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Notfallkatze - isolieren, Grundversorgung und hoffentlich Kastration

Gestern standen die Eigentümer (ein Teenager mit Großmutter vor der Türe) die nachfragten, ob zufällig ihre vermisste Katze bei mir ist. Ja, es ist der Kleine, der bei mir ist. Sie hat mir einige Fotos gezeigt und schnell war klar, wir reden vom selben Tier.

Er ist noch bei mir weil ich ganz klar gesagt habe sie müssen sich erst mit dem Tierschutzverein in Verbindung setzen, auch könne ich mir vorstellen, dass sie die Kastrationskosten übernehmen müssen. Das Mädchen/Teenager war glücklich ihre Katze zu sehen und brach in Tränen aus. Sie liebt das Tier.....

aber.....

sein Bruder liegt mit verletzter Pfote bei ihnen zu Haus, die alte Katzenmutter würde nicht aus dem Haus gehen sondern nur im Haus bleiben (musste aber vor einem Jahr noch Babies bekommen), und an kastrieren wurde nicht gedacht...... Auch Tierarztbesuche erfolgen eher selten, siehe die desolate Pfote seines Bruders. Es ist jetzt natürlich hier eine Gegend, die dem normalen Wissensstand um mindestens 20 Jahre zurückliegt.

Ich hätte mir für den kleinen Wurm Menschen gewünscht, die aufgeklärter sind ..... Vorab aber warte ich auf Meldung vom Tierschutzverein ob ich ihn überhaupt abgeben soll (wäre für meine Senioren besser, denn er sorgt schon sehr für Unruhe) oder ob die prüfen ob er dort gut aufgehoben ist. Ich habe wertfrei darauf hingewiesen dass sich noch unkastrierte Tiere dort befinden und der arme Kerl ja nun in der Hirarchi als einziger kastrierter ganz unten stehen würde.

Es ist erschreckend, wie wenig die Menschen hier wissen.

Ich habe dem Teenager nebst Oma auch erklärt, dass nicht kastrierte Kater oft kilometerweit weggehen und sich gefährliche Schlägereien bieten. Aber das kommt hier in der Region kaum an....

Gruß von Grisu
 
Viel Glück für Deine Katzen und besonders für die letzte. Und für Dich. Schon allein die Kosten. Die Tiere danken es Dir. Denn sie können sich nicht selbst helfen und die Tierheime sind überfordert.
 
Genau das ist derPunkt @Paddelchen

Menschen, die keine ungewollte Vermehrung verhindern und nicht die Gesundheit der vorhandenen Tiere absichern, sind verantwortlich für das Elend, welches die Tiere begleitet.

Solange der Tierschutzverein sich nicht meldet bleibt das Kerlchen bei mir. Er kann sich in der Zeit das Gelände und die Töne hier einprägen. Wenn es ihm später mal nicht gut geht, da wo er eigentlich "hin gehört", dann findet er vielleicht wieder den Weg hierher. Ich würde sagen Luftlinie 200 m. Für Katzen dürfte das machbar sein.

Ich hatte früher mal ein Katzenasyl in einem Schweinestall. Ich bin fast wahnsinnig geworden weil da ein Tiger, der ein zuhause hatte, immer und immer wieder ankam. Ich musste also die Leute anrufen, die ihn dann holen mussten. Ich habe keine Ahnung ob es ihm nicht gut ging oder ob einfach mein Futter besser war - oder die Katzengesellschaft in meinem Asyl; aber es war sehr nervenaufreibend. Und ich denke mal der Kleine hier würde den Weg hierher auch wieder finden......

Gruß von Grisu
 

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