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Oma ließ einfach das Türschloss austauschen, grundlos!

Schon komisch: Wenn jüngere Leute ihren eigenen Willen haben sind sich charakterstark und wenn alte Leute ihren eigenen Willen haben sind sie schrullig.:mad:
Wieso fragt eigentlich niemand die Oma nach den Gründen?
 
Ich bin die Fragestellerin und stelle nochmal was klar:

1. MEIN VATER will das Haus verkaufen, ER will das Geld! Ich habe doch mit der Sache nix am Hut. Ich will ja auch nicht, dass das Haus verkauft wird, eben weil es noch den ein oder anderen Nutzen für mich birgt. Mein Vater möchte das Haus loswerden, weil er wiegesagt ohnehin nicht mehr dort wohnt und ihm das Haus nur noch unnötig Geld kostet, denn Wartungsarbeiten usw. müssen ja weiterhin getätigt werden.

2. Ich habe mich mit meiner Oma eigentlich stets gut verstanden, sie kennt mich doch von klein auf weil ich doch dort in dem Haus aufgewachsen bin. Als ich Kind & Jugendliche war habe ich sehr viel Zeit mit ihr verbracht. Von daher verstehe ich nicht, dass sie sich jetzt so seltsam mir gegenüber verhält. Inzwischen glaube ich, dass dies mit meiner Mutter und mit meinem Auszug zusammenhängt. Denn meine Oma konnte meine Mutter noch nie leiden und da ich meiner Mutter in manchen Dingen ähnlich bin (z.B. Aussehen & einige Charakterzüge), hat sich wohl so eine Abneigung entwickelt. Und als ich aus meinem Elternhaus auszog, reagierte meine Oma auch deutlich negativ. So nahm ich z.B. meine Haustiere verständlicherweise mit in meine eigene Wohnung, was meine Oma mir irgendwie übel nahm. Sie sagte mal diesbezüglich zu mir: "Du hast ja sogar die Tiere mitgenommen, nun habe ich ja gar nichts mehr wo ich Freude dran haben kann". Ich muss aber dazu sagen, dass meine Oma noch eigene Haustiere hat, 2 Katzen nämlich. Aus diesem Grunde erklärte ich ihr ja auch, dass es doch nur logisch ist, dass ich meine eigenen Haustiere in meine eigene Wohnung mitnehme. Ich werde doch nicht jeden Tag zu meinem Elternhaus fahren (immerhin 40km eine Tour), um die meine Tiere zu versorgen, nur weil Oma das so will. Deswegen fände ich es absolut affig, wenn sie mir wegen dieser Angelegenheiten noch böse ist.

3. Da meine Oma in dem Haus einen separaten, verschließbaren Wohnbereich hat, ist es doch unsinnig das gesamte Haus für uns zum Sperrgebiet zu erklären. Wenn meine Oma duschen oder nackig durch ihre Wohnung tanzen will, so kann sie das doch tun, denn sie befindet sich doch in ihrer eigenen Wohnung wo niemand einfach so reinplatzt. Von daher ist das Argument der Privatssphäre hinfällig.

4. Das mit dem Hausverkauf hat sich doch inzwischen sowieso erledigt, denn mein Vater hat längst eingesehen, dass niemand das Haus kauft solange dort meine Oma drin wohnt. Und meine Oma weiß es auch, dass mein Vater seit vielen Monaten keinerlei Verkaufsabsichten hegt. Von daher ist die Angst davor, dass plötzlich Kaufinteressenten im Haus stehen, unbegründet.

5. Niemand beabsichtigt, dass meine Oma aus dem Haus "rausgeschmissen" wird. Geht ja ohnehin nicht, wegen dem Wohnrecht. Selbst wenn das Haus verkauft werden sollte, dürfte meine Oma weiterhin dort leben. Allerdings wird es für sie auch immer schwieriger, den Wohnbereich, den Garten usw. zu pflegen. Sie hat ja auch schon das ein oder andere Wehwehchen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde wollte mein Vater das Haus gern abstoßen. Da er ja weit weg wohnt, kann er solche Wartungsarbeiten nicht mehr übernehmen oder er müsste jedes Mal eine Firma dafür einstellen. Gerade im Winter muss er einen Winterdienst organisieren, weil meine Oma ja nicht mehr die Schneeberäumung machen kann. Würden in dem Haus andere Leute wohnen, würden die sich darum kümmern.

6. Noch zu erwähnen ist ja auch, dass meine Oma da nur das Wohnrecht hat, aber nicht das Hausrecht. Das hat sie lediglich für ihren Wohnbereich. Von daher geht es sie doch nichts an was in der oberen, unbewohnten Etage vonstatten geht. Ihr Wohnbereich befindet sich schließlich im Erdgeschoss.

7. Ein weiteres Problem wäre ja, falls dort in dem Haus mal eine Notsituation entsteht. Was, wenn meine Oma in ihrer Wohnung umfällt? Sie könnte vielleicht noch den Krankenwagen rufen, aber die kämen ja nicht ins Haus, weil das Haus stets von innen verriegelt ist und nur sie allein den Schlüssel hat! Es gibt unseres Wissens ja niemanden, der einen Not-Schlüssel hat. Der Rettungsdienst müsste dann also zuerst die Türe knacken. Oder falls sie (was ich nicht hoffe) mal in ihrer Wohnung umkippt, verstirbt oder so, würde ja keiner ohne weiteres ins Haus gelangen um nachzusehen was los ist...

Übrigens war ich zusammen mit meinem Freund heute meine Oma besuchen, nach vorheriger Ankündigung! Und was war? Sie war zur vereinbarten Zeit nicht zu Hause sodass wir zunächst ganz umsonst da waren. Ein paar Stunden später probierten wir es erneut, endlich war sie daheim. Sie war vorhin "kurz" unterwegs, sagte sie, einkaufen und essen in einer Gaststätte. Toll, dachte ich, ich hatte doch extra Bescheid gesagt, dass wir vorbeikommen. Hätte ich den Hausschlüssel gehabt, hätten wir im Haus in Ruhe auf sie warten können. Aber da das ja nicht ging, fuhren wir eben nach einer Weile des Wartens wieder los. Naja, einige Stunden später versuchten wir es nochmal und da war sie dann anwesend. Ich hatte das Gefühl, als wolle sie mir absichtlich eins auswischen mit der Aktion vorhin. Weil sie sich nichtmal dafür entschuldigte, dass sie vorhin nicht zu Hause war obwohl es abgesprochen war. Jedenfalls saßen wir dann eine Weile draußen auf dem Hof und unterhielten uns recht nett. Als mein Freund & ich dann hinein ins Haus wollten, weil mein Freund und ich aufs Klo gehen wollten (in der oberen Etage) passierte das: Plötzlich fragte meine Oma in strengem, argwöhnischen Tonfall "Was wollt ihr denn da oben?" Da fiel mir bald die Kinnlade runter. Darf man dort jetzt nichtmal mehr auf die Toilette wenn man bei ihr zu Besuch ist?! Zumal es sich ja nicht um ihre Toilette handelt, sondern um das "obere" Badezimmer, welches sie ja nicht nutzt (und auch nicht putzt). Da war ich echt baff, wie misstrauisch uns gegenüber meine Oma ist. Wir haben sie doch nie hintergangen oder so! Ich versteh das nicht. Als ich sie fragte, wieso sie sich jetzt so seltsam verhält, kam keine richtige Antwort. Nur, dass sie es eben nicht mehr dulde, dass jemand einfach so ins Haus spaziert. Was soll das? All die Jahre zuvor war das nie ein Thema. Nicht umsonst haben mein Bruder & ich damals den Haustürschlüssel von meinem Vater bekommen, damit insbesondere ich in dem Haus nach dem Rechten sehen kann und es bei Bedarf auch nutzen darf. Außerdem muss auch in der oberen ungenutzen Etage ab und zu saubergemacht werden, damit die Staubschicht nicht allzu dick wird etc. Und auf einmal dürfen wir das auch nicht mehr, wenn es nach meiner Oma ginge. Sie will jetzt anscheinend alle Vorgänge im Haus überwachen. Verstehe ich nicht. Manchmal kommt es mir so vor, als hätte sie was zu verbergen. Oder als wäre sie leicht paranoid und wittere überall Diebe oder andere Übeltäter. Aber wir sind doch ihre Familie! Mein Freund vermutet gar eine Demenz, denn auch bei Demenz kommt es nicht selten vor, dass Familienangehörige auf einmal als Feinde angesehen werden. Mein Freund hatte einen Opa, der Demenz hatte, bei dem ging das ähnlich los. Sein Opa beschuldigte dann grundlos den Vater meines Freundes, bschimpfte ihn für irgendwelche Dinge, die nie vorgefallen waren. Und bei meiner Oma könnte es sein, dass sie mir wegen irgendwelchen Hirngespinsten misstraut.
 
Ich bin die Fragestellerin und stelle nochmal was klar:

1. MEIN VATER will das Haus verkaufen, ER will das Geld! Ich habe doch mit der Sache nix am Hut. Ich will ja auch nicht, dass das Haus verkauft wird, eben weil es noch den ein oder anderen Nutzen für mich birgt. Mein Vater möchte das Haus loswerden, weil er wiegesagt ohnehin nicht mehr dort wohnt und ihm das Haus nur noch unnötig Geld kostet, denn Wartungsarbeiten usw. müssen ja weiterhin getätigt werden.

2. Ich habe mich mit meiner Oma eigentlich stets gut verstanden, sie kennt mich doch von klein auf weil ich doch dort in dem Haus aufgewachsen bin. Als ich Kind & Jugendliche war habe ich sehr viel Zeit mit ihr verbracht. Von daher verstehe ich nicht, dass sie sich jetzt so seltsam mir gegenüber verhält. Inzwischen glaube ich, dass dies mit meiner Mutter und mit meinem Auszug zusammenhängt. Denn meine Oma konnte meine Mutter noch nie leiden und da ich meiner Mutter in manchen Dingen ähnlich bin (z.B. Aussehen & einige Charakterzüge), hat sich wohl so eine Abneigung entwickelt. Und als ich aus meinem Elternhaus auszog, reagierte meine Oma auch deutlich negativ. So nahm ich z.B. meine Haustiere verständlicherweise mit in meine eigene Wohnung, was meine Oma mir irgendwie übel nahm. Sie sagte mal diesbezüglich zu mir: "Du hast ja sogar die Tiere mitgenommen, nun habe ich ja gar nichts mehr wo ich Freude dran haben kann". Ich muss aber dazu sagen, dass meine Oma noch eigene Haustiere hat, 2 Katzen nämlich. Aus diesem Grunde erklärte ich ihr ja auch, dass es doch nur logisch ist, dass ich meine eigenen Haustiere in meine eigene Wohnung mitnehme. Ich werde doch nicht jeden Tag zu meinem Elternhaus fahren (immerhin 40km eine Tour), um die meine Tiere zu versorgen, nur weil Oma das so will. Deswegen fände ich es absolut affig, wenn sie mir wegen dieser Angelegenheiten noch böse ist.

3. Da meine Oma in dem Haus einen separaten, verschließbaren Wohnbereich hat, ist es doch unsinnig das gesamte Haus für uns zum Sperrgebiet zu erklären. Wenn meine Oma duschen oder nackig durch ihre Wohnung tanzen will, so kann sie das doch tun, denn sie befindet sich doch in ihrer eigenen Wohnung wo niemand einfach so reinplatzt. Von daher ist das Argument der Privatssphäre hinfällig.

4. Das mit dem Hausverkauf hat sich doch inzwischen sowieso erledigt, denn mein Vater hat längst eingesehen, dass niemand das Haus kauft solange dort meine Oma drin wohnt. Und meine Oma weiß es auch, dass mein Vater seit vielen Monaten keinerlei Verkaufsabsichten hegt. Von daher ist die Angst davor, dass plötzlich Kaufinteressenten im Haus stehen, unbegründet.

5. Niemand beabsichtigt, dass meine Oma aus dem Haus "rausgeschmissen" wird. Geht ja ohnehin nicht, wegen dem Wohnrecht. Selbst wenn das Haus verkauft werden sollte, dürfte meine Oma weiterhin dort leben. Allerdings wird es für sie auch immer schwieriger, den Wohnbereich, den Garten usw. zu pflegen. Sie hat ja auch schon das ein oder andere Wehwehchen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde wollte mein Vater das Haus gern abstoßen. Da er ja weit weg wohnt, kann er solche Wartungsarbeiten nicht mehr übernehmen oder er müsste jedes Mal eine Firma dafür einstellen. Gerade im Winter muss er einen Winterdienst organisieren, weil meine Oma ja nicht mehr die Schneeberäumung machen kann. Würden in dem Haus andere Leute wohnen, würden die sich darum kümmern.

6. Noch zu erwähnen ist ja auch, dass meine Oma da nur das Wohnrecht hat, aber nicht das Hausrecht. Das hat sie lediglich für ihren Wohnbereich. Von daher geht es sie doch nichts an was in der oberen, unbewohnten Etage vonstatten geht. Ihr Wohnbereich befindet sich schließlich im Erdgeschoss.

7. Ein weiteres Problem wäre ja, falls dort in dem Haus mal eine Notsituation entsteht. Was, wenn meine Oma in ihrer Wohnung umfällt? Sie könnte vielleicht noch den Krankenwagen rufen, aber die kämen ja nicht ins Haus, weil das Haus stets von innen verriegelt ist und nur sie allein den Schlüssel hat! Es gibt unseres Wissens ja niemanden, der einen Not-Schlüssel hat. Der Rettungsdienst müsste dann also zuerst die Türe knacken. Oder falls sie (was ich nicht hoffe) mal in ihrer Wohnung umkippt, verstirbt oder so, würde ja keiner ohne weiteres ins Haus gelangen um nachzusehen was los ist...

Übrigens war ich zusammen mit meinem Freund heute meine Oma besuchen, nach vorheriger Ankündigung! Und was war? Sie war zur vereinbarten Zeit nicht zu Hause sodass wir zunächst ganz umsonst da waren. Ein paar Stunden später probierten wir es erneut, endlich war sie daheim. Sie war vorhin "kurz" unterwegs, sagte sie, einkaufen und essen in einer Gaststätte. Toll, dachte ich, ich hatte doch extra Bescheid gesagt, dass wir vorbeikommen. Hätte ich den Hausschlüssel gehabt, hätten wir im Haus in Ruhe auf sie warten können. Aber da das ja nicht ging, fuhren wir eben nach einer Weile des Wartens wieder los. Naja, einige Stunden später versuchten wir es nochmal und da war sie dann anwesend. Ich hatte das Gefühl, als wolle sie mir absichtlich eins auswischen mit der Aktion vorhin. Weil sie sich nichtmal dafür entschuldigte, dass sie vorhin nicht zu Hause war obwohl es abgesprochen war. Jedenfalls saßen wir dann eine Weile draußen auf dem Hof und unterhielten uns recht nett. Als mein Freund & ich dann hinein ins Haus wollten, weil mein Freund und ich aufs Klo gehen wollten (in der oberen Etage) passierte das: Plötzlich fragte meine Oma in strengem, argwöhnischen Tonfall "Was wollt ihr denn da oben?" Da fiel mir bald die Kinnlade runter. Darf man dort jetzt nichtmal mehr auf die Toilette wenn man bei ihr zu Besuch ist?! Zumal es sich ja nicht um ihre Toilette handelt, sondern um das "obere" Badezimmer, welches sie ja nicht nutzt (und auch nicht putzt). Da war ich echt baff, wie misstrauisch uns gegenüber meine Oma ist. Wir haben sie doch nie hintergangen oder so! Ich versteh das nicht. Als ich sie fragte, wieso sie sich jetzt so seltsam verhält, kam keine richtige Antwort. Nur, dass sie es eben nicht mehr dulde, dass jemand einfach so ins Haus spaziert. Was soll das? All die Jahre zuvor war das nie ein Thema. Nicht umsonst haben mein Bruder & ich damals den Haustürschlüssel von meinem Vater bekommen, damit insbesondere ich in dem Haus nach dem Rechten sehen kann und es bei Bedarf auch nutzen darf. Außerdem muss auch in der oberen ungenutzen Etage ab und zu saubergemacht werden, damit die Staubschicht nicht allzu dick wird etc. Und auf einmal dürfen wir das auch nicht mehr, wenn es nach meiner Oma ginge. Sie will jetzt anscheinend alle Vorgänge im Haus überwachen. Verstehe ich nicht. Manchmal kommt es mir so vor, als hätte sie was zu verbergen. Oder als wäre sie leicht paranoid und wittere überall Diebe oder andere Übeltäter. Aber wir sind doch ihre Familie! Mein Freund vermutet gar eine Demenz, denn auch bei Demenz kommt es nicht selten vor, dass Familienangehörige auf einmal als Feinde angesehen werden. Mein Freund hatte einen Opa, der Demenz hatte, bei dem ging das ähnlich los. Sein Opa beschuldigte dann grundlos den Vater meines Freundes, bschimpfte ihn für irgendwelche Dinge, die nie vorgefallen waren. Und bei meiner Oma könnte es sein, dass sie mir wegen irgendwelchen Hirngespinsten misstraut.

egal was Du glaubst oder was ist, Fakt ist, Dein Vater das Hausrecht hat und Deine Oma ein lebenslanges Wohnrecht. Fakt ist auch, das Deine Oma neue Schlösser eingebaut hat und das Dein Vater den Willen seiner Mutter respektiert und sie walten lässt. Weiterhin ist es Fakt, das Du dort Gast bist, wenn Oma Dich reinlässt und es Dich nichts angeht.

Dein Vater ist alt genug sich mit seiner Mutter auseinanderzusetzen, wenn er das auch will. So wie es aussieht, will er dieses aber nicht und Du solltest es so hinnehmen, wie es nun mal ist.
 
Ich finde es jedoch nicht in Ordnung, dass sie uns den Zutritt grundlos verwehren will. Wenn sie Angst um ihr Hab & Gut bzw. Ihre Privatsphäre hat, dann kann sie doch IHREN Wohnbereich abschließen anstatt das gesamte Haus. Mit meinem Vater habe ich gestern geredet (per Telefon), er wollte über das Thema aber nicht weiter sprechen, er blockte ab. In einer ruhigen Minute werde ich es nochmal versuchen. Auch meine Oma werde ich erneut versuchen zu befragen, was denn ihr plötzlicher Sinneswandel war.
 
ich verstehe echt nicht, woher du dieses Selbstverständnis nimmst - auch nach deiner wirklich guten und langen erklärungen.
du hast deiner oma gesagt "ich komme heute vorbei" - hat sie sich denn gefreut? hat sie dich denn eingeladen? du könntest recht haben, sie wollte dir eins auswischen - und zwar offensichtlich zeigen, dass sie dich und deine freunde nicht als gast empfangen will.
auch wenn die ganze hausverkaufsgeschichte vom tisch ist, ich finde das dennoch ein starkes ding. deine oma hatte angst um ihr (und opas) Lebenswerk. dein vater will es "einfach" verkaufen.
Man kann die wohnungen auch vermieten, um die fixkosten wieder einzukriegen. studenten, handwerker etc. einmieten...
es gibt genug möglichkeiten.
 
Also meiner Meinung nach ist da bestimmt mehr zwischen Oma und Vater vorgefallen, als Du weißt. Vielleicht war der Streit doch etwas massiver, als gedacht (wofür auch die Tatsache spricht, dass dein Vater nicht darüber reden will).
Ich finde es nach wie vor krass von deinem Vater, das Haus verkaufen zu wollen, weil er halt einfach keinen Bock darauf hat. Sieh es mal so: Er bekommt ein Haus (mit Auflagen!) geschenkt und dann hat er keinen Bock mehr darauf und will es loswerden. Er hält also das Geschenk nicht in Ehren! So sieht es wohl deine Oma. Jetzt liegt sie im Streit mit ihrem Sohn, weil sie und ihr Mann ihm ein Geschenk gemacht haben. Wenn sie es euch nicht geschenkt hätten, hätte deine Oma jetzt keinen Ärger, aber Dein Vater kommt so um die Erbschaftssteuer rum. Das Verhalten Deines Vater ist mehr als undankbar!
Was jetzt deine Beziehung zur Oma angeht: Entscheide Dich mal, worum es Dir wirklich geht: Willst Du ein gutes Verhältnis zur Oma (als Person), oder willst Du einfach nur das Recht, in das Haus reinzugehen, in dem Du mal gewohnt hast (darauf hast Du eben keinen Anspruch). Wenn es Dir aber um die Oma geht, kannst Du ne Menge tun: Rede mit ihr! Sag ihr, dass Du sie verstehst und auch nicht willst dass das Haus verkauft wird. Rede mit ihr über deine Kndheit (zB dass Du gerne Zeit mit ihr verbracht hast...)
Ruf sie doch mal an und sag:"Hallo Oma, ich würd dich gern mal besuchen, wann hast Du denn mal Zeit? Ich bring auch nen Kuchen mit und dann machen wir nen Kaffeklatsch" Oder noch besser, Du lädst sie mal zu Dir ein, oder in ein Restaurant! Das wäre als erster Schritt viiiiieeeel besser.
So kannst Du ihr Vertrauen gewinnen!
Viel Glück!
 
"Ich finde es jedoch nicht in Ordnung, dass sie uns den Zutritt grundlos verwehren will."

Sie wird ihr Verhalten nicht grundlos finden. Und das ist spielentscheidend.
 

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