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Notlage

Neben Bafög gibt es noch die Möglichkeit Wohngeld und Studienkredit zu beantragen. Für letzteres informiere Dich bei der KfW-Bank. Abbrechen würde ich auch nicht. Aber ich kann Dich verstehen, dass ein toxisches Familienumfeld Dir nicht gut tut. Im schlimmsten Fall macht es Dich so kaputt, dass Du durchfällst, weil Du psychisch fertig bist. Ging mir so ähnlich. Dann lieber Schulden beim Staat machen.
 

Hallo Gelöscht 78719,

schau mal hier: Notlage. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Kann es sein, daß du Angst vor dem erfolgreichen Studienabschluss hast und nun eine Situation schaffen willst, in der dies nicht gelingen kann?

Keine Famulienversicherung mehr möglich und BaföG schon "verbraucht" heisst, du bist mindestens 27. Du müsstest die KK selbst zahlen und brauchst noch Geld zum Leben und zum Wohnen. Je nach Situation brauchst du da mindestens 1000€ im Monat wenn du selbständig leben willst.

Heisst also mindestens 2 Minijobs, wobei der 2. dann dem Grunde nach als solcher nicht mehr zählt- es fallen dort Sozialabgaben an. Heisst 15 bis 20 Stunden im Monat arbeiten, mindestens. Als Student ist das schwierig weil du nicht jederzeit verfügbar bist.

Wenn es also irgendwie geht, würde ich das Studium beenden und bis dahin daheim ausharren.
 
Fang doch eine Ausbildung an, bei der du direkt Geld verdienst und so auf eigenen Beinen stehen kannst.
Klar kann ich verstehe wenn du ein Studium gerne weiter machen möchtest, aber mein Eindruck ist, dass du so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen willst. Du kennst vermutlich nur das Elternhaus, die Schule und die Uni. Es würde dir vermutlich gut tun diese "Abhängigkeitsbereiche" zu verlassen und mit Arbeit + Wohnung ein freies Leben zu starten.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Arbeitswelt eine komplett andere ist als jede "Schulwelt" und auch komplett anders als nur mal irgendwo einen Aushilfsjob oder ein Praktikum zu machen. Die echte Arbeitswelt schafft neben Einkommen, oft auch Selbstbewusstsein, soziale Kontakte und Unabhängigkeit vom bisherigem Umfeld. Ich glaube Arbeit ist für viele Menschen mit schwierigem sozialen Umfeld eine gute Möglichkeit da heraus zu kommen.

Alles Gute!
 
Hallo,

Habe heute entschlossen mich von meinem toxischen Familienumfeld komplett loszusagen. Nach der normalen Gesellschaft bin ich der typische Looser der noch keinen Berufsabschluss hat und immer noch bei den Eltern wohnt. Dies hat mit vielen Ängsten zu tun und Fehlentscheidungen, die bis weit in die Kindheit liegen. Dennoch stehen die Chancen gut, mein Studium abzuschließen und kann hier durchaus Erfolge vorweisen, es hat eben nur sehr lang gedauert.
Blöd ist, dass ich kein Bafög bekomme , ich mich aber komplett von den Eltern lossagen möchte. Bei den derzeitigen Zimmer und Wohnungspreisen ist mir Momentan selbst bei zwei Nebenjobs (der eine wäre nur befristet ) mit selbstübernahme der Krankenversicherung und lebensunterhalt nicht klar, wie ich das alleine stemmen könnte und nebenbei noch mein Studium zeitnah beenden könnte.

Zur Zeit wohne ich ja zuhause und dies hat m.E. grossen Anteil dass ich den Abschluss erzielen kann. Hat jemand Erfahrung damit und Tipps , um mich etwas Beruhigen zu können, bezüglich der Folgen mitceventuell drohender Obdachlosigkeit, wenn ich komplett eigenständig mitceigenen Finanzen und Studium vorankommen will?

Momentan arbeite ich schon auf Minijobbasis. Bemühungen hinsichtlich besser bezahlten Werkstudentenstellen schlugen bisher leider fehl.

PS: habe überlegt ob es nicht eher was für das Forum Studium ist, aber es geht hier ja auch um Finanzen und Umgang mit der Trennungssituation.
Wenn du kurz vor dem Abschluss des Studiums steht....dann mache deinen Abschluss, ziehe danach in eine Wohnung und distanziere dich von den Eltern.

Wenn du es gar nicht mehr aushältst, dann suche dir eine Wohnung, WG Zimmer oder ein Zimmer im Studentenwohnheim.

Mit einer Ausbildung ist man oft schneller selbständig.

Bei toxischen Eltern hilft oft eine Therapie, um mit dem eigenen Leben besser klar zu kommen.

Lass dich doch mal von der Studentenberatung und Caritas beraten.
 

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