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Pandemie bringt mich finanziell um.

Vera

Neues Mitglied
Hallo an die Community,

seit dem die Pandemie im März losging, hat sich mein Leben leider zum negativen geneigt. Bin beruflich als Flugbegleiterin tätig, war gerade gewechselt zu einer anderen Gesellschaft. Meine befristete Zeit ist ende September abgelaufen. Über 6 Monate nur Ausfallgeld. Was mich leider total hart getroffen hat, da ich aus meiner Ex-Beziehung noch Raten abtragen muß. Gespräche mit der Bank zur Reduzierung der Raten fruchtete nicht. Einen neuen Kredit bekomme ich mangels Sicherheiten nicht. Seit 4 Wochen ist nun auch meine Beziehung mit meinem Freund in die Brüche gegangen. Irgendwie scheine ich das Pech angezogen zu haben. Wie komme ich nur aus dem Sumpf raus. Vielleicht hat jemand eine Idee?
GlGrüße
 

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Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Das tut mir leid- ich kann mir gut vorstellen, wie Dir zumute ist. Leider habe ich auch keinen Rat für Dich, ich wollte Dir aber trotzdem mein Mitgefühl ausdrücken: Mir geht es in gewisser Weise ähnlich wie Dir: Ich gehöre zur Gruppe der Soloselbständigen und verdiene seit März so gut wie garnichts mehr...
Das haut einem das ganze Leben zusammen...ich weiß wie Du Dich fühlst.
Vielelicht wäre es wirklich nicht schlecht, wenn Du Dir zumindest übergangsweise einen Job im Einzelhandel oä suchst? Irgendwann wird ja auch die Pandemie überwunden sein, und dann wird es ja auch inDeinem Job weitergehen. Bis dahin muss man -so traurig es ist- irgendwie durchhalten.
Ich drücke Dir alle Daumen und wünsche Dir viel Kraft.
 

Yang

Aktives Mitglied
Ja man kann natürlich versuchen iwo einen Austauschjob zu finden, der einen erst einmal auffängt bis die Pandemie überstanden ist.
Aber es ist wirklich ganz schlimm und trifft die hart, die vorher schon im Billiglohnsektor arbeiten mussten. Nicht überall und in jeder Region gibt es genügend Jobs um jeden aufzufangen.
Dann ist es absolut bitter und hart, wenn es plötzlich heißt: 67 Prozent bleiben zum Leben übrig.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Als Flugbegleiter dürfte man beweglich sein, nicht überall sind Stellen knapp. Das beste wäre tatsächlich, vorübergehend in einer anderen Branche zu arbeiten, notfalls Zeitarbeit oder Callcenter, bis es mit dem Flugverkehr wieder aufwärts geht.
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Ich kann dir nachfühlen, da auch unsere Firma seit dem Lock Down NULL Umsatz mehr macht und dies die nächsten 2 Jahre sicher nicht anders wird.

In gewissen Branchen haben viele Menschen, so wie du, Existenzängste.
Ob nach Corona noch so viele Flugbegleiter gebraucht werden?
Vielleicht wäre es das Signal für dich, einen ganz neuen beruflichen Anfang zu starten.

Kein großer Trost ich weiß. Alles alles Liebe für dich.
 

Sollilja

Aktives Mitglied
Bis sich die Luftfahrtbranche wieder erholt, wird es wohl noch Jahre dauern. Und ob dann das gleiche Niveau erreicht wird wie vor der Krise, ist ja auch nicht gesagt.
Daher würde ich Dir empfehlen, Dich generell umzuorientieren - also die Krise als Chance sehen. Neue Ausbildung, Weiterbildung, ...?

Bei Aushilfsjobs musst Du aufpassen, wieviel Du arbeiten darfst, um nicht das ALG zu verspielen. Leider ist es schon so, dass es manchmal sinnvoller ist, nur ALG zu beziehen, als Billigjobs anzunehmen, bei denen Du mit vielen Arbeitsstunden (--> und damit ohne Anspruch auf weiteren Bezug von ALG) weniger verdienst als das ALG.
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Ich würde an Deiner Stelle genau kalkulieren, Ansprüche da wo es geht, drastisch runterschrauben.

Weil ich seh da erstmal nur das existenzielle Problem Geld.

Ich würde mir umgehend einen oder zwei Jobs suchen, 450 Euro darf man ja steuerfrei dazuverdienen.

Ich hab natürlich keine Ahnung was ne Flugbegleiterin verdient, aber ich habe mal gehört, das die hohe Ansprüche ans Aussehen stellen und mir hat mal eine Flugbegleiterin gesagt : " Wer den Job nicht liebt , der macht ihn für das Geld nicht "

Googel sagt Flugbegleiterin Durchschnittsgehalt also alleinstehend Steuerklasse 1 um die 1800 netto. macht wohl so 3500 brutto....67% davon ist nicht viel Geld zum Leben,
reicht aber um zu überleben, wenn man nicht viel ausgibt.

Manchmal ist es so, das im ungewissen Potential viel Potential steckt, vielleicht kannst Du ja als Model ein zweites Standbein finden , zumindest nur für die Zeit , wo Du nicht fliegst oder ganz andere Wege gehen und als Handmodel groß rauskommen, weiß man ja nicht , sollte man aber vielleicht mal den Marktwert checken, wenn man eh drauf achtet.

Eine Bekannte arbeitet privat als Model die hat ne Internetseite und ne Setcard und die kann man buchen, ich fahr ja aufgrund meines Hobbys oft auf US CAR Treffen und die finden ja nun auch nicht statt, wegen Corona, da geht ihr ja sehr viel verloren, weil da ist oft rumgelaufen in klar mehr oder weniger körperbetonten Outfits, was aber gutes Geld brachte, glaube so 300 Tacken am Tag , genauso Messen oder irgendwelche Promotion Sachen. Momentan ist aber wohl eher das Geschäft einträglich, wo sie für angehende Fotografen ( meist private die sage ich mal noch üben ) Modell steht und Tipps gibt, die zu weiteren Einkünften führen, weil sie professionell bleibt und mit keinem in die Kiste springt, was sie sicherlich könnte.
Sie gibt Schminktipps , berät Haltungstechnisch ( wie pose ich vor der Kamera ) etc. etc. da gibt es noch genug Leute die seriös sind und gutes Geld für gute Arbeit zahlen.

Die Strategie ich warte ab - vielleicht wird es wieder besser - halte ich für risikoreich, weil keiner die Entwicklung die die Corona Pandemie nimmt kennt, demnach auch die Folgen nicht klar sind, von wir müssen in Zukunft immer mit Corona leben, bis wir kriegen das flächendeckend ausgerottet alles denkbar.
Aber arbeitest Du Deinen 8 to 17 Uhr Job korrekt ab, hast dann vielleicht noch was mit 450 dazu , dann kannst Du wahrscheinlich die Raten zahlen und auch noch davon vernünftig leben.

Damit bist Du dann aber auch nach einiger Zeit wieder in einer besseren Position zwecks Umschuldung oder geringerer Raten , solltest Du Verhandlungen führen wollen.

Naja und last but not least könntest Du Dir ja auch nen neuen Freund suchen, oft sind die ja glücklich ne hübsche Frau zu haben und bezahlen aus der Portokasse Deine Schulden, klar besser Du wählst mit Bedacht , es ist nicht alles Gold was glänzt , aber wem erzähle ich das....
mein Tipp ist also ganz klar , Job suchen , Nebenjob suchen, dann ggf. zweiter Bildungsweg / Selbstständigkeit ( zweites Standbein so wie Nebenjob aber selbst generiert ) etc.
Schminken kannst Du Dich sicher auch, viele Stewardessen deren " Freunde " nicht mehr wollten das die nicht an einem Ort sind, haben denen ein Studio gekauft, manche haben damit richtig viel verdient.

Laß also den Kopf nicht hängen, Bildung ist kostenlos in großem Angebot verfügbar, starte durch mach Dein Ding , suche Dir einen Freund der passt und der Dich als Menschen, wie als Frau respektiert.
 

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