Da mir das Ganze demnächst auch mal bevorsteht: hat jemand einen Automatikführerschein gemacht und kann mir sagen obs wirklich schneller und einfacher geht und vielleicht sogar billiger ist?
Werde mir einen Twizy anschaffen, der geht ja mit Automatik.
Die üblichen Argumente gegen Automatikführerschein fallen bei mir aus, ich seh da nur Vorteile. Grad das Schalten ist das Schlimmste beim Autofahren find ich. Wenn das wegfällt ist die Panik doch schon wesentlich kleiner?
Also wer sowas gemacht hat, bitte mal berichten, wie es war 🙂.
Und deine Idee mit Automatik find ich echt gut. Wenns nicht anders geht, werd ich das machen. Die Autos sind dann zwar teurer aber ich geb ehrlichgesagt lieber etwas mehr Geld aus, als dass es mir dann wieder so geht wie damals.
Würde ich nicht machen, wenn es irgendwie anders geht. Stell dir mal vor, du hast den Führerschein und auch schon einiges an Fahrpraxis und würdest dann auch mit Schaltung gut zurecht kommen. Und hast dann nur Einschränkungen. Nicht nur beim Kauf eines neuen/gebrauchten Autos. Einfach mal von einem Kumpel kurz den Wagen leihen? Geht nicht, der hat ja Schaltung. Du bist mit einer Freundin abends aus mit ihrem Auto, ihr geht's nicht gut (oder hat Alkohol getrunken, whatever). Kannst du nicht fahren? Nein, geht nicht, ist ja keine Automatik. Oder du fährst dann doch, und dann ist eine Kontrolle ...
Die üblichen Argumente gegen Automatikführerschein fallen bei mir aus, ich seh da nur Vorteile. Grad das Schalten ist das Schlimmste beim Autofahren find ich. Wenn das wegfällt ist die Panik doch schon wesentlich kleiner?
Also wer sowas gemacht hat, bitte mal berichten, wie es war .
Das Schalten ist doch das beste am Autofahren!
Zwei meiner Autos bisher hatten Automatik. Ein Kadett (Katastrophe, 3-Gang-Automatik bei 75 PS) und ein Omega (schon besser, 150 PS mit 4-Gang-Automatik und Wandlerüberbrückung). Man kann auch mit Automatik den Gangwechsel beeinflussen mit dem Gasfuss oder eben auf "nur bis 3", "nur bis 2" stellen am Wahlhebel und so auch runterschalten, wenn man will.
In der Stadt und auf der Autobahn im Stau ist Automatik auch angenehm. Aber meiner Meinung nach passt Automatik vor allem zu großen, drehmomentstarken Autos (z.B. Mercedes oder Ami-Schlitten).
"Wenn das wegfällt ist die Panik doch schon wesentlich kleiner"
Dann solltest du (ihr) vielleicht erstmal an der "Panik" arbeiten. Ich finde den Gedanken, dass Leute vor, neben oder hinter mir rumfahren und dabei Panik schieben, nicht gerade beruhigend.
Wenn ihr gerade erst anfangt und euch vielleicht nicht so für Autos und Autofahren interessiert, wie ich es seit frühester Jungend tue, mag da alles schwierig erscheinen.
Wer keinen Bezug zum Auto hat und es nur als notwendiges Übel ansieht, um von A nach B zu kommen, mag das erstmal anders sehen.
Aber es ist so schwierig nicht. Mit ein bisschen Übung klappt das auch. Herrje, als meine Eltern ihren Führerschein machten, haben die das auf einem VW-Käfer mit unsynchronisiertem Getriebe und Seilzug-Bremsen gemacht. Da musste man beim Runterschalten noch Zwischengas geben (also auskuppeln, im Leerlauf wieder einkuppeln, Gas geben, dann wieder Kupplung treten, Gang einlegen und hoffen, dass es nicht "krrrrr" macht). Und damals musste man schon vorausschauend fahren, ohne Bremskraftverstärker oder gar ABS. Vollbremsung hiess damals, mit beiden Füssen auf dem Bremspedal zu stehen und alles zu geben, was man hat.
Wie dem auch sei, meine Tips:
Vielleicht mal auf einem Platz, auf dem man auch ohne Führerschein fahren darf, mit Eltern oder Freunden üben. Vor allem das Schalten und alles andere auch. Da hat man Zeit, keinen Fahrlehrer neben sich und kann einfach mal ausprobieren (*)
Wenn das nicht geht, vielleicht mal "Trockenübungen" machen. Mir hat das sehr geholfen, denke ich. Allerdings hab ich die nicht vor meinem Führerschein gemacht, sondern mit 6/7 Jahren. Autos und Auto fahren interessierten mich halt schon immer und ich hab meinen Vater sehr aufmerksam beobachtet. Und das Auto meines Vaters war damals so mit mein Lieblingsspielplatz, hab da stundenlang "Autofahren gespielt", also Schalten, blinken, "Brumm-Brumm"-machen ...
Mein Fahrlehrer wollte mir bei der ersten Fahrstunde jedenfalls nicht glauben, dass ich noch nie heimlich (z.B. auf nem Feldweg) geübt hatte. Wir sind dann direkt in der ersten Stunde in den Stadtverkehr und hat auch alles super geklappt. Weil ich eben die Grundlagen (wo was ist, wie muss ich schalten, wo muss ich blinken) schon lange drauf hatte, ohne je wirklich gefahren zu sein.
Erscheint vielleicht etwas seltsam, wenn du das als erwachsene Frau machst, aber vielleicht hilft es ja (musst ja nicht "Brumm-Brumm" machen). 🙄
Jedenfalls kann ich nur sagen, dass das Schalten (was ja hier so das Problem zu sein scheint), mit ein bisschen Fahrpraxis kein Problem mehr sein wird. Wirklich nicht, glaubt mir!
Ich hoffe, dass ihr das schafft und auch ein bisschen Spass am Autofahren findet. Mir macht es jedenfalls jede Menge Spass!
Gruss,
Garak
(*) ich hab erst spät schwimmen gelernt. Nicht in der Grundschule, nicht auf den ersten Jahren auf dem Gymnasium. Ich war da Spätzünder. Und wie hab ichs gelernt? Bin irgendwann mal einfach ins nächste Schwimmbad gegangen (weil ich die Situation schon sehr doof fand) und hab dann selbst mal geübt, aber ohne Freunde, Klassenkammeraden oder Lehrer. Und nach so drei mal dort konnte ich schwimmen. Das hatte bisher kein Lehrer geschafft ...