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Parkplatzphänomen und was ist eure Erklärung?

Auto habe ich nicht, aber daß sich in einem praktisch leeren U-Bahn-Abteil eine Person ganz frech neben mich zwängt daß ich meine Tasche wegtun mußte, obwohl jede Menge Plätze frei waren habe ich auch schon erlebt, gerade daß sie sich nicht gleich auf meinen Schoß gesetzt hat, da habe ich mir auch gedacht, was stimmt nicht mit der?
Dazu kommt das Phänomen, daß sich Leute am liebsten an engen Stellen hinstellen und palavern, egal ob in den Reihen eines Supermarktes oder woanders, als ob sie mit purer Absicht den Weg für andere blockieren wollen. Ich denke das ist eine reine Instinktreaktion die über ungezählte Generationen in kriegerischen Zeiten entstanden ist, die engste Stelle ist am leichtesten gegen Feinde zu verteidigen. Beweis daß man seinen primitiven Instinkten immer noch unterworfen ist, wenn man sich ihrer offensichtlich nicht bewußt ist.
 
Ich will Euch mal - ohne Kommentar dazu - erzählen was mir ein Kneiper im Scbwabenländle erzählt hat, der nicht aus selbigem stammt.

Er meinte, es wäre hier unmöglich, jeder Schwabe sitzt an einem eigenen Tisch. Niemand käme auf die Idee sich zu einem "Fremden" zu setzen. Lieber 20 Tische mit je einer Person als dass sich mal zwei zusammensetzen und sich kennenlernen".

Falsch lag er damals nicht, ich habe in genau dieser Kneipe dann beobachtet ob mal Fremde zueinander stoßen - seine Gedanken dazu kann sich jede-/r selber machen - Grisu
 
Du willst also noch schnell in den Supermarkt, der ganze Parkplatz ist leer und Du stellst Dich nicht in Eingangsnähe?
Liest sich wie ein Vorwurf.
Warum sollte man nicht in der Nähe des Einganges parken, wenn dort genügend Platz ist und man niemanden dabei behindert. ???
Die Frage hier ist doch, warum sich einige Lemminge dann genau ganz eng daneben stellen müssen, obwohl noch genügend andere Plätze frei sind.
Dieses Verhalten beobachten viele Leute und ist absolut keine Seltenheit.
Und genau das ist mir ebenfalls schon öfter passiert und die Auflösung, warum es dieses Verhaltensmuster gibt, ist für mich ebenfalls sehr spannend und interessant mal aufzubröseln.
Es geht ja nicht darum, ob es unerlaubt ist, sich in jede kleinste Parklücke reinzuquetschen, sondern WARUM das einige Zeitgenossen machen müssen , obwohl woanders viel Platz vorhanden ist.
 
Liest sich wie ein Vorwurf.
Warum sollte man nicht in der Nähe des Einganges parken, wenn dort genügend Platz ist und man niemanden dabei behindert. ???
Die Frage hier ist doch, warum sich einige Lemminge dann genau ganz eng daneben stellen müssen, obwohl noch genügend andere Plätze frei sind.
Dieses Verhalten beobachten viele Leute und ist absolut keine Seltenheit.
Und genau das ist mir ebenfalls schon öfter passiert und die Auflösung, warum es dieses Verhaltensmuster gibt, ist für mich ebenfalls sehr spannend und interessant mal aufzubröseln.
Es geht ja nicht darum, ob es unerlaubt ist, sich in jede kleinste Parklücke reinzuquetschen, sondern WARUM das einige Zeitgenossen machen müssen , obwohl woanders viel Platz vorhanden ist.
Ich glaube, Du hast Dich verlesen.
 
Das Phänomen ist eigentlich gegen die menschliche Natur. Es gibt eine ganze Reihe von Studien zum Nähe-Distanz-Verhalten im öffentlichen Raum.

Neben individuellen Vorlieben ist es stark kulturell/ regional geprägt.

Üblicherweise hält man einen Wohlfühlabstand. Wird der unterschritten, fühlen sich andere Menschen unwohl und können sogar aggressiv reagieren, wie man hier im Thread sieht.

So, wie es Menschen gibt, die gezielt deutlichere Nähe zu fremden Menschen suchen, gibt es Menschen, denen andere Menschen schnell zu nahe sind, obwohl das gemessen an den regionalen Gewohnheiten nicht der Fall ist.

Wenn diese beiden Sorten dann manchmal zusammen treffen, passiert das, was hier im Thread beklagt wird.

Dazu gehört auch, dass selten vorkommende Ereignisse zu "immer, wenn" aufgebauscht werden. Hat was mit dem Naturell und der selektiven Wahrnehmung zu tun.
 
Er meinte, es wäre hier unmöglich, jeder Schwabe sitzt an einem eigenen Tisch. Niemand käme auf die Idee sich zu einem "Fremden" zu setzen. Lieber 20 Tische mit je einer Person als dass sich mal zwei zusammensetzen und sich kennenlernen".

Warum sollte man das auch wollen? Ich finde es als äußerst störend und unangenehm, wenn sich jemand zu mir setzen wollen würde.
 
Er meinte, es wäre hier unmöglich, jeder Schwabe sitzt an einem eigenen Tisch. Niemand käme auf die Idee sich zu einem "Fremden" zu setzen. Lieber 20 Tische mit je einer Person als dass sich mal zwei zusammensetzen und sich kennenlernen".
Beim Kneipenthema würde ich persönlich übrigens differenzieren. Prinzipiell habe ich nichts dagegen, neue Menschen kennenzulernen. Allerdings ist es meiner Erfahrung nach häufig so, dass sich keine Leute zu einem setzen, die gern mit mir reden wollen würden. Vielmehr setzen sich meistens Paare oder Familien zu einem (aus Platzmangel bzw. weil es keine freien Tische gibt), die überhaupt kein Interesse an Kontaktaufnahme haben. Man sitzt dann zwar dicht beieinander, redet aber fast kein Wort. Und ich fühle mich dann wie ein unwillkommener Eindringling in deren Familienrunde, obwohl sie sich zu mir gesetzt haben.

Was mir andererseits auch nicht angenehm wäre: wenn sich jemand zu mir an den Tisch setzt und mir ungefragt seine Weltanschauungen aufs Auge drückt, also eine Art Vortrag über seine Lieblingsthemen anfängt, z.B. über die schlechte Gesellschaft oder die Politik, etc.
 
Üblicherweise hält man einen Wohlfühlabstand. Wird der unterschritten, fühlen sich andere Menschen unwohl und können sogar aggressiv reagieren, wie man hier im Thread sieht.
Ein Wohlfühlabstand ist wirklich sehr wichtig, deshalb wundert man sich hier im Thread, warum es einige Fahrer gibt, denen diese Schwelle schlicht egal ist, die sehr aufdringlich sind und direkt Spiegel an Spiegel parken müssen. Finde ich eine Frage, über die es lohnt mal nachzudenken.
Von einem aggressivem Verhalten hingegen war hier ja nie die Rede, wo hast du das denn gelesen? Aber gibt ja so ein Sprichwort:
"Was ich denk und tu, traue ich nur andere zu."
 

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