T
Tyra
Gast
Hallo Fee,
bei der Traumaverarbeitung gibt es immer wieder HOchs und Tiefs....aber an sich ist das normal und auch wichtig. Es ist wichtig sich seinen Alpträumen zu stellen und inneren Ängste zu besiegen. In punkto Angst ist Kampfsport ne gute Sache, man gewinnt Selbstbewusstsein, fühlt eigene Stärke und sich nicht mehr ohnmächtig und das verscheucht an sich auch auf Dauer Alpträume.
Das mit der SElbsthilfegruppe jeden zweiten Mittwoch im Monat ist schonmal ganz gut..ich finde aber: zu wenig. Zusätzlich eine wöchentliche Verhaltenstherapie oder spezielle Traumatherapie wäre sinnvoll. Man sollte in Hinsicht auf sich und sein Seelenheil nicht kleckern sondern Klotzen...ich denke in Sachen Körperpflege macht man ja auch ne Menge...zumindest wäscht oder duscht man sich einmal am TAg, man sollte zumindest das Gleiche für die Psyche tun..man nennt es ja auch Psychohygiene...einmal am Tag den Ballast wegreden ist Optimum...eine Therapie einmal die Woche ist in manchen Lebensphasen, insbesondere nach einem Gewalttrauma das Minimum in meinen Augen um die inneren Dämonen analytisch aufs Korn zu nehmen und abzuschiessen...oft hilft nur Konfrontation um Dinge erkennen und entschärfen zu können.
Also überleg dir mal, ob du dir da noch zusätzlich was Gutes + Effektives tun solltest.Ich wäre dafür denn du hast es nicht verdient zu lange auf dunklen Pfaden zu wandeln...zum Thema Weg hier ein kleines Gedichtchen, was eines meiner Leitsprüche im Leben ist:
Weg auf dem ich steh, dir gehör ich zu,
wer des Lichts begehrt, muß ins Dunkel gehn
Was das Grauen mehrt, läßt das Hell entstehn
Wo kein Sinn mehr mißt, waltet erst der Sinn
Wo kein Weg mehr ist, ist des Wegs Beginn
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Meine Interpretation dazu: egal was einem passiert, es gehört zum eigenen Leben..wer was Schlimmes erlebt hat und down ist, der muss ins tiefste Dunkel seiner Seele hinabsteigen und dort gelegentlich mal Dämonen vertreiben, damit man wieder ans Licht kommt. Ein Trauma ist ein Ding, was einen ständig runterzieht..daher sollte man es kleinreden um mal wieder mehr Licht zu sehen. Erst der Unterschied von Gut und Böse lässt uns erkennen was gut und böse ist...das eine kann nicht ohne das andere sein..nur Harmonie und gutes Leben gibt es nicht...Menschen haben auch ihre dunklen SEiten mit denen man manchmal konfrontiert wird und auf die man dann reagieren muss, am besten derart, dass man gut für sich selber handelt...im Vergewaltigungsfall indem man z.B. den Täter anzeigt und damit ne klare Grenzziehung schafft...ihn auf die böse Seite schiebt um die eigene Seite wieder gut zu kriegen...solang man da keine Zeichen setzt hat man den Täter und die Tat noch am Hacken kleben..sowas macht Alpträume!
Böse Taten oder Erlebnisse scheinen keinen Sinn zu haben..sie haben jedoch ihre eigene Logik..wir können aus allem was wir erleben auch aus den schlechten Dingen lernen...manchmal sieht man keinen Weg mehr, dabei ist er dort, wo man ihn hinsetzt...jeder kann selbst mitbestimmen wohin die Reise seines Lebens geht. Wenn ein Weg endet, findet sich ein neuer Weg, der einen weiterbringt....aber Gehen muss man selber und man muss auch an Kreuzungen oder Weggabelungen entscheiden in welche Richtung.
In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg dabei deinen Weg zu finden und auch einen Ausweg aus deinem Trauma. Packs an bevor es dich packt!
Gruß
Tyra
bei der Traumaverarbeitung gibt es immer wieder HOchs und Tiefs....aber an sich ist das normal und auch wichtig. Es ist wichtig sich seinen Alpträumen zu stellen und inneren Ängste zu besiegen. In punkto Angst ist Kampfsport ne gute Sache, man gewinnt Selbstbewusstsein, fühlt eigene Stärke und sich nicht mehr ohnmächtig und das verscheucht an sich auch auf Dauer Alpträume.
Das mit der SElbsthilfegruppe jeden zweiten Mittwoch im Monat ist schonmal ganz gut..ich finde aber: zu wenig. Zusätzlich eine wöchentliche Verhaltenstherapie oder spezielle Traumatherapie wäre sinnvoll. Man sollte in Hinsicht auf sich und sein Seelenheil nicht kleckern sondern Klotzen...ich denke in Sachen Körperpflege macht man ja auch ne Menge...zumindest wäscht oder duscht man sich einmal am TAg, man sollte zumindest das Gleiche für die Psyche tun..man nennt es ja auch Psychohygiene...einmal am Tag den Ballast wegreden ist Optimum...eine Therapie einmal die Woche ist in manchen Lebensphasen, insbesondere nach einem Gewalttrauma das Minimum in meinen Augen um die inneren Dämonen analytisch aufs Korn zu nehmen und abzuschiessen...oft hilft nur Konfrontation um Dinge erkennen und entschärfen zu können.
Also überleg dir mal, ob du dir da noch zusätzlich was Gutes + Effektives tun solltest.Ich wäre dafür denn du hast es nicht verdient zu lange auf dunklen Pfaden zu wandeln...zum Thema Weg hier ein kleines Gedichtchen, was eines meiner Leitsprüche im Leben ist:
Weg auf dem ich steh, dir gehör ich zu,
wer des Lichts begehrt, muß ins Dunkel gehn
Was das Grauen mehrt, läßt das Hell entstehn
Wo kein Sinn mehr mißt, waltet erst der Sinn
Wo kein Weg mehr ist, ist des Wegs Beginn
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Meine Interpretation dazu: egal was einem passiert, es gehört zum eigenen Leben..wer was Schlimmes erlebt hat und down ist, der muss ins tiefste Dunkel seiner Seele hinabsteigen und dort gelegentlich mal Dämonen vertreiben, damit man wieder ans Licht kommt. Ein Trauma ist ein Ding, was einen ständig runterzieht..daher sollte man es kleinreden um mal wieder mehr Licht zu sehen. Erst der Unterschied von Gut und Böse lässt uns erkennen was gut und böse ist...das eine kann nicht ohne das andere sein..nur Harmonie und gutes Leben gibt es nicht...Menschen haben auch ihre dunklen SEiten mit denen man manchmal konfrontiert wird und auf die man dann reagieren muss, am besten derart, dass man gut für sich selber handelt...im Vergewaltigungsfall indem man z.B. den Täter anzeigt und damit ne klare Grenzziehung schafft...ihn auf die böse Seite schiebt um die eigene Seite wieder gut zu kriegen...solang man da keine Zeichen setzt hat man den Täter und die Tat noch am Hacken kleben..sowas macht Alpträume!
Böse Taten oder Erlebnisse scheinen keinen Sinn zu haben..sie haben jedoch ihre eigene Logik..wir können aus allem was wir erleben auch aus den schlechten Dingen lernen...manchmal sieht man keinen Weg mehr, dabei ist er dort, wo man ihn hinsetzt...jeder kann selbst mitbestimmen wohin die Reise seines Lebens geht. Wenn ein Weg endet, findet sich ein neuer Weg, der einen weiterbringt....aber Gehen muss man selber und man muss auch an Kreuzungen oder Weggabelungen entscheiden in welche Richtung.
In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg dabei deinen Weg zu finden und auch einen Ausweg aus deinem Trauma. Packs an bevor es dich packt!
Gruß
Tyra
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