Momentan wird das Gefühl von Leere und irgendwie Trauer leider immer stärker. Aber ich muss mir klar machen, dass dieser Zustand auch dieses Mal wieder vorbei gehen wird.
Ich denk, das ist eine völlig normale Befindlichkeit, die neben den anderen existiert. Ich kann das auch, mich in diese gefühlte Leere und Trauer versetzen, wer nicht?
Du kannst auch anders, mit diesem Zustand bist du halt öfters verbunden, daher stellt er sich auch leichter ein. Das hat nichts mit einem Ereignis zu tun, eher mit einer Art Gewöhnung an dieses "Betriebsmuster" das du oft und regelmässig "betreibst".
Ich habe heute Zentner Gegenwind gespürt bei einer Tätigkeit, die ich schon lange nicht mehr ausgeführt habe. Das ist nun mal so, ich muss mir alles immer wieder neu lernen und beibringen, bis es leicht geht, muss da wieder hinfinden Hirnmässig und derzeit legt sich da halt auch gerade viel quer, wenn es um Geselligkeit geht. Bei mir ist das etwas eingeschlafen, bins nicht mehr gewohnt, aber ich weiß, mit der Übung kommt das wieder dort hin, wo es schon mal war, wie sicher auch bei dir.
Finds halt auch okay, zuerst mit Gegenwind zu sein, wenn du lieber wo anders wärst, als du gerade bist Linda. Meine Lust am Modellieren war heute halbherzig, ganz unbefriedigend, eher wie ein Hürdenlauf als wie eine Kür, das nehme ich hin, ich bleib dran und morgen habe ich es fertig, vorher geb ich nicht auf. Falls das Werk misslingen sollte, dann fang ich halt wieder von vorne an. Ich lass mich nicht abdriften, kenne zu viele schlechte Beispiele, denen folge ich nicht. Du weißt auch, was zu tun wäre, also machs. Trotz Gegenwind.