Liebe Mitglieder,
Ich schreibe euch, weil ich selber nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht.
Seit knapp 5 Jahren bin ich mit meinem Partner zusammen und in Prinzip sehr glücklich, wäre dort nicht das leidige Thema Ausbildung.
Zu Beginn unserer Beziehung hatte er nichts gemacht, wollte aber an sich arbeiten. Also begann er eine Ausbildung, die er dann zweimal abbrach. Dann machte er ein Jahr absolut nichts, weil er sich für kleine Hilfsjobbs zu schade ist.
Seit August dieses Jahres, hat er mit knapp 30 eine hervorragende Ausbildung gefunden, nachdem sich andere die Finger lecken würden. Am Freitag berichtete er mir dann, dass er gekündigt wurde, weil er seit 3 Wochen nicht mehr da war.
Seitdem fühle ich mich nur noch unendlich leer, manchmal wütend und traurig zu gleich. Es macht mich wütend, dass er mich wieder 3 Wochen angelogen hat, obwohl ich ihm sagte, dass er die Ausbildung ruhig abbrechen kann, wenn es nichts für ihn ist. Hauptsache wir reden gemeinsam darüber.
Wütend bin ich aber auch darüber, dass er nun wieder das Opfer ist. Er suhlt sich im Selbstmitleid, erzählt ich hätte etwas besseres verdient und wenn ich ihn nach Stunden Recht gebe, weil ich es einfach nicht mehr hören kann, sagt er das wir doch zusammen gehören.
Er hat, genau wie ich, schwere Depression nach seiner Aussage, will sich aber nicht behandeln lassen.
Ich bin mit meinem Latein am Ende, wie soll man jemanden helfen, der sich AKTIV nicht helfen lassen will, sondern lieber nur über sein Elend klagt?
Wir wollen/wollten in 3 Jahren heiraten, dann wären wir beide fest im Arbeitsmarkt integriert und wollten dann auch mit der Familienplanung anfangen.
Aber wie soll das von statten gehen, wenn er noch nicht mal für sich selber sorgen kann und immer wieder eine Ausbildung nach der anderen abbricht? Ich brauche einen Mann an meiner Seite, der sich selber, und nicht über seine Eltern, über Wasser halten kann.
Beim Lesen denkt ihr euch sicher alle, dass ich ohne diesen Mann besser dran wäre. Rein rational sehe ich das auch.
Nur mein Herz sagt etwas anderes, denn neben dem Ausbildungschaos und den entsprechenden Lügen, ist er ein sehr zuverlässiger Partner, der ansonsten ehrlich, hilfsbereit und sehr liebevoll ist.
Nur wenn es um eine Ausbildung geht und darum endlich aus seiner Komfortzone zu kommen, wird er zu einem anderen Menschen.
Bis jetzt konnte ich ihn immer auffangen und motivieren, dass am Ende doch alles gut wird. Aber diese Kraft besitze ich seit Freitag nicht mehr, also herrscht mehr oder weniger Funkstille, in der ich ihn sehr vermisse. Gestern telefonierten wir zwar kurz, da musste ich allerdings nach 20 Minuten abbrechen, da so eine enorme Wut in mir aufkochte und ich nichts falsches sagen wollte...
Ich weiß nicht was ich tun soll, gebe ich die Beziehung auf fühle ich mich wie eine Verräterin, bleibe ich, fühle ich mich wie die Doofe mit der man so was ja machen kann.
Ich schreibe euch, weil ich selber nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht.
Seit knapp 5 Jahren bin ich mit meinem Partner zusammen und in Prinzip sehr glücklich, wäre dort nicht das leidige Thema Ausbildung.
Zu Beginn unserer Beziehung hatte er nichts gemacht, wollte aber an sich arbeiten. Also begann er eine Ausbildung, die er dann zweimal abbrach. Dann machte er ein Jahr absolut nichts, weil er sich für kleine Hilfsjobbs zu schade ist.
Seit August dieses Jahres, hat er mit knapp 30 eine hervorragende Ausbildung gefunden, nachdem sich andere die Finger lecken würden. Am Freitag berichtete er mir dann, dass er gekündigt wurde, weil er seit 3 Wochen nicht mehr da war.
Seitdem fühle ich mich nur noch unendlich leer, manchmal wütend und traurig zu gleich. Es macht mich wütend, dass er mich wieder 3 Wochen angelogen hat, obwohl ich ihm sagte, dass er die Ausbildung ruhig abbrechen kann, wenn es nichts für ihn ist. Hauptsache wir reden gemeinsam darüber.
Wütend bin ich aber auch darüber, dass er nun wieder das Opfer ist. Er suhlt sich im Selbstmitleid, erzählt ich hätte etwas besseres verdient und wenn ich ihn nach Stunden Recht gebe, weil ich es einfach nicht mehr hören kann, sagt er das wir doch zusammen gehören.
Er hat, genau wie ich, schwere Depression nach seiner Aussage, will sich aber nicht behandeln lassen.
Ich bin mit meinem Latein am Ende, wie soll man jemanden helfen, der sich AKTIV nicht helfen lassen will, sondern lieber nur über sein Elend klagt?
Wir wollen/wollten in 3 Jahren heiraten, dann wären wir beide fest im Arbeitsmarkt integriert und wollten dann auch mit der Familienplanung anfangen.
Aber wie soll das von statten gehen, wenn er noch nicht mal für sich selber sorgen kann und immer wieder eine Ausbildung nach der anderen abbricht? Ich brauche einen Mann an meiner Seite, der sich selber, und nicht über seine Eltern, über Wasser halten kann.
Beim Lesen denkt ihr euch sicher alle, dass ich ohne diesen Mann besser dran wäre. Rein rational sehe ich das auch.
Nur mein Herz sagt etwas anderes, denn neben dem Ausbildungschaos und den entsprechenden Lügen, ist er ein sehr zuverlässiger Partner, der ansonsten ehrlich, hilfsbereit und sehr liebevoll ist.
Nur wenn es um eine Ausbildung geht und darum endlich aus seiner Komfortzone zu kommen, wird er zu einem anderen Menschen.
Bis jetzt konnte ich ihn immer auffangen und motivieren, dass am Ende doch alles gut wird. Aber diese Kraft besitze ich seit Freitag nicht mehr, also herrscht mehr oder weniger Funkstille, in der ich ihn sehr vermisse. Gestern telefonierten wir zwar kurz, da musste ich allerdings nach 20 Minuten abbrechen, da so eine enorme Wut in mir aufkochte und ich nichts falsches sagen wollte...
Ich weiß nicht was ich tun soll, gebe ich die Beziehung auf fühle ich mich wie eine Verräterin, bleibe ich, fühle ich mich wie die Doofe mit der man so was ja machen kann.