, der kann und will nicht wertschätzen, was ihn daran hindert, dies zu erlangen. Wem emotionale Dinge wichtig sind, kommt ohne Nähe nur schwer zurecht. Aber Nähe kann aufhalten, kann einen einbremsen. Aber wenn die/der Krieger:in nach erfolgreicher Jagd nachhause kommt und erst mal den Abwasch machen soll, dann war auch das nichts mit der Anerkennung.

Das alles lässt sich bis zu einem gewissen Punkt klären. Bis man erkennt, dass man als Fisch auf einen Baum klettern soll, weil noch Äpfel für den Apfelkuchen fehlen. Ja wie? Kannst Du das auch nicht?
 
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