der_ich_bin
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Hey Leute, ich hab da im Moment ein ziemlich großes Problem und kann einfach keine Entscheidung finden. Ich versuch es mal zu erklären.
Also, im Moment studiere ich im 2. Semester Wirtschaftsinformatik. Das Problem daran ist einerseits, dass ich KEINE einzige Prüfung aus dem 1. Semester bestanden habe und mir andererseits das alles auch keinen Spaß macht. Ich habe es mir irgendwie anders vorgestellt, aber das ist so öde und trist, ständig dreht sich alles um Programmcodes, theoretische sowie komplexe Systeme usw. Halt der ganze Informatik-Kram, dazu natürlich diese Wirtschaftsvorlesungen mit Formeln-Auswendiglernen und Mathematik, wobei ich da in der Schule auch schon Probleme hatte und einfach nicht begreifen kann, was der Professor und da überhaupt mit Matrizen, Induktion und dem ganzen Zeug zeigen will.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, so etwas später die nächsten 40-50 Jahre zu machen, daran würde ich kaputt gehen glaub ich. Versteht mich nicht falsch, es ist nicht nur wegen Mathe, ich weiß schon, dass man vieles was man während des Studiums macht im späteren Berufsleben einfach nicht mehr braucht. Dennoch ist mir auch z.B. Programmierung ein echtes Rätsel und DAS brauche ich garantiert später, ist ja ein Hauptbestandteil der Informatik. Ich war bei meinen Freunden und auch sonst eigentlich immer der Computercrack, immer wenn wer ein Problem hatte war ich der erste, der angerufen wurde. Und ja, ich komme ohne größere Probleme mit Computern zurecht, habe mir meine PCs auch immer selbst zusammengebaut und aufgesetzt. Darum denke ich, mein Hauptproblem dabei ist einfach, dass ich zwar vorhandene Systeme und Software gut nutzen kann, aber keine eigene erstellen kann.
Hört sich vllt. verwirrend an, ich erkläre es mal an einem Beispiel: Ich kann mir Computer-Einzelteile kaufen, diese zusammenbauen, dann z.B, Windows draufspielen mit allen benötigten Treibern, Software dazu, Netzwerk einrichten und auftauchende Probleme auch lösen (z.B. Bluescreens). Aber ich kann mir z.B. keine Programme schreiben oder so.
Nun habe ich die letzten Wochen stark überlegt, ob ich meinen Studiengang wechseln sollte. Dabei ist mein größtes Hindernis, dass ich nicht weiß was ich will. Das war schon seit der 9. Klasse so. Ich bin dann nach der Sekundarschule auf das Gymnasium, da ich dachte, mit Abitur hätte ich mehr Möglichkeiten und dann werde ich schon wissen, was ich mal machen möchte. Letztes Jahr war es dann soweit und ich war keinen Deut schlauer, also entschied ich mich für ein Studium in Richtung Informatik, denn das schien das naheliegendste.
Nur ergab sich dann, dass 3/4 der Studienfächer einen sehr hohen numerus clausus haben, und mit meiner unterirdisch schlechten Abinote (3,4) habe ich da wenig Chancen. Eigentlich glaube ich, dass ich ein recht sozialer Mensch bin, deshalb überlege ich, in diese Richtung zu gehen. Nur das optimale Fach hierfür (Psychologie) hat nc-Werte im 1er-Bereich, weil auf ca. einen Platz etwa 20 Interessenten kommen.
Ich habe mich daraufhin mal schlaugemacht und bin zu einem niederschmetternden Ergebnis gekommen. Damit ich später z.B. als Psychotherapeut arbeiten kann, müsste ich: Eine Ausbildung in den sozialen Bereich machen, und etwas 2-3 Jahre dazu arbeiten (also ca. 6 Jahre), bis ich über die Wartesemester reinkomme. Dann den Bachelor UND den Master (so 5-6 Jahre Minimum), da es für Psychologie als Bachelor keine Jobs gibt und man eine Psychotherapeutenausbildung nur mit Master machen kann. Danach die Psychotherapeutensache für nochmal 3-5 Jahre. Da ich im Moment 21 bin und gesetzt dem Fall, es würde auch alles genauso klappen (jetzt ne Ausbildung zu finden ist denke ich fast ein Ding der Unmöglichkeit, und mit 21 ist das auch nicht mehr so leicht wie mit 16 oder 17), dann würde ich mit 40 in diesem Beruf arbeiten, außerdem ist das alles verflucht teuer, alleine diese Therapeutenausbildung kostet 18000-35000€. Das ist doch ein Witz?! Dann bin ich alt, grau und hochverschuldet.
Dazu kommen jetzt noch die ganzen Fristen für Einschreibungen in das Wintersemester, ich habe es zeitlich echt gut erwischt. Darum dümple ich den ganzen Tag vor mich hin und versinke in Selbstmitleid von wegen, Abi versaut, Studium versaut, alles schlecht usw. An der Uni war ich in den letzten 2 Monaten vielleicht 2 mal, bin momentan absolut motivations- und antriebslos, meine Eltern können mir auch nicht helfen und ich bin mit meinem Latein am Ende. Zwar gibt es Fächer, wo ich mich ohne Probleme einschreiben könnte, aber ich interessiere mich nicht für Mathematik, noch Ingenieurwissenschaft, Physik und diesen Sachen.
Was soll ich verdammt nochmal tun?
Also, im Moment studiere ich im 2. Semester Wirtschaftsinformatik. Das Problem daran ist einerseits, dass ich KEINE einzige Prüfung aus dem 1. Semester bestanden habe und mir andererseits das alles auch keinen Spaß macht. Ich habe es mir irgendwie anders vorgestellt, aber das ist so öde und trist, ständig dreht sich alles um Programmcodes, theoretische sowie komplexe Systeme usw. Halt der ganze Informatik-Kram, dazu natürlich diese Wirtschaftsvorlesungen mit Formeln-Auswendiglernen und Mathematik, wobei ich da in der Schule auch schon Probleme hatte und einfach nicht begreifen kann, was der Professor und da überhaupt mit Matrizen, Induktion und dem ganzen Zeug zeigen will.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, so etwas später die nächsten 40-50 Jahre zu machen, daran würde ich kaputt gehen glaub ich. Versteht mich nicht falsch, es ist nicht nur wegen Mathe, ich weiß schon, dass man vieles was man während des Studiums macht im späteren Berufsleben einfach nicht mehr braucht. Dennoch ist mir auch z.B. Programmierung ein echtes Rätsel und DAS brauche ich garantiert später, ist ja ein Hauptbestandteil der Informatik. Ich war bei meinen Freunden und auch sonst eigentlich immer der Computercrack, immer wenn wer ein Problem hatte war ich der erste, der angerufen wurde. Und ja, ich komme ohne größere Probleme mit Computern zurecht, habe mir meine PCs auch immer selbst zusammengebaut und aufgesetzt. Darum denke ich, mein Hauptproblem dabei ist einfach, dass ich zwar vorhandene Systeme und Software gut nutzen kann, aber keine eigene erstellen kann.
Hört sich vllt. verwirrend an, ich erkläre es mal an einem Beispiel: Ich kann mir Computer-Einzelteile kaufen, diese zusammenbauen, dann z.B, Windows draufspielen mit allen benötigten Treibern, Software dazu, Netzwerk einrichten und auftauchende Probleme auch lösen (z.B. Bluescreens). Aber ich kann mir z.B. keine Programme schreiben oder so.
Nun habe ich die letzten Wochen stark überlegt, ob ich meinen Studiengang wechseln sollte. Dabei ist mein größtes Hindernis, dass ich nicht weiß was ich will. Das war schon seit der 9. Klasse so. Ich bin dann nach der Sekundarschule auf das Gymnasium, da ich dachte, mit Abitur hätte ich mehr Möglichkeiten und dann werde ich schon wissen, was ich mal machen möchte. Letztes Jahr war es dann soweit und ich war keinen Deut schlauer, also entschied ich mich für ein Studium in Richtung Informatik, denn das schien das naheliegendste.
Nur ergab sich dann, dass 3/4 der Studienfächer einen sehr hohen numerus clausus haben, und mit meiner unterirdisch schlechten Abinote (3,4) habe ich da wenig Chancen. Eigentlich glaube ich, dass ich ein recht sozialer Mensch bin, deshalb überlege ich, in diese Richtung zu gehen. Nur das optimale Fach hierfür (Psychologie) hat nc-Werte im 1er-Bereich, weil auf ca. einen Platz etwa 20 Interessenten kommen.
Ich habe mich daraufhin mal schlaugemacht und bin zu einem niederschmetternden Ergebnis gekommen. Damit ich später z.B. als Psychotherapeut arbeiten kann, müsste ich: Eine Ausbildung in den sozialen Bereich machen, und etwas 2-3 Jahre dazu arbeiten (also ca. 6 Jahre), bis ich über die Wartesemester reinkomme. Dann den Bachelor UND den Master (so 5-6 Jahre Minimum), da es für Psychologie als Bachelor keine Jobs gibt und man eine Psychotherapeutenausbildung nur mit Master machen kann. Danach die Psychotherapeutensache für nochmal 3-5 Jahre. Da ich im Moment 21 bin und gesetzt dem Fall, es würde auch alles genauso klappen (jetzt ne Ausbildung zu finden ist denke ich fast ein Ding der Unmöglichkeit, und mit 21 ist das auch nicht mehr so leicht wie mit 16 oder 17), dann würde ich mit 40 in diesem Beruf arbeiten, außerdem ist das alles verflucht teuer, alleine diese Therapeutenausbildung kostet 18000-35000€. Das ist doch ein Witz?! Dann bin ich alt, grau und hochverschuldet.
Dazu kommen jetzt noch die ganzen Fristen für Einschreibungen in das Wintersemester, ich habe es zeitlich echt gut erwischt. Darum dümple ich den ganzen Tag vor mich hin und versinke in Selbstmitleid von wegen, Abi versaut, Studium versaut, alles schlecht usw. An der Uni war ich in den letzten 2 Monaten vielleicht 2 mal, bin momentan absolut motivations- und antriebslos, meine Eltern können mir auch nicht helfen und ich bin mit meinem Latein am Ende. Zwar gibt es Fächer, wo ich mich ohne Probleme einschreiben könnte, aber ich interessiere mich nicht für Mathematik, noch Ingenieurwissenschaft, Physik und diesen Sachen.
Was soll ich verdammt nochmal tun?
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