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Panikattacken wegen Kündigung

G

Gast

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Hallo bin 26 und Führungskraft von 20 Mitarbeitern.
Vor paar Monaten musste ich dem Chef helfen jemand zu kündigen (aus meinem Team). Seit dem habe ich Probleme: gehe ungern zur Arbeit, bin sehr dünnhäutig, habe angst weiter weg zu fahren von zu Hause, habe angst woanders zu schlafen, habe oft Atemnot, Bluthochdruck daher habe ich vor 2 Monaten beschlossen zu gehen. Habe übermorgen die Vertragsunterzeichnung und werde dann kündigen. Mein Chef ahnt nichts- ich habe angst ihm das Zusagen aber muss gehen! Sind de Symptome bekannt? Gehen die weg nach der Kündigung? Gerade jetzt bekomme ich oft schlecht Luft ...... Habe halt angst vor dem Ablauf und was er sagt 🙁

Angst vorm wegfahren ist doch echt komisch je weiter ich mich von Zuhause entferne desto stärker wir die angst (30km, 70km, 100 USW.
 
Hallo,
das was du beschreibst klingt echt merkwürdig. Meinst du das hatte echt was damit zu tun, dass du mithelfen musstest jemanden zu kündigen? Oder ist einfach privat irgendwas passiert was da zusätzlich noch zu stress geführt hat?
Also es klingt auf jeden Fall nach Stress. Was du auch mal machen kannst ist ein Vitaminpräparat einzunehmen, z.B. Orthomol vital, das wirkt auf jeden Fall unterstützend bei sowas und hilft dem Körper, sich wieder zu regenerieren (manchmal liegen solche extremen Reaktionen auch an Mangelerscheinungen von Vitaminen und Spurenelementen...)
Ich weiß nicht ob Kündigung der richtige Weg ist, kannst du nicht offen mit deinem Vorgesetzten drüber sprechen? Hast du denn die Ursachen rausgefunden warum das so ist?
Liebe Grüße,
Susy.
 
Ich weiss nicht in was für einer Bude du tätig bist, aber bei uns gehört jemanden zu mobben und vorführen nicht zu den Aufgaben eines Teamleiters.

Moin

versuch es doch mal mit lesen. Es steht nirgends etwas vom mobben und sonstwas.

So nebenbei betreibe ich eine eigene "Bude" (um in deiner Diction zu bleiben).
 
(dem Chef auch noch!) "helfen, jemandem zu kündigen" klingt aber schon etwas seltsam. Kann Cheffchen das nicht alleine? Muss man Cheffchen dabei den Füller halten und diktieren?

Ich will nichts unterstellen, aber es klingt einfach schräg. 😀

Und ja, ich kann mir gut vorstellen, dass das einen nicht allzu kaltschnäuzigen, erst 26 Jahre jungen Mitarbeiter ganz schön mitnehmen kann.
 
Ehrlich gesagt verstehe auch ich die den Ausdruck "dem Chef beim Kündigen helfen" als Mithilfe beim Mobbing. Jemanden einfach zu kündigen, weil dem Chef dessen Nase oder Charakter nicht gefällt geht schlecht. Da braucht man nach der Probezeit schon bessere Gründe. Kann es sein, dass der Threadersteller eben bei der Suche von solchen oder beim Erzeugen von solchen mitgeholfen hat? Ich glaube nämlich kaum, dass bei MitAnwesenheit bei einem Kündigungsgespräch eine solche Symptomatik auftritt.

Hierbei handelt es sich gemeinhin um etwas, was in früheren humaneren Zeiten als schlechtes Gewissen bezeichnet wurde.

Ich war früher auch mal in der Position, wo ich gemobbt wurde.

Im vorliegenden Fall brauchen wir mehr Infos... So ist es zu schwammig.
 
Richtig, sollte es so gewesen sein, dass es sehr unsauber zuging, dann brauchst Du in der Tat weder Vitamine noch Therapeuten. Dann hast Du auch keine Panikattacken, sondern Dich drückt Dein Gewissen. Wobei Du dann wiederum gut daran getan hast zu kündigen. Vielleicht läuft es im nächsten Betrieb besser.

Sollte es aber wirklich so sein, dass es Dich bei normalem Vorgehen einfach so sehr mitnimmt, dann ist das wohl der falsche Job für Dich. Beendigung von Arbeitsverhältnissen gehört bei Personalverantwortung dazu. Da frage ich mich jetzt auch, wie dieses "Mithelfen" aussah. In Deiner Position hast Du die Entscheidung sicher mitgetroffen.
 
(dem Chef auch noch!) "helfen, jemandem zu kündigen" klingt aber schon etwas seltsam. Kann Cheffchen das nicht alleine? Muss man Cheffchen dabei den Füller halten und diktieren?

Ich will nichts unterstellen, aber es klingt einfach schräg. 😀

Das klingt für mich überhaupt nicht "schräg". Als Führungskraft muß man solche ungeliebten Aufgaben leider gemeinsam mit der Geschäftsleitung wahrnehmen (dazu gehört z. B. die Entscheidung, wen es denn trifft, wenn es aus betrieblichen Gründen erfolgt, und das anwesend sein während des Kündigungsgesprächs).

Ja, natürlich trifft den Entlassenen eine Kündigung IMMER, aber das ist doch nicht gleichbedeutend mit Mobbing. Und ich lese hier nirgendwo etwas von "Chef hat die Nase von XY nicht gepaßt". Leider kommt es nun mal dazu, daß man als Chef eben auch Kündigungen aussprechen muß. Von den Hintergründen steht hier aber nichts.

TE, Deine Symptome können (!!) durchaus psychisch bedingt sein. Warst Du damit denn beim Arzt? Das würde ich bei Herzrasen z. B. auf jeden Fall tun.
 

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