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nochmal Lohn Krankengeldproblem

  • Starter*in Starter*in Happyana
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H

Happyana

Gast
Hallo!

Ich hatte neulich schon mal eine ähnliche Frage.

(Beitrag:Lohn, Krankengeld und Kündigung, etwas durcheinander)

Aber ich wollte die Frage nocheinmal neu stellen, weil ich jetzt mehr Infos habe.
Also ich wurde ja vom Arbeitgeber gekündigt zum 30.06.2012, war längere Zeit krank und zwischenzeitlich kurz arbeiten gewesen.
Der Arbeitgeber hatte gedacht das fast der ganze letzte Monat die Krankenkasse Krankengeld zahlen müßen, dadurch hatte ich kaum Lohn bekommen.
Ich habe mit der Krankenkasse telefoniert und es sind definitiv zwei verschiedene Diagnosen, also hätte der Arbeitgeber den ganzen Monat zahlen müssen. Die Krankenkasse meinte der Arbeitgerber darf nicht einfach die Krankentage zusammen zählen und hätte sich vorher bei der Krankenkasse melden müssen, um zu fragen ob das Krankengeld jetzt dran wäre.
Die Krankenkasse meint, die hätten das definitiv vorher mit denen abklären müßen.
Die Krankenkasse schickt jetzt dem Arbeitgeber ein Schreiben, wo drin steht das es zwei verschiedene Diagnosen sind und das der Arbeitgeber nachzahlen müßte.
Der von der KK meinte wenn der Arbeitgeber sich weigert zu zahlen soll ich mir ein Anwalt nehmen. Nur ich bin doch jetzt schon pleite🙁:wein:. Ich kann mir absolut keinen Anwalt leisten.

Ich hatte den Arbeitgeber angerufen, aber da der Brief von der KK noch nicht da war, fühlt er sich immer noch im Recht.
Was soll ich tun, wenn er nicht nachzahlt??? Ich brauche doch dringend das Geld.

Ich hoffe jemand weiss was dazu.

lg
 
Einen Anwalt kontaktieren und mal ein Schreiben an den AG aufsetzen lassen. Das kostet nicht so viel.

Oder aber selbst ohne Anwalt vors Arbeitsgericht ziehen. Das geht auch. Ist aber vermutllich nicht ratsam.
 
Die andere Möglichkeit wäre das Arbeitsamt zu informieren, dass man noch Geld vom AG bekommt. Die kümmern sich dann unter Umständen auch darum.
 
Hallo Gast!

Erstmal danke für die Antworten.

Aber ich bin momentan sowas von pleite:wein:, das ich mir das mit dem Anwaltschreiben auch nicht leisten kann.
Oder weiss jemand wieviel das ungefähr kosten könnte?

LG
 
Hi Happyana,

vor dem Arbeitsgericht besteht kein Anwaltszwang. Ich würde dir empfehlen, gleich am Montag bei dir vor Ort das Arbeitsgericht aufzusuchen und eine entsprechende Klage einzureichen.

Meines Wissens werden die Verfahren beim Arbeitsgericht sehr zeitnah geführt und kosten dich nichts.

Viel Erfolg
Sisandra
 
Hallo Sissandra!

Auch dir danke für die Antwort, dann mache ich mich morgen mal schlau.

LG
 
Hi,
wenn's mir passierte würde ich trotzdem zu Anwalt gehen und schon beim Emfang meine Situation schildern, nämlich, dass ich keine Kosten übernehmen kann. Aus meiner Sicht bekommst du anwaltlichen Beistand und die Kosten werden dem AG auferlegt. Trotzdem würde ich beim AG noch mal vorsprechen. Möglicherweise ist das Schreiben von der KK eingegangen und er ist bereit zu zahlen.

LG
Lipglosslady
 
Hallo Lipglosslady!

Ich hatte auch gedacht erstmal frag ich nochmal den Arbeitgeber.
Es hieß das wäre dem Steuerberater weitergeleitet worden und der kümmert sich drum.

Ich hoffe das bedeutet das ich noch mein Geld bekomme. Aber ich schätze dann auch erst Mitte nächsten Monats, wenn die ganzen Löhne für die Mitarbeiter zahlen.
Denn bei einer anderen Firma wo ich damals gearbeitet hatte, hatten die aus Versehen zu wenig gezahlt und ich habs erst einen Monat später bekommen, weil die wohl nur einmal im Monat überweisen.

Lg
 
Hallo Happyana,

es ist richtig, dass vor dem Arbeitsgericht in erster Instanz kein Anwaltszwang besteht,
aber völlig kostenlos ist das Verfahren trotzdem nicht. Kostenlos ist dagegen ein klären-
des Gespräch mit dem Rechtspfleger des für Dich zuständigen Arbeitsgerichtes. Dort er-
fährst Du dann auch, wann das Gericht Zeit hat, sich um Deinen Fall zu kümmern. Das
kann nach meiner Erfahrung - Abhänging von der Auslastung des Gerichts - mehrere
Monate dauern.

Mir ist jetzt nicht klar, ob Du gegen Deine Kündigung vorgehen möchtest (dazu sind sehr
knappe Fristen zu beachten) oder ob es Dir nur um die Lohnfortzahlung geht.

Warum gehst Du den komplizierten Weg über die KK? Gehe zum Arzt und lasse Dir eine Be-
scheinigung ausstellen, aus der hervorgeht, dass es sich um unterschiedliche Erkrankungen
handelt. Kopiere diese Bescheinigung und gibt das Original dem Arbeitgeber. Das ganze
dauert keine 2 Tage. (Dann wird der vermutlich auch ohne Anwalt und Klage zahlen.)

Gruß

John
 
Einen Anwalt wirst Du wohl brauchen. Man kann beim Amtsgericht Gerichtskostenhilfe beantragen. Mit diesem Bescheid kannst Du dann zum Anwalt gehen.
Ich wünsche Dir viel Glück.
 

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