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OEG - wie sind eigentlich eure Erfahrungen mit Gutachtern ?

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Eines kann ich Ihnen dennoch versichern: die Versorgungsämter sind NICHT angehalten, an Geldern zu sparen. Im Gegenteil. Es ist so, dass immer mehr zur Großzügigkeit angehalten wird. Die Leistungsablehnung oder Versagung darf nur auf rein objektiven Tatsachen beruhen, zu welchen ein qualifiziertes tiefenpsychologisches Gutachten nunmal (leider) gehört.

Laberrhabarber.
Es wird alles abgelehnt, was geht. Bei mir wurde gleich mal abgelehnt, OHNE überhaupt ein Gutachten zu erstellen.
Das ist natürlich sehr großzügig und zeugt überhaupt nicht von einer Einstellung, es müsse Geld gespart werden.
Erst vor Gericht wurde überhaupt mal ein Gutachten bestellt. Das Problem sind die nicht neutralen, geldgierigen Gutachter, die nur daran denken, möglichst viele Aufträge einzufahren. Daher werden die Gesprächsprotokolle gezielt gefälscht, meistens aber so plump und dumm, dass man problemlos das Gegenteil nachweisen kann. Sofern man natürlich seine Belege ehrt (jede Behauptung, die man vor Gericht macht, muß belegt werden, ansonsten kann man sich diese gleich ganz sparen!).

Es gibt keine qualifizierten tiefenpsychologischen Gutachten im OEG, sondern nur geldgieriges, verlogenes Geschreibsel von "Fachleuten", die Aufträge einfahren wollen.

Ein Beispiel, das alles oben Gesagte schön zusammenfaßt:

Im Gutachtergespräch wurde ich nach meinem Studium gefragt.
Ich sagte: Ich hab Bio gewählt, auch schon wegen des Bafögs.
Im Gutachten stand: "ihre Geldgier zeigt sich wie sie selbst zugibt schon bei der Studienfachwahl, die danach erfolgte, wo es am längsten Bafög gab".
Stimmt, bei Bio gabs 10 Semester Bafög, in den meisten andern Studiengängen nur 9.
Leider gefehlt hat die Info, daß ich schon seit der 6. Klasse Bio oder Geologie studieren wollte und zwar in England - OHNE Bafög! Zwischen Geo und Bio konnte ich mich nicht entscheiden und habe dann Bio gewählt, weil ich dies schon 3 Jahre als Leistungsfach hatte und wußte daß es mich interessiert - bei Geo, das es nicht als Schulfach gibt, war das Risiko halt höher, daß es mir nicht liegt, und ein Wechsel ist wegen des Bafögs nunmal nicht möglich.

Danach hat der Gutachter aber gar nicht mehr gefragt. Brauchte er auch nicht, er brauchte nur einen Grund, mich möglichst schlecht (geldgierig!) hinzustellen und den hatte er ja mit dem oben angeführten Satz schon gefunden.

Belegt habe ich meine korrigierende Aussage dann über mein Abizeugnis (Leistungsfach Bio) sowie ein UCAS-Bewerbungsformular für England mit Empfehlungsschreiben meines Biolehrers und des Schulleiters, die über mein langanhaltendes Interesse für Bio und Geo schrieben. Außerdem war im Formular angegeben, daß ich beides gern kombinieren würde, da ich mich nicht für eins entscheiden kann.

Laßt den "qualifzierten" Gutachtern doch ihre Geld- und Auftragsgier. Sie meinen es ja nicht persönlich (für die ist man nur die zu melkende Kuh/ das Mittel zum Zweck. Und man kann es eh nicht ändern.
Man kann aber dagegen vorgehen, wenn man weiß und akzeptiert, wie dieses Gesindel tickt.
Der VA-Sachbearbeiter stellt sich gern dumm und sagt dann "ja, der Gutachter hat doch geschrieben... was soll man da machen, das ist doch qualifiziert!" - und zieht sich damit aus der Verantwortung, obwohl er genau weiß wie die Chose läuft.

Es hilft wirklich nur sauberes Dokumentieren, mühseliges Kommentieren und belegen, belegen, belegen.
Natürlich wird ein zartbesaitetes Opfer retraumatisiert! Aber wo kämen wir denn hin, wenn jedes Gewaltopfer zu seinem Recht käme? Dann könnte der Staat ja gleich dicht machen.
Meine Meinung ist, das OEG hätte es nie geben dürfen. Man kommt nur auf Biegen und Brechen, nach extremer Belastung und jahrelangem Prozessieren zu seinem hingeworfenen Trostbröckchen, und das auch nur, wenn man zäh genug ist, das Ganze durchzustehen. Das ganze Gesetz ist ein einziger Hohn. Wem soll das eigentlich dienen? Auf Anhieb fallen mir ja wieder nur die "qualifizierten Tiefenpsychologen" ein, die sich damit eine goldene Nase verdienen.
 

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