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Noch keine 30, aber schon genug vom Leben

Ich sag mal so: von alleine ändert sich da nichts.

Du willst eine Partnerin? Dann begib dich aktiv (!) auf die Suche und blende mal deine ganzen negativen Gedanken aus.

Siehst ja, was passiert, wenn man nur wartet und hofft, dass sich irgendwann mal was ändert: man wird 30, 40, 50... und beklagt sich immer über das selbe Problem.

Du schreibst, warum eine Frau sich überhaupt mit dir abgeben sollte... Ja? Warum sollte sie sich denn mit dir abgeben? Bist du so schlimm?
Wenn du das nicht mal weißt, woher soll es dann deine potentielle Partnerin wissen? Verstehst du? Du stehst dir selbst im Weg.

Entspann dich erstmal ein bisschen und male dir nicht deine Zukunft aus, wie sie irgendwann in 10 Jahren sein wird. Leb einfach!
Such dir einen Job, schaue, dass du selbstständig und auf eigenen Füßen stehst und verreise gelegentlich.

Finde erstmal raus, wer du bist!
 
Hallo LonelyZocka,

ich liebe die Zelda-Reihe. Ein weiteres Spiel, das ich schon oft durchgespielt habe ist "Tales of Symphonia" für den Nintendo GameCube.

LG
Waldgeist91
 
Vielleicht kannst du durch einen Therapeuten mehr Lebensfreude bekommen.

Mit was bist du denn in deinem Leben so unzufrieden ?

Möchtest du aus Eisenhüttenstadt wegziehen...?
Nach meiner Erfahrung sind dort die Lebensbedingungen nicht einfach.
 
Hallo cucaracha,

im Prinzip ist es so, dass ich gar nicht so genau weiß, was ich eigentlich will. Viele Dinge scheinen irgendwie keinen Sinn zu machen.

LG
Waldgeist91
 
Ich habe bald ein Jahrzehnt mehr als du auf dem Buckel, werter Waldgeist. -Und ich kann dir versichern, dass sich auch später nichts ändert. Ich habe einen Job, arbeite schon seit bald 18 Jahren durchgehend und kann nicht sagen, dass mich der Job, egal welcher es war, jemals erfüllt hätte, Mittel zum Zweck, bringt essen auf den Tisch, ein Dach überm Kopf. Ich wäre gerne kreativ, würde gerne so Geld verdienen aber das Problem ist, dass ich, wie der Großteil der Bevölkerung einfach untalentiert bin und als solches dem Jobmarkt voller langweiliger und gesundheitsschädlicher(geistig und/oder körperlich) Arbeiten hilflos ausgeliefert.

Ich verwese langsam innerlich, geistig, werde träger und träger, gelangweilter und gelangweilter, leider kann ich im Handel keine Ansprüche stellen und mein aktueller Arbeitgeber zahlt recht gut, zu gut, ein Jobwechsel würde mich 500-700 Euro Brutto kosten, dank katastrophalen Kollektivverträgen, ausverhandelt von Sesselpupsern die noch nie wirklich gearbeitet haben, die ihren Geist diesem nervtötendem Trott nicht aussetzen müssen.

Also ja, du verpasst nichts, wenn du noch keinen Job hattest, es mag eine Hand voll Jobs geben die einen erfüllen, mit denen man wächst aber diese sucht jeder und so einen zu finden ist wie nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen. Am Ende bleibt nur die Hoffnung darauf, ne tolle Idee zu haben, sich selbstständig zu machen und sich auf dieser Welt zu beweisen, hier hilft Talent, das habe ich leider nicht, aber vielleicht hast du es ja?

Viel Erfolg in diesem Leben, wenn du keine zu großen Erwartungen hast, kann es sogar einigermaßen erträglich sein, abseits der Arbeit zumindest.
 
Ich habe einen Job, arbeite schon seit bald 18 Jahren durchgehend und kann nicht sagen, dass mich der Job, egal welcher es war, jemals erfüllt hätte, Mittel zum Zweck, bringt essen auf den Tisch, ein Dach überm Kopf. Ich wäre gerne kreativ, würde gerne so Geld verdienen aber das Problem ist, dass ich, wie der Großteil der Bevölkerung einfach untalentiert bin und als solches dem Jobmarkt voller langweiliger und gesundheitsschädlicher(geistig und/oder körperlich) Arbeiten hilflos ausgeliefert.

Ich verwese langsam innerlich, geistig, werde träger und träger, gelangweilter und gelangweilter,
...und so zieht das Leben an einem vorbei und damit soll es einem nicht schlecht gehen.
Wobei das ja auch völlig egal ist, so lange man sich jeden Werktag morgens das Leben verfluchend aus dem Bett wälzt und seine getreue Arbeitspflicht erfüllt.
 
...und so zieht das Leben an einem vorbei und damit soll es einem nicht schlecht gehen.
Wobei das ja auch völlig egal ist, so lange man sich jeden Werktag morgens das Leben verfluchend aus dem Bett wälzt und seine getreue Arbeitspflicht erfüllt.

Mein Plan ist ja irgendwann einfach nicht mehr arbeiten zu müssen, es ist natürlich deprimierend, wenn man sich ansieht, dass man irgendwann mit 65 oder so frühestens in Rente gehen kann, daher ist mein Plan erstmal mein Haus abzubezahlen und wenn das vollbracht ist ein paar Jährchen einfach von der Stütze zu leben, ich denke das habe ich mir verdient, habe genug in diesen Mist eingezahlt bisher und noch nichts zurückbekommen. Bis dahin wirds aber wohl auch nochmal gute 10 Jahre dauern, leider.
 
Keine Miete zahlen zu müssen ist natürlich schon schick. Andererseits braucht man ja für so ein Haus auch seine Reserven, da früher oder später ja was dran gemacht werden muss.
Ganz zu Hause hocken würd ich gar nicht haben wollen. Aber 50% weniger Arbeitszeit fänd ich sehr toll.
 
Also ich denke jeder darf Angst vor dem Tod haben oder auch nicht.

Jeder darf sein Leben füllen oder es leer lassen.

Manche Menschen entwickeln so eine Art Todessehnsucht, warum auch immer , andere entwickeln so eine Art Lebenshunger, warum auch immer.

Was ich aber gemerkt habe ist, die wenigsten Probleme und Sorgen haben die , die den Weg der "goldenen Mitte" gehen, keinem anderen was neiden, friedlich sind und zufrieden.

Lebensmut kann ein Mensch aus vielem schöpfen, genauso wie nihilistische Gedanken.
 
In den letzten zwei Tagen ist mir leider wieder klargeworden, wie wenig ich eigentlich am Leben hänge. Der einzige Zweck scheint nur darin zu bestehen, irgendwie über die Runden zu kommen. So etwas lohnt sich meiner Meinung einfach nicht.
Warum kann ich nicht sterben?
Es wird ja noch nicht einmal besonders viele Menschen geben, die um mich trauern würden.
Im Prinzip reicht mir das, was ich so erlebt habe. Was jetzt kommt, ist einfach nur ungewiss und das macht mir Angst. Ja, ich habe mehr Angst vor dem Leben, als vor dem Tod.

LG
Waldgeist91
 
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