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Panische Angst vor Vorstellungsgespräch

Mir wurde gesagt, dass das Gespräch 1 Stunde dauern wird und da mehrere beteiligt sein werden - wo ich mich frage: was zur Hölle wollen die von mir? Das Praktikum soll ungefähr 6 Monate dauern und man ist nur Praktikant. Selbst wenn ich total ungeeignet wäre, würde das denen kaum etwas ausmachen finanziell.

Nur leider kann ich es mir nicht leisten, VGs zu versemmeln, bis Mitte Dez sollte ich einen Vertrag vorlegen können bei der Hochschule.

Danke🙂

Wenn sich mehrere beteiligen bedeutet das auch, dass es Ihnen wichtig ist.

Du wirst da nicht zur allgemeinen Belustigung eingestellt. Die haben DICH eingeladen weil Dein Lebenslauf ansprechend war. Du darfst gern nervös sein, das wäre ich auch. Aber mach Dich nicht so klein.

Die Leute haben besseres zu tun als Gespräche zu führen wo eh nix rauskommt. Nochmals, die haben Interesse an Dir! 😉
 
Nabend Großstadtlegende,
Wie war dein Tag/dein Vorstellungsgespräch?
Was hattest du für einen Eindruch und Gefühl?

Ich will jetzt nicht aufdringlich neugierig sein, antworte nur wenn du magst🙂
 
- Rückmeldung -

Das Gespräch vor 1 Stunde ungefähr zu Ende. Ich war nicht so nervös, weil mich der Recruiter noch ein wenig herumgeführt hat; er ist sehr jung, weshalb das Eis ein wenig gebrochen war. Dann kamen noch 2 andere Kolleginnen, die auch alle sehr nett waren.

Das Gespräch verlief erstmal ganz ok, die haben sich vorgestellt, dann habe ich mich vorgestellt und ein bisschen meinen Lebenslauf wiedergegeben. Dann ging die Fragerunde los, ich wurde einige Standardfragen gefragt, aber auch schnell themenspezifische Fragen à la "Stellen Sie sich vor Sie sind ich ... was würden Sie tun?" Es gab eine Hauptfragenstellerin, die auch die Praktikanten betreut. Da sie oft nachgehakt hat, habe ich gemerkt, dass meine Antworten wohl nicht so überzeugend rüberkamen.
Ich wurde Dinge gefragt wie "Wo sehen Sie Ihre Stärken?" und "Wo haben Sie am meisten Freude?", ein paar Fragen waren auch sehr offen.

An ein paar Stellen ins Stocken geraten und habe auch gemerkt, dass die mit meinen Antworten nicht so ganz zufrieden waren, weil es auch ein paar unangenehme Schweigesekunden gab. Ich habe so eine blöde Angewohnheit, dass ich, wenn ich etwas sage, was mir nicht so gefällt, das Gesicht leicht verziehe. Das hat die andere wohl gesehen.

Bevor das Gespräch losging, habe ich auch noch eine andere gesehen, die ich kenne, die mit mir dasselbe studiert - schon da dachte ich: na toll, gegen die hast Du eh keine Chance.

Es wurde nichts über meine Ausbildung bzw. über die Firma gefragt, die haben mir gesagt, dass sie mehr zwischen den Zeilen lesen würden. Ich habe oft gedruckst oder konnte nicht die richtigen Wörter finden... hab dann auch einmal gesagt, als ich mich verhaspelt habe, dass ich etwas aufgeregt bin.
Also nicht sehr überzeugend insgesamt.

Was mich etwas aus dem Konzept gebracht hat, war die Tatsache, dass der Recruiter und seine Kollegin ein paar Mal geschmunzelt oder so breit gegrinst haben, während die andere mit mir gesprochen hat. Ich hatte das Gefühl, die lachen mich aus oder sowas. Die eine hat dann irgendwas auf meine Bewerbung draufgeschrieben und dem anderen einen Ellenbogenknicks gegeben - ich glaube da stand sowas drauf wie "Abgelehnt!" Die, die das geschrieben hat, ist auch während dem Gespräch einmal aufgestanden, durchs Zimmer gelaufen und hat sich wieder hingesetzt.

Bei mir war da eigentlich schon klar, dass es gelaufen ist. War dann aber doch etwas verwirrt, weil man mich gefragt hat, bis wann ich den Vertrag haben müsste, wann ich anfangen wollen würde und ob es auch früher ginge. Man hat mir auch viel über das Praktikum erzählt, so als würde ich gleich morgen anfangen.
Mein Kumpel meinte, das wären Standardfragen gewesen, das würden die bei jedem machen. Ich habe die andere, die sich dort beworben hat, auch gefragt, sie wurde dasselbe gefragt.

Von dem Recruiter wurde ich dann rausbegleitet, ich habe ihm dann eben so gesagt, dass ich ein schlechtes Gefühl habe (ich weiß nicht, ob ich das hätte sagen sollen) und er fragte dann, ob ich denn noch andere Stellen hätte, bei denen ich mich beworben hätte, also ob ich noch andere Vorstellungsgespräche hätte. Das war so n Zeichen à la "Wir hoffen, Sie finden was Anderes". Wenn man jemanden einstellen will, fragt man sowas nicht. Habe ihm dann gesagt, dass ich welche hätte (obwohl das nicht stimmt) aber alles andere wäre unglaubwürdig gewesen, aber, dass dieses Unternehmen mein Favorit wäre. Dann hat er gefragt, wieso und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das zum Gespräch dazugehörte. Ich denke, dass ich spätestens Do. die Absage erhalten werde. Ich werde auch eine Reisekostenrückerstattung erhalten.

Das war einfach nur peinlich im Nachhinein. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was ich tun soll. Ich glaube zu 90% dass ich diese Stelle nicht bekommen werde, die werden mich sicher nicht der anderen vorziehen. Ich glaube dass ich so den Eindruck vermittelt habe, dass ich nicht so recht weiß was ich dort zu tun habe...

Ich muss innerhalb von 2 Wochen einen Vertrag irgendwie bekommen... und das einzige VG was ich ergattern konnte wird mir wohl absagen. Das hat auch nichts mit "Ja wirst schon sehen" zu tun... ich weiß es einfach, man merkt das ob jemand dich will oder nicht.

Danke fürs Zuhören
 
- Rückmeldung -

Das Gespräch vor 1 Stunde ungefähr zu Ende. Ich war nicht so nervös, weil mich der Recruiter noch ein wenig herumgeführt hat; er ist sehr jung, weshalb das Eis ein wenig gebrochen war. Dann kamen noch 2 andere Kolleginnen, die auch alle sehr nett waren.

Das Gespräch verlief erstmal ganz ok, die haben sich vorgestellt, dann habe ich mich vorgestellt und ein bisschen meinen Lebenslauf wiedergegeben. Dann ging die Fragerunde los, ich wurde einige Standardfragen gefragt, aber auch schnell themenspezifische Fragen à la "Stellen Sie sich vor Sie sind ich ... was würden Sie tun?" Es gab eine Hauptfragenstellerin, die auch die Praktikanten betreut. Da sie oft nachgehakt hat, habe ich gemerkt, dass meine Antworten wohl nicht so überzeugend rüberkamen.
Ich wurde Dinge gefragt wie "Wo sehen Sie Ihre Stärken?" und "Wo haben Sie am meisten Freude?", ein paar Fragen waren auch sehr offen.

An ein paar Stellen ins Stocken geraten und habe auch gemerkt, dass die mit meinen Antworten nicht so ganz zufrieden waren, weil es auch ein paar unangenehme Schweigesekunden gab. Ich habe so eine blöde Angewohnheit, dass ich, wenn ich etwas sage, was mir nicht so gefällt, das Gesicht leicht verziehe. Das hat die andere wohl gesehen.

Hi,
ich würde das nicht überbewerten. Vorstellungsgespräch ist eine Stresssituation, wo man eben testet, wie der Bewerber reagiert. War das dein erstes Gespräch? Sorry, wenn ich da was überlesen habe. Peinlich muss es dir nicht sein.

Du sagst selber, du kamst sehr unsicher rüber. Und du hattest vorher schon extreme Panik. im Nachhinein zu sagen, du denkst, es lief nicht so gut, das kam mit Sicherheit nicht so gut rüber. Man weiß aber nicht, ob das wirklich entscheidend ist. Eigentlich endet das Gespräch auch erst mit allem, wenn man aus der Firma raus ist. Ich war bei meinem ersten Gespräch so erleichtert, dass es wohl zu Ende ist, da habe ich dann meine Tasche im Raum liegen lassen. DAS war peinlich!

Ich kann dir nur raten für die Zukunft aus meiner Erfahrung: übe das vorher. Ich hatte mir ein Buch gekauft, von wegen erfolgreiches Vorstellungsgespräch und hatte mir dann für mich selber für alle Fragen, die kommen könnten Antworten zurecht gelegt. Und meinen Lebenslauf in Kurzform habe ich praktisch auswendig gelernt.

Auch wenn das vielleicht dämlich rüberkommt. Dann habe ich mir halt notiert, was sage ich denn, wenn die mich fragen "Was sind Ihre Schwächen?" "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?" und als Standard "Warum haben Sie sich hier beworben?"

Und wenn du die Möglichkeit hast, dann übe das vorher mit jemandem. Wenn es nur um Unsicherheit geht.

Und ich hatte in meinem Berufsleben bisher zahlreiche Vorstellungsgespräche, auch für befristete Projekte, und jedesmal habe ich mich lange darauf vorbereitet, von wegen Info zum Unternehmen usw. und es kamen alles mögliche an Fragen. Und ich hatte davon ein Gespräch, das aggressiv geführt wurde und die Stelle hätte ich bekommen, habe aber selber abgelehnt.

"Warum sollten wir Sie einstellen?"

Wenn du dir vorher eine Antwort ausgedacht hast, die du auch begründen kannst, dann kommst du im Gespräch auch nicht ins Schwimmen.

Die Reaktion der Personaler auf dich mit ihren Geheimzeichen, anstupsen, rumlaufen im Gespräch oder was auch immer, das solltest du ignorieren. Entweder es ist einfach schlechte Kinderstube, dass vor dir zu machen, oder sie wollen dich austesten. Ich habe beim angestarrt werden von anderen Teilnehmern bei einem Gespräch mit 8 Leuten dann auch mal die Dame angelächelt, die mich so fixiert hatte.

Ich war auch immer aufgeregt, weil es ja auch um einiges geht. Und das kann man auch schlecht unterdrücken. Aber mir hat immer die Vorbereitung gut geholfen, sicherer zu werden.

Ich wünsche dir alles Gute!
 
Hallo,

was ich aus meiner langjährigen Erfahrung was Vorstellungsgesprächen betrifft gelernt habe, ist: man soll sich wirklich perfekt , also so gut wie möglich vorbereiten. Diese ganze Standartfragen kann man be jeden Bewerbungshilfeportal finden: Ihre stärken/schwächen, wo sehen sie sich in 5 Jahren..blablabla... das übiche halt Man hole dann die Tipps wie man am besten auf diese Fragen reagiert, was man halt antwortet um überzeugend und positiv rüber zu kommen und übt es bis der Arzt kommt. Je mehr man das Gespräch übt umso sicherer ist man beim tatsächlichen Gespräch im nachinein.
Ich habe oft jemanden dann vor dem VG gebeten den Personaler zu spielen und habe alles mehrmals durchgegangen während eine andere Person im Zimmer war und den Arbeitgeber vorspielte. Das hilft!! Kann ich nur empfehlen.
Versuche es so oft durchlaufen zu lassen, bis Du fließend alle tückischen Fragen und generell deine eigene Geschichte beantworten kannst, ohne zu stottern und ohne Pausen mit leichten Lächeln im Gesicht. Versuch locker zu sein- die anderen sind ja auch nur Menschen und kochen ihre Morgenkaffe auch nur mit Wasser!😉
 
So einen Zirkus habe ich nie veranstaltet. Schon gar nicht mit den Standardfragen.

Ich bin da immer relativ unbeschwert reingegangen.

Ich habe mir eine Mappe mit den wichtigsten Infos zur Firma zusammengestellt und einen Fragenkatalog, den ich an die Firma hatte.

Angezogen habe ich das worin in mich wohl gefühlt habe. Noch nicht mal besonders schick.

Jeans , T-Shirt ein schöne Weste und anständige Schuhe.

Das war es.

Und das hat auch gereicht.

Im Endeffekt ist es doch nur ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen und sich gegenseitig Fragen zu stellen.

Nicht mehr und nicht weniger.
 
Hei
Mit den Vorstellungsgesprächen ist das so eine Sache....
Mein Nichte hat sich letzten Jahr beworben und anschließend gemeint:
Ach du heiliger Bimbam, das wird nichts. Ich habe mich zu Tode blamiert, so einen Trottel würde ich auch nicht einstellen.
Die ganze Familie hat Tränen gelacht, als sie uns dieses Gespräch wiedergab. Sie stolperte wirklich von einem Fauxpas in den nächsten.
2 Wochen später bekam sie auf Grund dieses Vorstellungsgespräch bei 3 unterschiedlichen Kommunalbehörden Jobangebote.
Vielleicht überzeugte sie gerade wegen Ihrer Ehrlichkeit und ihrem natürlichem Wesen. Besonders geschickt hat sie sich beim Gespräch sicher nicht verhalten.
Man kann oft nicht in die Gedanken der Personaler hineinsehen.
 
Ich habe gerade einen Bewerbungsmarathon hinter mir...
Ich muss sagen, es ist deprimierend wenn man sich super vorbereitet und dann doch die Absage kassiert.
Mir hat es aber geholfen irgendwann nicht mehr in die Vorstellungsgespräche zu gehen mit dem Hintergedanken "das muss jetzt klappen". Sich selber weniger Druck zu machen, ist meines Erachtens viel Wert. Man darf auch nicht vergessen, man guckt sich die Firma ja auch selber an. Also ein Stück weit muss es dir gefallen, also sie müssen dich überzeugen zu Ihnen zu kommen. Vielleicht hilft das ja bei deiner Angst.
 

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