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Nur so

Danke für die Antwort! (Bitte nicht schlecht über meine Eltern denken!! Die können doch auch nichts dafür.)

Um die Wahrheit anzusehen muss man nicht schlecht über deine Eltern denken.
Ebenso ist es aber in Ordnung, wenn du das gelegentlich tust und wütend auf sie bist.
Das ändert nichts an deiner Liebe zu ihnen.
Das kann alles nebeneinanderstehen.
 

Hallo Ausnahmsweise,

schau mal hier: Nur so. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Um die Wahrheit anzusehen muss man nicht schlecht über deine Eltern denken.
Ebenso ist es aber in Ordnung, wenn du das gelegentlich tust und wütend auf sie bist.
Das ändert nichts an deiner Liebe zu ihnen.
Das kann alles nebeneinanderstehen.
Schon. Ich bin aber nicht wütend auf sie. Ich weis weshalb was passiert ist und passiert. Ich spüre nur, dass sobald ich von jemand anderem etwas negatives über meine Eltern sagen höre/lese, ich für meine Eltern Stellung nehmen muss. Dadurch wird das Thema nicht nur eigentlich abgelenkt. Ich fühle mich auch gezwungen mich selbst zu verteidigen, wie ich es vorhin auch erwähnt habe. Weil es sonst Selbstsabotage wäre. Ich kämpfe die ganzen Jahre für meine Familie und dann nehme ich sie nicht in Schutz? Das geht ja nicht.

Ich meine es übrigens wirklich nicht vorwurfsvoll oder so. Ehrlich. Ich will nur vermeiden, dass ich mich vor den Kopf gestoßen fühle.

Eine gute Nacht allen! 😴
 
Bin gerade einfach nur genervt. Von allem. Eigentlich sollte ich mich heute Abend mit ein paar Mädels zum Picknick treffen. Hab aber keine Lust auf die Leute. Habe eben auch abgesagt mit der Begründung, ich hab heute nen schlechten Tag erwischt.
Ich hab aber nicht nur auf die keine Lust, sondern auf niemand. Morgen ist ein Chorfestival. Eigentlich liegt mir das am Herzen, weil ich selbst neun Jahre im Chor gesungen habe. Aber ich merke, wie ich irgendwie null Vorfreude spüre, keine Lust auf die Leute dort, keine Lust einfach.

Kurz gesagt fühle ich mich mal wieder komplett im Rückzug von der Außenwelt. Dabei sehne ich mich auf der anderen Seite nach Gesellschaft. Es ist widersprüchlich.

Innerlich ist nur ein leeres Gefühl. Alles was ich tue hat höchstens kurzfristig einen positiven Effekt auf mein Wohlbefinden. Danach ist alles wieder beim alten. Aber vielleicht besteht ja das Leben daraus, dass man sich selbst immer wieder pushen muss. (Warum muss man eigentlich immer irgendwas!) Nie aufgeben. Mir fehlt irgendwie der Sinn. Wenn ich mal frei habe und Zeit für mich, dann fällt mir nichts richtig ein, was mir Freude bereiten würde.

Vielleicht habe ich einfach zu viel Zeit, zu wenige Sorgen, fokussiere mich zu viel auf mich selbst anstatt auf andere. Allein in dem Text oder allen anderen Threads, die ich hier geschrieben habe, wie oft ich das Wort „Ich“ benutze!

Keine Ahnung. Das trifft es sogar auf den Punkt. Ich habe keine Ahnung.

Ich helfe gerne aus, du kannst gerne ein paar Probleme von mir übernehmen aber wenn ich bitten darf ohne sie zu verschlimmbessern. Da hast du weniger Zeit und ich kann endlich mal wieder ruhig und tief schlafen.
 
Diese scharfen Worte tun mir ehrlich gesagt weh. Ich verstehe, dass du die Wahrheit ganz offen und unverpackt mir überbringen willst und das finde ich auch soweit gut. Danke. Aufgrund meiner Situation kann ich jedoch sagen, dass deine Antwort mich eher abschreckt und mich hier unwohl fühlen lässt 😔 Ich fühle mich verpflichtet meine Eltern vor deinen scharfen Worten in Schutz zu nehmen, nicht zu letzt weil es ansonsten ja Selbstsabotage wäre.

Liebe @Linda Kremer

ich möchte dir nicht weh tun. Ich zweifle nicht daran, dass du deine Eltern liebst, auch nicht daran, dass sie dich lieben.

Es geht mir nicht darum, dich oder sie zu kritisieren oder gar zu verurteilen. Meine Worte waren nicht scharf gemeint.

Mach es gut!
 
Momentan wird das Gefühl von Leere und irgendwie Trauer leider immer stärker. Aber ich muss mir klar machen, dass dieser Zustand auch dieses Mal wieder vorbei gehen wird.
Ich denk, das ist eine völlig normale Befindlichkeit, die neben den anderen existiert. Ich kann das auch, mich in diese gefühlte Leere und Trauer versetzen, wer nicht?

Du kannst auch anders, mit diesem Zustand bist du halt öfters verbunden, daher stellt er sich auch leichter ein. Das hat nichts mit einem Ereignis zu tun, eher mit einer Art Gewöhnung an dieses "Betriebsmuster" das du oft und regelmässig "betreibst".

Ich habe heute Zentner Gegenwind gespürt bei einer Tätigkeit, die ich schon lange nicht mehr ausgeführt habe. Das ist nun mal so, ich muss mir alles immer wieder neu lernen und beibringen, bis es leicht geht, muss da wieder hinfinden Hirnmässig und derzeit legt sich da halt auch gerade viel quer, wenn es um Geselligkeit geht. Bei mir ist das etwas eingeschlafen, bins nicht mehr gewohnt, aber ich weiß, mit der Übung kommt das wieder dort hin, wo es schon mal war, wie sicher auch bei dir.

Finds halt auch okay, zuerst mit Gegenwind zu sein, wenn du lieber wo anders wärst, als du gerade bist Linda. Meine Lust am Modellieren war heute halbherzig, ganz unbefriedigend, eher wie ein Hürdenlauf als wie eine Kür, das nehme ich hin, ich bleib dran und morgen habe ich es fertig, vorher geb ich nicht auf. Falls das Werk misslingen sollte, dann fang ich halt wieder von vorne an. Ich lass mich nicht abdriften, kenne zu viele schlechte Beispiele, denen folge ich nicht. Du weißt auch, was zu tun wäre, also machs. Trotz Gegenwind.
 
Huhu,

warum brauchen deine Eltern so viel Hilfe?
Sind sie körperlich und/ oder psychisch erkrankt?

Es gibt Möglichkeiten sich Hilfe von Außen zu organisieren, wie zb einen Pflegedienst oder eine Haushaltshilfe. Wenn sie alleine nicht klarkommen.
Alles andere, wenn sie es "nur" auf emotionaler Basis tun, um ihre Bedürfnisse zu stillen, wäre egoistisch und missbräuchlich dir gegenüber.

Du opferst Dich deinen Eltern auf und vergisst dein eigenes Leben, so mein Eindruck.

Unterstützen ist gut. Vergiss dabei deine eigene Bedürfnisse jedoch nicht.

Ich weiß die Worte sind nicht angenehm, aber ich habe den Eindruck du hast kein eigenes Leben. Du hast aber ein Recht darauf. Ein Recht auf Selbstbestimmung.

Es wird Zeit das du dich um dich kümmerst.
 
Man sollte seine Eltern nicht für alles verantwortlich machen, was in unserem Leben schiefläuft. Das wäre wohl zu einfach gedacht.
Seine Eltern zu unterstützen finde ich völlig okay. Sie haben einen Großteil ihres Lebens in die Kinder investiert. Je älter sie werden, umso mehr dreht sich das dann um. Die Kinder sorgen sich um die Eltern. Ich würde nicht einfach gehen und denken, ist doch nicht mein Problem, ob sie zurecht kommen.
 
Wenn es so leicht wäre...solange man kann hilft man eh gern, aber auf einmal gehen die Kräfte aus. Mit dem haben die Betreuten nicht gerechnet, auch sicher nicht der Betreuer.
Wenn retten, wen untergehen lassen?
 
Da hast du was völlig falsch verstanden. Hier geht's doch gar nicht um alte oder zu betreuende Eltern. Linda, vielleicht solltest du das mal klarstellen.

Es geht um ein selbständiges Leben, ohne emotionale Stütze für eigentlich gesunde Eltern zu sein. Jedenfalls soweit ich das verstanden habe.

Zudem ist es völlig normal, dass man ab einem gewissen Alter das Nest verlässt. Da kann man nicht immer auf die Eltern schauen, was ist denn das für eine Denkweise?

Das hat auch nichts mit Egoismus zu tun; das ist der Lauf des Lebens.
Ich gebe dir völlig Recht. Ich kann es einfach nicht übereilt tun. Dann wäre meine bisherige Mühe womöglich umsonst. Aber es wird alles langsam besser. Daher will ich jetzt nichts unüberlegtes tun und Chaos verursachen. Es wird alles sicherlich ok. Und ja, meine Eltern sind nicht in dem Sinne hilfsbedürftig. Keineswegs.
Sie wissen auch, dass ich mein eigenes Leben brauche. Seit vielen Jahren ist aber für uns prio 1 das Wohlbefinden meines Bruders geworden. Und das wird jetzt langsam ok. Ah. Es ist schwer zu erklären. Aber ich verstehe was ihr meint.

Ich will hier vielleicht eher meine Gefühle mal äußern um mir Luft zu verschaffen. Mal mit jemandem reden. Aber mich aus meinem Umfeld lösen, das habe ich vor, kann es aber nicht so schnell tun. Wobei auch hier sich vieles bereits zum positiven geändert hat. Also mal sehen.
Manchmal bin ich einfach extrem fertig und brauche jemand der mir zuhört und mir sagt, dass ich ok bin. Und mich „versteht“. Aber das mit meinen Eltern, da bin ich vielleicht festgefahren oder ich müsste so viel erklären, dass mir aktuell nicht genügen Worte zur Verfügung stehen.

Deshalb. Ich verstehe hier alle komplett. Ich kann nur nicht viel ändern. Aber auch das ändert sich vielleicht bald.

Ich danke euch und hoffe dennoch, dass ihr mich nächstes Mal nicht ignoriert, wenn ich hier wieder schreibe. Ich habe so st nicht wirklich jemand, bei dem ich mal mein Herz ausschütten kann. Und wenn ihr mir auch nicht mehr zuhört, würde es wohl wirklich überlaufen ❤️
 
Ich danke euch und hoffe dennoch, dass ihr mich nächstes Mal nicht ignoriert, wenn ich hier wieder schreibe. Ich habe so st nicht wirklich jemand, bei dem ich mal mein Herz ausschütten kann. Und wenn ihr mir auch nicht mehr zuhört, würde es wohl wirklich überlaufen ❤
Warum sollte man Dir hier nicht weiterhin zuhören? Wofür ist dieses Forum denn da?

Du bist so in Selbstzweifel verstrickt, dass du dir schon selbst nicht mehr gut tust.
Zumindest nimmt du dich noch selbst wahr wenn du z.B. sagst, dass du ja ganz gut aussiehst. 😍

Wir alle kennen hier nicht die Hintergründe warum du nicht von zu Hause ausziehen möchtest. Aber es wäre wirklich eine gute Möglichkeit um endlich mal etwas Abstand zu bekommen. Es bedeutet ja nicht, dass du deine Eltern im Stich lässt. Es bedeutet einfach nur, dass du ein eigenes Leben aufbaufst und lernst, mit deinen Eltern dann Kontakt zu haben wenn es Dir gut tut. Das kannst du erst dann lernen, wenn du dir ein eigenes Leben aufbaust.
Eine gemütliche kleine Wohnung, mal jemand einladen den du kennen gelernt hast, alles selbst in die Hand nehmen.
Und du kannst jederzeit bei deinen Eltern anrufen und sie um Hilfe bitten, wenn du Probleme hast. Somit ist das Gleichgewicht wieder hergestellt. Deine Eltern merken, dass sie auch mal für dich da sein dürfen, und du nimmst dich endlich mal wieder selbst richtig wahr.
 

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